Forschungsfelder
Das Management von Dienstleistungsunternehmen, insbesondere im Gesundheitsbereich, und modellorientierte Arbeiten im Rahmen des Produktionsmanagements und der Logistik stellten die zentralen Gebiete der bisherigen eigenständigen Forschungstätigkeit dar und werden im weiteren Verlauf hinsichtlich ihres Inhalts, der Zielsetzung und Ergebnisse kurz skizziert. Dass dabei auch Verzahnungen zwischen den Forschungsgebieten auftraten, erscheint angesichts der folgenden Auflistung nahe liegend:

  • Dienstleistungsmanagement
  • Krankenhausmanagement
  • Planung industrieller Fertigungsabläufe
  • Projektplanung
  • Einsatz quantitativer Modelle in der Logistik



Dienstleistungsmanagement
Auf der Basis volkswirtschaftlicher Daten wie des Anteils der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor und der den Dienstleistungen zuzurechnenden Bruttowertschöpfung lässt sich seine steigende Bedeutung erkennen und begründen, warum diesem Sektor große Wachstumspotenziale zugeschrieben werden. Diese Tendenz, die dazu geführt hat, dass einige Autoren vom Wandel von einer „Industrie-” zu einer „Dienstleistungsgesellschaft“ sprechen, betrifft nicht nur den Bereich des Dienstleistungsangebots allein. Vielmehr zeigen die Entwicklungen inzwischen eine zunehmende Vermischung zwischen dem industriellen und dem Dienstleistungsbereich, die zu dem Begriff des servoindustriellen Sektors geführt hat. So ist nicht nur die Zahl der Dienstleistungsunternehmen seit den siebziger Jahren deutlich gestiegen, sondern auch in klassischen Industriebetrieben nimmt die Kundenorientierung erkennbar zu, verbunden mit der Tendenz, Produkte in Kombination mit Dienstleistungen anzubieten.

Diese Entwicklungen machen den Dienstleistungsbereich als Forschungsgebiet sehr interessant und haben – neben dem Habilitationsprojekt, das sich mit dem Gesundheitswesen als einer speziellen Ausprägung dieses Bereichs beschäftigt – zu einer weiteren Arbeit geführt, im Rahmen derer die Besonderheiten des Zeitmanagements in der Dienstleistungsproduktion untersucht werden sollten, das in der wissenschaftlichen Literatur in diesem Zusammenhang bis dahin nur in sehr begrenztem Ausmaß behandelt wurde. Dies überraschte umso mehr, als der Zeitaspekt in der Industrie und in Dienstleistungsunternehmen einen strategischen Erfolgsfaktor darstellt, der die Erstellungsseite, in Dienstleistungsunternehmen aber insbesondere auch die Kundenseite betrifft.

Auch hier – wie später in anderer Schwerpunktsetzung in dem Habilitationsprojekt – wurden in einer Gegenüberstellung von Abläufen der Dienstleistungsproduktion zu solchen der industriellen Fertigung Schlussfolgerungen für die spezifische Ausgestaltung des Zeitmanagements gezogen.

Das Habilitationsprojekt greift mit der Konzentration auf das Krankenhauswesen ebenfalls Dienstleistungsunternehmen auf, deren Spezifika gegenüber Unternehmen der industriellen Fertigung auch an Hand von Eigenschaftsprofilen herausgearbeitet wurden. Dabei ließen sich auch – dem Prozessgedanken folgend – einzelne Kundenprozesse im Krankenhaus identifizieren und einerseits im Hinblick auf ihre Dienstleistungsintensität untersuchen sowie andererseits im Hinblick darauf, durch welche typenspezifischen Merkmale sie gekennzeichnet sind. Die besondere Stellung, die Krankenhäuser gegenüber den meisten anderen Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich einnehmen, zeigt sich in diesem Zusammenhang darin, dass sie in der überwiegenden Anzahl der Fälle nicht nur das erwerbswirtschaftliche Prinzip vernachlässigen, sondern zusätzlich spezielle Kundenbeziehungen aufweisen, indem zentrale Kundenfunktionen (Auftraggeber, Finanzier, Konsument u. Ä.) nicht vollständig von dem Patienten (als dem externen Kunden, der als Konsument der Dienstleistung auftritt) übernommen werden.

