E-Learning-Service

E-Learning an der Universität Göttingen

Welche Ziele verfolgt das digitale Lehren und Lernen?
Digitale Technologien bieten Studierenden und Lehrenden vielfältige neue Möglichkeiten und Herrausforderungen. Nahezu alle Bereiche des Lebens sind in der heutigen Zeit von digitaler Technik beeinflusst. Aufgabe der Hochschulen muss es daher sein, den Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit zu eröffnen, für sich die Kompetenzen zu entwickeln, die sie für Studium, Forschung, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Partizipation benötigen. Das geht über den Wissenserwerb und die Wissensvermittlung weit hinaus. Digitales Lehren und Lernen hat daher zwei Ziele; die digitalen Kompetenzen der Studierenden und Lehrenden zu entwickeln und durch den aktiven Einsatz digitaler Technologien die Fach- und Sozialkompetenz zu fördern.

Was bietet digitales Lehren und Lernen?
Die heutigen Einsatzmöglichkeiten für digitale Technologien in Lehre und Studium sind zahlreich. Organisatorische Prozesse von der Einschreibung über die Selbstorgaisation des Studiums bis hin zur Zeugnisvaliderung werden digital durchgeführt. Social Media Plattformen und Kurznachrichtendienste haben das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert. Videokonferenzen und kooperative Plattformen erleichtern die internationale Zussammenarbeit von Forschern, Lehrenden und Studierenden. Simulationen und virtuelle Realität eröffnen realitätsnahe Szenarien zur Erprobung des erworbenen Wissens als Schritt auf dem Weg zur Kompetenzentwicklung.

Wichtiger Baustein in der Lehre
Die Georg-August-Universität Göttingen versteht E-Learning als wichtigen Baustein in der Lehre mit dem Ziel, Studierende im Lernprozess zu unterstützen und dadurch die Studienqualität zu steigern. Studierende können mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten neue Lern- und Kommunikationsformen erkunden, unmittelbarer an der Lehre teilnehmen, sowie durch orts- und zeitungebundene Content-Verfügbarkeiten das Studium flexibler gestalten.

Lehrende können in ihrem Präsenzunterricht multimediale Inhalte einbinden, Lehr- und Lernmaterialien für digitale Systeme aufbereiten, mobile Geräte einsetzen und dadurch die Interaktivität und Motivation der Studierenden steigern.

Die Bandbreite der Maßnahmen ermöglicht den digitalen Einsatz über die Präsenzlehre hinaus bis hin zur kompletten Digitalisierung der Inhalte für verschiedene Zielgruppen.

Blended-Learning-Modelle wie z.B. der Inverted Classroom (umgedrehter Unterricht) drehen den Unterricht so um, dass die die Studierenden die relevanten Inhalte vorab digital zugrifen können und die Präsenzsitzung zur Vertiefung von Themen und für die praxisnahe Erlernung von Inhalten zur Verfügung steht.

Die Digitalisierung mancher Fächer ermöglicht sogar berufstätigen Menschen sich weiterzubilden und dabei nahezu zeit- und ortsunabhängig zu studieren. (Bsp.: AgriCareerNet).

Nachhaltige Verankerung im universitären Alltag
Für eine nachhaltige Verankerung von E-Learning an der Universität Göttingen wurde eine nutzer- und serviceorientierte Infrastruktur geschaffen. Schulungsmaßnahmen und leichter Zugriff auf Support- und Serviceleistungen stellen flexible Betreuung sicher und begleiten die Implementierung im Universitätsalltag. Zentraler Ansprechpartner ist das Team des E-Learning-Service

Die Finanzierung von E-Learning erfolgt aus Studienqualitätsmittel, aus dem Qualitätspakt für Lehre (Projekt Campus QPLUS und eCULT+), aus Hochschulpaktmittel und aus Haushaltsmitteln der Universität.

Fachkonzept E-Learning
In seiner Sitzung am 14.07.2010 hat das Präsidium das Fachkonzept E-Learning der Georg-August-Universität nach vorhergegangener Zustimmung in den Fachgremien und im Senat beschlossen. In dem Papier werden Rahmenbedingungen und zentrale Dienstleistungen definiert, die eine positive Entwicklung von E-Learning an der Universität anregen und fördern sollen. Ziel ist es die Lehre durch moderne Methoden und Werkzeuge zu unterstützen.
zum Konzept ...


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