AG Geschlechterforschung
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Universität Göttingen






Der Vortrag 'Trans-Aktivismus - woher, wozu, wohin. Beispiel: Frankreich' von Cornelia Schneider findet am Donnerstag, den 15.07.2010 um 20 Uhr im ZHG 002 statt. Der Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe 'queerschnitt - perverse politik, geschichte und praxis', die von der LesBiSchwulen Hochschulgruppe Göttingen organisiert wird.

Politischer Aktivismus transidentischer Personen (oder Trans-Aktivismus) existiert seit mindestens 1966, seit "Compton's Cafeteria Riot" in San Francisco. Dieser war ebenfalls ausschlaggebend für den Stonewall-Aufstand in New York City 1969, dem wir praktisch allen modernen LGBTI-Aktivismus weltweit verdanken. In den achziger und neunziger Jahren wurden die für den LGBTI-Aktivismus zentralen Gender-Problematiken zunehmend verdrängt, privatisiert, depolitisiert, und Transidente kaum noch als politisch aktiv wahrgenommen, auch von ihnen selbst.
Aber in den letzten Jahren ist in einigen europäischen Ländern ein Trans-Aktivismus neuer Generation entstanden. Zum Beispiel in Frankreich.
Woran liegt das? Was kann uns Trans-Aktivismus heute geben? Welche sind seine Zukunftsperspektiven?

Cornelia Schneider lebt seit ca. dreißig Jahren in Frankreich. Sie ist Mitbegründerin und Verantwortliche von Support Transgenre Strasbourg (www.sts67.org), einer Transgender-Selbsthilfegruppe die sich auch als Aktivist_innengruppe versteht.