AG Geschlechterforschung
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Universität Göttingen






Die Debatte um Benachteiligung von Jungen in der Schule hat den Blick auf zentrale Probleme geschlechterbewusster Schulpädagogik verstellt. Es sind nicht ausschließlich die Leistungen, um die es in der Schule geht. Die Frage, ob nun eher "die Jungen" oder "die Mädchen" gefördert werden müssen, ist nicht die entscheidende. Stattdessen gilt es, bei den Bedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzusetzen. Chancen und Probleme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht daran festmachen, ob sie Mädchen oder Jungen sind, sondern daran, ob sie Möglichkeiten haben, ihre eigenen Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit zu leben. Die Hierachie dieser Geschlechterkonzepte in der Schule soll in den Fokus der Debatte gestellt werden. Wodurch zeichnet sich demnach eine geschlechtersensible Schule aus?

Der Vortrag von Konrad Manz (Pädagogisches Seminar, Universität Göttingen) findet am Mittwoch, den 13.01.2010 um 19 Uhr im ZHG 002 statt.

Veranstaltet wird der Vortrag von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften, der DGB-Jugend Südniedersachsen-Harz und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Göttingen.