Analytisch-konzeptionelles Arbeiten im Marketing

Dozenten:

  • Stefan Fischer, M.Sc.
  • Thomas Jaskolka, M.Sc.
  • Tobias Wolf, M.Sc.
Ansprechpartner:


Zielgruppe:
Bachelor- und Masterstudierende, die eine Seminar- oder Abschlussarbeit mit Marketing- oder Managementfokus im Allgemeinen sowie an der Professur für Marketing und Innovationsmanagement im Besonderen anfertigen (möchten).
Voraussetzungen:
Keine formalen Zugangsvoraussetzungen.
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage, komplexe und neue Ausgangssituationen im betriebswirtschaftlichen Fachbereich des Marketingmanagements zu erfassen, präzise Problemstellungen und Forschungsfragen zu formulieren und in einen sinnvollen Gesamtzusammenhang („Big Picture“) einzuordnen. Die erlernten Kompetenzen im Umgang mit komplexen Aufgaben können unmittelbar bei der Anfertigung von akademisch anspruchsvollen Texten wie Seminar-, Synergiemodul-, Projektseminar- und Abschlussarbeiten angewendet werden. Gleichermaßen unterstützen die erworbenen Kenntnisse Studierende bei der Erstellung von Marktanalysen, Managementkonzepten und Projektplänen im beruflichen Umfeld.
Teilnehmer erhalten am Ende der Veranstaltung eine entsprechende Teilnahmebestätigung für ihre Bewerbungsunterlagen.
Inhalte der Veranstaltung:
Die Veranstaltung befähigt Studierende komplexe Aufgaben zu meistern, für die noch keine feste Vorgehensweise existiert. Dabei lernen Studierende Techniken der zielorientierten Problemstrukturierung sowie des logischen Argumentierens kennen. Mithilfe von Best Practices aus früheren Seminar- und Abschlussarbeiten werden dabei die vorgestellten Techniken anhand von Übungen in kleinen Gruppen vertieft. Dadurch werden die Studierenden befähigt, selbst mit analytisch-konzeptionellen Aufgaben, besonders im Marketing, umzugehen. Einleitend vermittelt die Veranstaltung zunächst einen Überblick über den Prozess der Erstellung einer wissenschaftlichen Ausarbeitung. Zentrale Meilensteine sowie Teilaufgaben werden hier näher erläutert. Im Anschluss werden die Grundlagen theoretisch-konzeptionellen Arbeitens behandelt. Dabei wird auf die Techniken zur Strukturierung, Problematisierung und Abgrenzung einer wissenschaftlichen Fragestellung sowie der stringenten und zielgerichteten Anwendung von Theorien und Modellen eingegangen. Der darauffolgende Abschnitt zur Literaturrecherche stellt wissenschaftliche Datenbanken anwendungsorientiert vor und vermittelt Instrumente zur Literatursuche, -bewertung, -auswahl und –verwaltung vor. Abschließend werden die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens und Techniken des logischen Argumentierens vermittelt.
Termine:
Die Veranstaltung findet zweimalig pro Semester statt:
  • Freitag, 29.03.2019, 10:00 - 18:00 Uhr, Raum Oec. 0.169
  • Freitag, 24.05.2019, 10:00 - 18:00 Uhr, Raum VG 3.101
Die Teilnahme am Zweittermin ist anmeldepflichtig und bis zum 22.05.2019 per Online-Formular möglich.
Empfohlene Literatur für die Veranstaltung:
  • Barley, S. (2006). When I write my masterpiece: Thoughts on what makes a paper interesting. Academy of Management Journal, 49(1), 16-20.
  • Gastel, B., & Day, R. A. (2016). How to write and publish a scientific paper (8. Auflage). Cambridge: Cambridge University Press.
  • Hammerschmidt, M. (2017). Richtlinien zur formalen Gestaltung von wissenschaftlichen Arbeiten an der Professur für Marketing und Innovationsmanagement. (PDF)
  • MacInnis, D. J. (2011). A framework for conceptual contributions in Marketing. Journal of Marketing, 75(4), 136-154.
  • Müller-Seitz, G., & Braun, T. (2013). Erfolgreich Abschlussarbeiten verfassen: Im Studium der BWL und VWL. München: Pearson.
  • Pollock, T., & Bono, J. E. (2013). Being Scheherazade: The importance of storytelling in academic writing. Academy of Management Journal, 56(3), 629-634.
  • Reinartz, W. J. (2016). Crafting a JMR manuscript. Journal of Marketing Research, 53(1), 139-141.
  • Whetten, D. A. (1989). What constitutes a theoretical contribution? Academy of Management Review, 14(4), 490-495.