Sozialwissenschaftliche Fakultät

Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2010

Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2010 verabschiedet

Am Freitag, den 28. Januar 2011, fand die festliche Verabschiedung der Absolventen der Sozialwissenschaftlichen Fakultät statt. Im vergangenen Jahr haben 470 Studierende ihr Studium mit den Abschlüssen Diplom, Magister, Bachelor oder Master of Education sowie dem Lehramtsstudium in Politik und Sport abgeschlossen. Außerdem beendeten 19 Doktoranden erfolgreich ihre Promotion. Nach der Begrüßung durch die Dekanin der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal, wandte sich Universitäts-Vizepräsident Prof. Dr. Joachim Münch mit einem Grußwort an die Gäste. Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Franz Walther erfolgte die Preisverleihung.

Antonie Walther wurde für ihre Magisterarbeit „,The hardworking Indian‘: Zur Identifikation als Indo-Fidjianer über Arbeit und Leiden“ ausgezeichnet, Torben Lüth für seine Magisterarbeit „Klaus Mollenhauer – ein ,Kritischer Pädagoge‘?“. Sabine Trittler erhielt einen Preis für ihre Diplomarbeit zum Thema „Religion und Nationale Identität in Europa – Eine empirische Analyse auf Basis der ISSP-Daten (2003)“. Preisträger im Studiengang Lehramt ist Simon Goedicke. Prämiert wurde seine Arbeit „Sozialdisziplinierung – Entstehung und Entwicklung eines gesellschaftlichen Reformprogramms in der politischen Theorie vom 16. Jahrhundert bis 1750“. Im Studiengang Bachelor wurde Laura-Annabel Trosin für ihre Arbeit „Queer in the City? Geschlechterkonstruktionen und Sexualpolitik in der TV-Serie Sex and the City“ ausgezeichnet, außerdem Philipp Wesche für seine Arbeit „Vom Bachelor zum Master – Eine empirische Überprüfung des Breen/Goldthorpe-Modells der Bildungsentscheidung zum weiterführenden Studium“. Diese sechs Auszeichnungen sind mit einem Geldpreis von jeweils 500 Euro verbunden.
Für den besten Promotionsabschluss erhielt Daniela Rothe den mit 750 Euro dotierten Friedrich-Christoph-Dahlmann-Preis. In ihrer Dissertation mit dem Titel „Lebenslanges Lernen als Regierungsprogramm – Rekonstruktion einer diskursiven Formation im bildungspolitischen Feld“ geht sie zunächst der Frage nach, welche Funktion der Begriff „Lebenslanges Lernen“ in der deutschen Erwachsenenbildungsforschung hat. Anschließend untersucht sie diskursanalytisch die Genese und die Ausbreitung des bildungspolitischen Konzepts „Lebenslanges Lernen“ seit Mitte der 1990er Jahre.
Der Wolfgang-Enke-Preis 2010 ging an Henrike Menze. Sie erhielt die Auszeichnung, die ebenfalls mit einem Preisgeld von 750 Euro verbunden ist, für ihre Examensarbeit „Gekaufte Legitimität: Projektförderung im Rahmen des Europäischen Flüchtlingsfonds als Outputlegitimation?“. Der Preis erinnert an den 1995 verstorbenen Braunschweiger Wirtschaftsprüfer Dr. Wolfgang Enke. Der Sozialwissenschaftler, der 1979 an der Universität Göttingen promoviert wurde, hatte 1992 eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen. Sie hat das Ziel, besonders begabte Doktoranden, Absolventen und Studierende zu fördern, die in ihrem Studium einen Schwerpunkt auf die Sozialpolitik- oder Wohlfahrtsstaatsforschung legen.


Weiterführende Informationen:

Das Foto der Absolventenfeier ist direkt zu erwerben bei:
FotoStube Heiko Hornig, Bühlstraße 38, 37073 Göttingen, Tel.: 0551/57878