Deutsches Wörterbuch

Deutsches Wörterbuch

Herzlich Willkommen bei der Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs

Das von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm begründete Deutsche Wörterbuch beschreibt die Entwicklung des gebräuchlichen deutschen Wortschatzes von seinen Anfängen im 8. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Mit insgesamt 16 Bänden (in 32 Teilbänden), die von 1854 bis 1960 erschienen sind, und rund 350.000 behandelten Stichwörtern bietet es die mit Abstand umfangreichste lexikographische Darstellung des Deutschen und stellt ein unentbehrliches Grundlagenwerk für die historische und philologische Forschung dar.
Die Neubearbeitung der Buchstabenstrecke A–F, die seit 1960 von zwei Arbeitsstellen in Berlin und Göttingen betrieben wird, soll die am stärksten veralteten Teile des Wörterbuchs ersetzen. Sie beruht auf einem Archiv mit ca. 5,5 Millionen Belegen aus einem über alle Epochen des Deutschen verteilten Quellenkorpus. Die Bände 1–4 (A–Betreuung) sowie 6–9 (D–Fux) wurden bereits in Berlin und Göttingen bearbeitet und liegen gedruckt vor; Band 5 (Betrieb–C) wurde bis Ende 2016 in Göttingen bearbeitet.
Damit endet nun – nachdem Jacob Grimm und Wilhelm Grimm im Jahr 1838 die Arbeit am Deutschen Wörterbuch aufnahmen – nach
178 Jahren durchgehender Bearbeitungszeit die Arbeit am
Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm.


Digitales zum Deutschen Wörterbuch


Internationale Zusammenarbeit

Die Göttinger Arbeitsstelle der Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm beteiligt sich am European Network of e-LexicographyENeL (EU-COST-Action IS 1305).