Krankenhausmanagement
Als ein aktuelles Thema in der Diskussion der letzten Jahre stellt sich das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland dar, das insbesondere durch die Entwicklungen im Bereich der Altersstruktur der Bevölkerung, aber auch durch die (unter anderem konjunkturell bedingt) schwierige finanzielle Lage der sozialen Sicherungssysteme vor großen Problemen steht. Insbesondere der Krankenhausbereich, in dem durch die enorm gestiegenen medizinischen Möglichkeiten, die zum Teil mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden sind, (und eine gestiegene Nachfrage auf Grund der höheren Ansprüche in der Bevölkerung) der Behandlungsumfang (Fallzahl) und die Behandlungsintensität deutlich zugenommen hat, steht als der größte Leistungs-, aber auch Kostenfaktor des Gesundheitswesens im Fokus von Verbesserungsbemühungen, da hier Rationalisierungsreserven und demzufolge Einsparungsmöglichkeiten gesehen werden.

So sehen sich die Krankenhäuser einerseits dem Druck der Finanziers gegenüber, die sich im Hinblick auf die Vergütung der Leistungen restriktiver verhalten, und Krankenhäuser stehen vor der Aufgabe, ihr Angebot im Hinblick auf eine verstärkte Kundenorientierung und gegebenenfalls die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu überdenken; auf der anderen Seite müssen sie auf Änderungen der gesetzlichen Regelungen reagieren, die vor allem bezüglich des Vergütungssystems, aber auch hinsichtlich qualitätssichernder Maßnahmen zum Teil eine neue Ausrichtung der Krankenhäuser erfordern. Hier ist insbesondere der Aspekt der Prozessorientierung hervorzuheben, denn zum einen bezieht sich die Vergütung von Diagnosis Related Groups auf behandlungsprozessbasierte Leistungen, zum andern legt eine zunehmende Ausrichtung an Kundenbedürfnissen nahe, den Prozess der Patientenbehandlung stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Diese Überlegungen und die Tatsache, dass in diesem Untersuchungskomplex nur zu Teilbereichen wissenschaftliche Veröffentlichungen vorliegen, insbesondere, was die Fragestellung eines umfassenden Prozessmanagements im Krankenhaus betrifft, motivierten zu einem Forschungsprojekt, das sich mit einem prozessorientierten Management in diesem Bereich des Gesundheitswesens beschäftigte und dabei zwei Schwerpunkte verfolgte. In einem ersten Teilgebiet der Untersuchung wurde – wie es oben (im Zusammenhang mit dem Dienstleistungsmanagement in einem anderen Kontext) bereits Erwähnung fand – versucht, Parallelen der Leistungserstellung zwischen der Fertigung im Industrieunternehmen und der Dienstleistungsproduktion im Krankenhaus festzustellen, um auf dieser Basis zu Aussagen zur Übertragbarkeit industrieller Planungs- und Managementkonzepte zu kommen.

Im Ergebnis wurden diejenigen Komponenten der Produktionsplanung identifiziert, bei denen die Strukturen so vergleichbar sind (oder gemacht werden könnten), dass eine Nutzung der Planungsansätze aus dem industriellen Bereich viel versprechend erscheint. Darüber hinaus wurde diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen das Supply Chain Management für das Krankenhaus als interessantes und adäquates Managementkonzept anzusehen ist.

