Fakultät für Biologie und Psychologie

Promotionsstudiengang Biodiversität und Ökologie

Studiendauer: Drei Jahre
Abschluss: Dr. rer. nat. oder Ph.D.
Zugangsvoraussetzungen: Ein mindestens achtsemestriges Hochschulstudium sowie ein berufsqualifizierender universitärer Abschluss in einem biologisch ausgerichteten Fachgebiet der Lebens- und Umweltwissenschaften; Nachweis von Arbeitsplatz und Betreuung für das Promotionsvorhaben; gute Englischkenntnisse. Die Zulassung erfolgt auf der Grundlage eines Auswahlgesprächs. Nähere Informationen gibt die Zulassungsordnung (PDF-Datei / 107 kB).
Studienbeginn: Wintersemester- und Sommersemester
Zahl der Studienplätze: 20 pro Jahr
Ende der Bewerbungsfristen: 15. September für das anschließende Wintersemester, und 1. Januar für das anschließende Sommersemester

Wichtigste Merkmale:

  • internationale Ausrichtung
  • Dissertation in englischer Sprache, als Monographie oder "kumulativ" aus mehreren Veröffentlichungen in begutachteten Fachzeitschriften
  • Besuch fächerübergreifender und fachspezifischer Seminare und Kolloquien
  • individuelle Betreuung durch einen Promotionsausschuss


Studierende des Master-Studiengangs Biologische Diversität und Ökologie oder eines äquivalenten Studiengangs können die Zulassung zum Promotions-Studiengang beantragen, ohne vorher eine Master-Arbeit angefertigt zu haben. Die Master-Arbeit wird dann im Rahmen des Promotions-Studiengangs absolviert. Auf diese Weise kann die gesamte Ausbildung in Biologischer Diversität und Ökologie — vom ersten Semester des Bachelor-Studiengangs bis zur Promotion — innerhalb von sieben Jahren durchgeführt werden.

Bewerbungen für das folgende Wintersemester sind bis zum 15. September, für das folgende Sommersemester bis zum 1. Januar an das Dekanat der Biologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen zu richten (Untere Karspüle 1a, 37073 Göttingen). Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • das Abschlusszeugnis (beglaubigte Kopie) des Studiengangs, auf dessen Grundlage die Bewerbung erfolgt (bei erst kürzlich abgelegten Abschlüssen gegebenenfalls in vorläufiger Form, Endfassungen sind nachzureichen). Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern sind beglaubigte Übersetzungen in Englisch oder Deutsch beizufügen
  • ein in deutscher Sprache abgefasster Lebenslauf mit einer aussagekräftigen Darstellung des Bildungswegs
  • eine Aufführung bisheriger beruflicher und wissenschaftlicher Tätigkeiten im Bereich von biologischer Diversität und Ökologie
  • eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wo und mit welchem Erfolg die Bewerberin oder der Bewerber sich bereits um die Zulassung zu einem Promotions-Studiengang beworben oder den Beginn eines Promotions-Verfahrens beantragt hat
  • eine Erklärung der Betreuerin oder des Betreuers des Promotionsvorhabens über die Annahme der Kandidatin oder des Kandidaten als Doktorandin oder Doktoranden und über das Vorhandensein entsprechender Ressourcen in Form eines Arbeitsplatzes sowie apparativer und finanzieller Ausstattung
  • eine glaubhafte Darlegung des besonderen Interesses an dem Studiengang
  • der Nachweis englischer Sprachkenntnisse (mindestens 550 Punkte im handschriftlichen Test oder mindestens 220 Punkte im computergestützten Test des "Test of English as a Foreign Language" [TOEFL], oder mindestens sieben Punkte im "International English Language Testing System" [IELTS], oder entsprechende Leistungen in einem gleichwertigen Test; das erfolgreiche Absolvieren des Tests darf in der Regel nicht länger als drei Jahre vor dem Eingang des Antrags auf Zulassung zum Promotions-Studiengang zurückliegen). Ausgenommen von der Verpflichtung zur Durchführung eines Tests sind Bewerberinnen und Bewerber mit Englisch als Muttersprache oder mit einem mindestens zweijährigen Studien- oder Berufsaufenthalt in einem englischsprachigen Land innerhalb der letzten vier Jahre vor Eingang des Antrags auf Zulassung
  • eine Erklärung darüber, ob die Bewerberin oder der Bewerber einen Promotions-Studiengang oder ein Promotions-Verfahren bislang erfolgreich, erfolglos oder noch nicht beendet hat
  • bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern ein Nachweis über die Finanzierung des Lebensunterhalts


Qualifizierung:
Aus den Absolventinnen und Absolventen rekrutiert sich der Nachwuchs für wissenschaftliche Lehr- und Forschungseinrichtungen wie Universitäten, Max-Planck-Institute sowie regionale und überregionale Forschungs- und Versuchszentren des Bundes und der Länder. Arbeitsmöglichkeiten bestehen aber auch in leitenden Positionen von umwelt- und naturschutzorientierten Ämtern und Verwaltungen sowie von nationalen und internationalen Organisationen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes und der Agrar- und Forstwissenschaften.

Struktur:
In jedem Jahr nehmen die Studierenden an einem fächerübergreifenden Kolloquium oder Seminar in englischer Sprache und darüber hinaus an mindestens einer zusätzlichen weiterqualifizierenden Veranstaltung teil (Kolloquium, Seminar oder Vorlesung). Das Thema der Dissertation und die Studieneinheiten können aus den folgenden Einrichtungen und Fachgebieten stammen:

Biologische Fakultät:
Anthropologie
Botanische Systematik
Fachdidaktik Biologie
Naturschutzbiologie
Neuroethologie
Palynologie
Pflanzenökologie
Phykologie
Soziobiologie
Tierökologie
Umweltgeschichte
Vegetationsanalyse
Verhalten
Zoologische Systematik
Morphologie und Evolution
Fakultät für Agrarwissenschaften:
Agrarökologie
Agrarentomologie
Biodiversitätsökonomik

Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie:
Bioklimatologie
Bodenkunde
Holzbiologie
Naturschutz- und Umweltpolitik
Ökologische Informatik
Stressphysiologie der Gehölze
Waldökologie
Fakultät für Geowissenschaften und Geographie:
Biogeochemie
Landschaftsökologie
Marine Biodiversität
Paläoökologie
Deutsches Primatenzentrum:
Primatenökologie
Juristische Fakultät:
Umweltrecht