Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit

Profil des Fachs


Das Fach „Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit“ betreibt das Studium der lateinischen Literatur, die im Zeitraum von 500 bis 1800 n. Chr. entstanden ist. Es vermittelt den direkten Zugang zu der überwältigenden Menge und Vielfalt der Texte, die im Mittelalter, in der Renaissance und bis weit in die Neuzeit in lateinischer Sprache verfasst worden sind.

Da ein Großteil dieser Literatur in Handschriften und frühen Drucken vorliegt, leistet das Fach Pionierarbeit bei der Erschließung dieser Texte. Zur Ausbildung gehören daher neben dem Studium der Literatur und der Sprache auch die Handschriftenlehre (Kodikologie) und die Lehre von den historischen Schriftformen (Paläographie).

Auch für Nachbardisziplinen wie etwa die Geschichtswissenschaft sind die Kompetenzen, welche die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit vermittelt, für einen selbstständigen wissenschaftlichen Umgang mit Quellen (Urkunden, Chroniken etc.) von zentraler Bedeutung.




Warum Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Göttingen?


Die Göttinger Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit bietet ihren Studierenden eine Ausbildung, in der sie vom Beginn des Studiums bis zur Promotion Teil eines persönlich und individuell geprägten Umfelds sind.

Von der Einführung in das Fach bis zur eigenständigen Forschung vermittelt die Göttinger Mediolatinistik mit


eine durchgängige und fundierte Ausbildung. Auf allen drei Qualifizierungsstufen ist der Einstieg in das Fach möglich.

Als einer der traditionsreichsten deutschen Standorte bietet die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Göttingen ein vielfältiges Lehrangebot.
Das allgemeine wissenschaftliche Umfeld in Göttingen und die Anbindung des Lehrstuhls an die Nachbarfächer eröffnen den Studierenden zudem auf einzigartige Weise Möglichkeiten, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und zu vertiefen: Das breite Studienangebot der Georgia Augusta sowie die institutionelle Verankerung des Faches im Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeitforschung stellen einen idealen Raum dar, um Anregungen zu finden, ihnen nachzugehen, und in einen fachübergreifenden Dialog einzutreten. Darüber hinaus finden sich in und um Göttingen exzellente Bibliotheken mit reichen historischen Beständen (Handschriften und alten Drucken) samt aktueller Forschungsliteratur und Datenbanken. Auch sie tragen zu den reizvollen Studien- und Forschungsbedingungen bei.


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