Das zweite Teilgebiet widmete sich dem Prozessmanagement im Krankenhaus selbst mit seinen Phasen der Prozessanalyse, -beurteilung und -verbesserung. Dabei lag ein Schwerpunkt auf der Istanalyse, und es wurden sowohl in allgemeiner Form Aspekte wie die Definition eines Krankenhausoutputs, mögliche Zielgrößen sowie die Einsetzbarkeit unterschiedlicher Verfahren zur Messung dieser Zielgrößen untersucht als auch in einer empirischen Erhebung in einem Klinikum konkrete Datenerfassungen und deren Auswertung vorgenommen. Darüber hinaus stand auch und in besonderem Maße die prozessbezogene Beurteilung der Krankenhausleistung im Mittelpunkt des Interesses; ausgehend von bestehenden (eher aus externer Perspektive durchzuführenden) Ansätzen zur Prozessbeurteilung wurde mit der Data Envelopment Analysis ein Verfahren vorgestellt, das Einflussfaktoren auf die Effizienz der Krankenhausleistung identifiziert und in vergleichsweise objektiver Form, d. h. ohne dass vorab Gewichtungen vorgenommen werden müssten, zur Beurteilung einsetzt. An Hand von Fallbeispielen, die zum einen die Krankenhäuser insgesamt untersuchten, zum anderen aber auch deren Leistung in Bezug auf einen konkreten Behandlungsprozess, wurde die Einsetzbarkeit dieser Methode überprüft, und es wurden Vorschläge entwickelt, die deutlich machten, wie und unter welchen Voraussetzungen das Verfahren in seiner Anwendung verbessert werden kann.

Planung industrieller Fertigungsabläufe
Der Planung von Fertigungsabläufen, die schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts ein häufig behandeltes Forschungsthema war, sind auch in jüngerer Zeit eine Vielzahl von Veröffentlichungen zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS) gewidmet. Dies lässt sich einerseits durch seine große Vielfältigkeit begründen; die Fragestellungen reichen von Problemen der Einzelfertigung bis hin zur Festlegung von Fließband-Layouts mit der Vorgabe von Taktzeiten. Andererseits stellen sich die Planungsprobleme, obwohl sie in ihrer Struktur i. d. R. sehr übersichtlich sind, als äußerst komplex dar, so dass der Ehrgeiz, gegebenenfalls durch die Nutzung gestiegener datentechnischer Möglichkeiten zu schnelleren und besseren Ergebnissen zu kommen, weiterhin besteht.

Das angesprochene Forschungsprojekt beschäftigte sich mit Ansätzen zu einer optimalen Gestaltung des Fertigungsdurchlaufs in mehrstufigen Produktionssystemen und hatte zum Ziel, die Gestaltungsmöglichkeiten einer Ablaufplanung wesentlich zu erweitern. Dabei stand die Einbeziehung der Fertigungskapazitäten und die Berücksichtigung des Aspekts der Unsicherheit im Mittelpunkt der Untersuchung.

Dies wurde umgesetzt, indem auf der einen Seite im Rahmen verschiedener Modellierungsansätze unterschiedliche Möglichkeiten der Kapazitätsabstimmung (von Maßnahmen der intensitätsmäßigen Leistungsanpassung bis hin zu Entscheidungen über Eigenfertigung oder Fremdbezug) in die Planung von Auftragsreihenfolgen integriert und Wirkungszusammenhänge an Hand eines Beispiels deutlich gemacht wurden. Auf der anderen Seite wurden mit der Sensitivitätsanalyse, der Risikoanalyse und der Fuzzy Set-Theorie unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie auf das Problem der Datenunsicherheit reagiert werden könnte. Insbesondere zur Einbeziehung unscharfer Informationen in die quantitative Entscheidungsfindung wurden Simultanmodelle entwickelt, im Rahmen derer die Reihenfolgeplanung, die Kapazitätsabstimmung und die Unsicherheit zusammengeführt wurden. Die Lösbarkeit dieser Modelle wurde mit Hilfe von Optimierungsrechnungen nachgewiesen, wobei für die Bearbeitung größerer Modellumfänge auf heuristische Verfahren zurück zu greifen ist. Insbesondere Genetische Algorithmen mit ihrer vielversprechenden Leistungsfähigkeit bieten sich angesichts der Komplexität der entwickelten Modelle an.

