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Studienorientierung 2.0 - Virtuell ins Studium eintauchen


»Durch die Virtuelle Studienorientierung habe ich bereits vor meiner Einschreibung wichtige Einblicke ins Chemie-Studium erhalten. Das hat mich bei meiner Wahl sehr bestärkt.«
Studierende, 1. Semester Chemie

Virtueller Einblick ins Wunschstudium

Mit der virtuellen Studienorientierung der Universität Göttingen können Studieninteressierte noch vor der Bewerbung herausfinden, ob das gewünschte Studienfach zu den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen passt. Herzstück sind die fachindividuellen Orientierungsmodule, die es derzeit für etwa 30 Bachelor- und Masterstudiengänge gibt. Mit "Brückenschlag" wird zudem ein Modul für Interessierte angeboten, die als Erste in ihrer Familie studieren wollen. Der interaktive Einblick ins Studium dauert etwa 60 Minuten und kann mit Registrierung oder anonym absolviert werden.

Interaktive und multimediale Inhalte

Alle Module bieten Informationen über Studieninhalte und -anforderungen, Studienorganisation und -kultur sowie über mögliche Berufsbilder. Alles ist aufbereitet in kurzen Texten, Grafiken und interaktiven Elementen wie Filmsequenzen und Fotostrecken. Videos, in denen Studierende von ihrem Fach und Absolventinnen und Absolventen von ihrem Berufseinstieg berichten oder Mitschnitte von Lehrveranstaltungen gewähren Einblicke aus erster Hand und vermitteln ein Gefühl vom Studienalltag und der Atmosphäre an der Fakultät. Im Kapitel "Studienanforderungen" dürfen Nutzer selbst aktiv werden und sich an fachtypischen Aufgaben und Fallbeispielen ausprobieren.

Verbesserung der studentischen Selbstauswahl-Fähigkeit und Reduzierung der Abbrecherquote

Mit der Virtuellen Studienorientierung möchte die Universität Göttingen den Informationsstand und die Selbstauswahl-Fähigkeiten der Studieninteressierten verbessern. Das Projekt stellt somit ein wesentliches Instrument zur Verbesserung des Studienerfolgs und zur Verringerung der studentischen Abbrecherquote dar. Gründe für einen Studienabbruch sind oft Informationsdefizite bezüglich des Studienverlaufs und der individuellen Schwerpunktwahl. In vielen Fällen spielen auch sachfremde Kriterien wie Gegebenheiten des Hochschulorts oder Kompetenzdefizite in den technischen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens eine wesentliche Rolle.