Aulakonzerte
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Aula der Universität Göttingen




Geschäftsstelle:

Göttinger Kammermusikgesellschaft
Elisabeth Staehelin
Schlözerweg 4
37085 Göttingen



Vorstand:

Elisabeth Staehelin,
Vorsitzende
Hans Joachim Zappel,
Schatzmeister

AULAKONZERTE der Göttinger Kammermusikgesellschaft

Seit 1968 veranstaltet die Göttinger Kammermusikgesellschaft ihre Aulakonzerte in der klassizistischen Universitätsaula, deren besondere Atmosphäre und Akustik sie zum vielgerühmten Kammermusiksaal machen. Die Aulakonzerte fordern ihr Publikum durch jährlich wechselnde thematische Ausrichtung zum Mitdenken und Kennenlernen heraus und verleugnen gleichzeitig nie ihr wichtigstes Anliegen, wonach die aufgeführten Werke anrühren und Genuss bereiten sollen. Dies gelingt durch die Wahl qualifizierter Künstler: Für musikalisch herausragende Werke werden die Ensembles und Solisten so ausgesucht, dass eine hohe Qualität der Aufführung garantiert ist. Ohne hochpreisig zu sein, gehören die Göttinger Aulakonzerte zu den höchstrangigen Kammermusikveranstaltungen in Südniedersachsen.



SAISON 2016/17: ZAUBERHAFTE ARRANGEMENTS - (UN-)VERTRAUTE ORIGINALWERKE

Die musikalische Bearbeitung stellt in der Musikgeschichte Europas neben dem "Originalwerk" eine nicht wegzudenkende Praxis dar. Im späten 18. und im 19. Jahrhundert wurde der sogenannte Klavierauszug - bis hin zur Schallplatte - zur gängigsten Form der Bearbeitung. Große, selten zu hörende Orchester- und Kammermusikwerke wurden in bürgerlichen Häusern oft zu zwei oder vier Händen aus Klavierauszügen musiziert. Thomas Mann sprach von "Klavier-Abstraktionen", die die Musizierenden "in höchste Höhen des Erlebens" zu versetzen vermöchten. Sowohl in diesen pianistischen Transkriptionen als vielmehr noch in den Arrangements für kleine und umso durchsichtigere Besetzungen muss man eigenständige musikalischen Schöpfungen erkennen. Sie bereichern als historische Phänomene das Repertoire und sind im aktuellen Konzertleben zu unentbehrlichen Raritäten geworden.

Junge Ensembles jenseits der ersten markanten Wettbewerbsgewinne stellen 2016/17 in Aulakonzerten beides vor, Arrangements und Originalwerke: das Van Baerle Trio, das Dover-, das Schumann-, das Meccore Quartett und zwei gemischte Ensembles, "Berlin Counterpoint" und "Oxalys".



1. Konzert: Sonntag, 25. September 2016, 19.45 Uhr

Berlin-CP

"BERLIN COUNTERPOINT“
KAMMERSEXTETT mit fünf Bläsern und Klavier


G.F. Händel: Ouvertüre D-Dur, Arr. von Aaron Dan
R. Wagner: Vorspiel zu „Tristan und Isolde”, Arr.
R. Strauss: „Till Eulenspiegel”, Arr.
Lowell Liebermann (*1961): Fantasie über eine Bach-Fuge in h-Moll als Sextett
Hans Huber (1852–1921): Sextett (1898)