Projektplanung
Die Durchführung von Projekten als komplexen und i. d. R. zeit- und kostenintensiven Vorhaben setzt umfangreiche Planungsaktivitäten voraus. Aus Unternehmenssicht zeigt sich die Projektplanung in verschiedenen Ausprägungen; sie lässt sich für Durchführungsprobleme (beispielsweise die Vorbereitung von Großveranstaltungen) einsetzen, sie kann bei einem Organisationsproblem innerhalb des Unternehmens zum Tragen kommen, wie es sich bei der schrittweisen Umstellung des Fertigungsablaufs von einem Produkt auf das Nachfolgeprodukt ergibt, und schließlich kann sie sich auch als Produktionsplanungsproblem (z. B. im Schiffbau) zeigen, bei dem die Fertigung selbst (auf Grund des komplexen Produktionsablaufs) Projektcharakter hat.

Gerade mit Blick auf den letzten der oben genannten Fälle wird die Beziehung zum vorhergehenden Forschungsprojekt deutlich, wenn die Projektplanung als ein spezielles Teilgebiet der Ablaufplanung interpretiert wird, bei dem nicht so sehr die Reihenfolgeplanung (wie beispielsweise bei der Klassischen Ablaufplanung im Mehrmaschinenfall), sondern vielmehr eine Zeitplanung, verbunden mit einer möglichst effizienten Festlegung des erforderlichen Ressourceneinsatzes, im Vordergrund des Interesses steht.

Das Forschungsprojekt selbst befasste sich mit der Kapazitätsplanung als einem speziellen Aspekt bei der Planung und Durchführung von Projekten und hatte das Ziel, mit Hilfe eines umfassenden Optimierungsmodells einen Projektablauf zu entwickeln, der eine möglichst kurze Projektdauer mit einer möglichst gleichmäßigen Ressourceninanspruchnahme verbindet. Darüber hinaus standen die Auswirkungen von gegebenen Kapazitätsrestriktionen und Ansätzen zur Kapazitätsminimierung bezogen auf die gesamte Projektdauer im Fokus der Untersuchung. In ihrem Rahmen wurde dann deutlich gemacht, wie sich eine niedrige und durch nur geringfügige Schwankungen gekennzeichnete Kapazitätsinanspruchnahme ohne eine Verlängerung der Projektdauer realisieren lässt, indem Möglichkeiten der zeitlichen Verschiebung von Aktivitäten genauso genutzt werden wie solche der Veränderung von Vorgangsdauern (durch Maßnahmen der Kapazitätsanpassung). Wie die Projektdauer festzulegen ist, so dass sie zu minimalen entscheidungsrelevanten Kosten führt, wurde ebenfalls gezeigt.

In einem weiteren Forschungsprojekt wurde die Struktur- und Zeitplanung auf ein konkretes Bauprojekt, die Neugestaltung des Ambulanzbereichs eines Krankenhauses, angewandt.

Einsatz quantitativer Modelle in der Logistik
Die Logistik, die durch die zunehmende Vernetzung von Unternehmen – genannt sei nur das Stichwort „Supply Chain Management“ – ein zentrales Thema sowohl in der betrieblichen Praxis als auch in der Forschung darstellt, bildete in mehreren Projekten den Untersuchungsrahmen. So wurden in einem umfassenden Lexikon zur Logistik (und auch in einem allgemeiner gehaltenen Wirtschaftslexikon) eine Vielzahl von Einzelthemen (von Problemstellungen der Ablaufplanung über die Fuzzy Set Theorie bis hin zu neueren Lösungsansätzen) behandelt.

Ein weiteres Projekt aus diesem Forschungsgebiet, das auch die Verzahnung zum Bereich des Dienstleistungsmanagement offenbart, betraf die Standort- und Transportplanung für den überregionalen Leihverkehr in Deutschland, bei dem Literaturanforderungen von Nutzern über die Bibliotheksgrenzen hinweg befriedigt werden, indem Bibliotheken, die über die nachgefragten Bücher verfügen, diese möglichst zeitnah zur Verfügung stellen.

Vergleichbar mit Problemstellungen in Speditionsunternehmen bestand das Ziel in einer Annäherung an optimale Transportaufteilungen und Touren, wobei hier eine schnelle und kostengünstige deutschlandweite Literaturversorgung von Universitätsbibliotheken zu realisieren war. Dazu mussten – ausgehend von den vorliegenden Gegebenheiten – auf einer ersten Ebene Standortstrukturen im Hinblick auf die Zahl und die Lage der Verteilzentren in den einzelnen Bundesländern neu gestaltet werden. In einem zweiten Schritt waren dann innerhalb der jeweiligen Leihverkehrsregion die Routen für die einzelnen Fahrer festzulegen. Diese zweistufige Problemstellung erforderte – auch angesichts des großen Umfangs des erfassten Datenmaterials – die Entwicklung eines hierarchischen Planungsansatzes, für den mit Hilfe von Algorithmen aus dem Bereich der Distributionslogistik Modellergebnisse ermittelt wurden, aus denen konkrete Veränderungsvorschläge für die einzelnen Leihverkehrszentren formuliert werden konnten.

Schließlich wurde in einem ebenfalls modellorientierten Ansatz die Planung und Beurteilung industrieller Distributionsstrukturen behandelt, wobei sich die Fragestellung hier auf eine simultane Festlegung von Lagerstandorten und Auslieferungsplänen konzentrierte.

Ein weiteres Projekt befasste sich mit der Koordination von Fertigung und Versorgung in Logistiknetzwerken, in dem unterschiedliche Anpassungsstrategien in Anhängigkeit von dem Verhältnis zwischen der Produktionsrate eines Lieferanten und der Bedarfsrate des abnehmenden Herstellers analysiert und im Hinblick auf ihre Kostenwirkungen modelliert wurden.

Zurzeit stellt der effiziente Einsatz erneuerbarer Energien einen Forschungsschwerpunkt dar. Im Rahmen des interdisziplinären Projekts "Nachhaltige Nutzung von Energie aus Biomasse im Spannungsfeld von Klimaschutz, Landschaft und Gesellschaft", das vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen über einen Zeitraum von 3 Jahren gefördert wird, wird ein Modell zur Optimierung eines Produktions- und Distributionssystems für ein Bioenergiedorf entwickelt, mit dessen Hilfe der Umfang des Biomasseeinsatzes sowie die Anlagenkonstellation und -auslegung zur Stromproduktion und Wärmebereitstellung bzw. -verteilung zu planen ist.

Weitere Forschungstätigkeit
Die oben dargestellten Forschungsprojekte in eigener Regie wurden noch ergänzt um die Mitarbeit in solchen, für die Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Bloech die Federführung hatte und von denen insbesondere ein Fachlexikon zur Logistik hervorzuheben ist, dessen Erstellung während seiner Dauer von mehr als zweieinhalb Jahren einen intensiven Einsatz in redaktioneller, organisatorischer und insbesondere fachlicher Hinsicht (z. B. bei dem Aufbau des – bei ungefähr 2000 Artikeln überaus umfang-reichen – Verweisapparats) verlangte. Dieses Lexikon ist als vielbeachtetes Nachschlagewerk über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden.

Darüber hinaus ist die Mitautorenschaft bei einem Lehrbuch zur Produktion zu nennen, dessen 6. Auflage Anfang 2008 erschienen ist und in dem Grundlagen genauso behandelt werden wie komplexe Planungsmodelle oder neuere Entwicklungen beispielsweise im Bereich von Zuliefer- und Fertigungskonzepten (vgl. Bloech, J.; Bogaschewsky, R.; Buscher, U.; Daub, A.; Götze, U.; Roland, F.: Einführung in die Produktion, 6. Aufl., Heidelberg 2008).

Die Konzeption und Umsetzung eines Fallstudienbuchs zur Produktion und Logistik (zusammen mit einigen der oben beteiligten Autoren) wurde ergänzend zur Unterstützung der fallbasierten Lehre entwickelt und ist inzwischen in der 2. Auflage erschienen (vgl. Buscher, U.; Daub, A.; Götze, U.; Mikus, B.; Roland, F.: Produktion und Logistik, 2. Aufl., Chemnitz 2010).