31. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW)
Schrift vergrößern Schrift verkleinernBarrierefreie Version
Suche | English
DVRW2013_logo_kl_BG_kl	_kz

www.uni-goettingen.de/dvrw2013





Kontakt
Abteilung Religionswissenschaft
Georg-August-Universität Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 2
37073 Göttingen
Tel.: 0551 / 39 - 21252
Religionswissenschaft Götting
en


Kontaktmail zur Tagung
dvrw2013@uni-goettingen.de






Fristentemp5b



Förderer



Förderer



Inhalt



Anmeldung



Service




Empirie und Theorie



Religionswissenschaft zwischen Gegenstandsorientierung und systematischer Reflexion

11.9. – 14.9.2013



Die Vielfalt an methodischen Ansätzen in der heutigen deutschen religionswissenschaftlichen Landschaft macht den konzentrierten Austausch darüber, wie in den einzelnen Forschungsgebieten die wechselseitige Dialektik von Empirie und Theorie realisiert werden kann und konkret umgesetzt wird, zu einem ebenso notwendigen wie spannenden Unterfangen. Die Göttinger Religionswissenschaft lädt zusammen mit der DVRW ein, im September 2013 gemeinsam zu erörtern, wie empirische Gegenstandsorientierung und systematische Reflexion im Forschungsprozess der Religionswissenschaft konstruktiv ineinander greifen. Diese Fragestellung stand bereits bei der ‚Erfindung’ der „Religionswissenschaft“ an der Göttinger Universität im auslaufenden 18. Jahrhundert Pate.


Im Fokus der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) stehen nicht nur umfassendere Theorieansätze und religionsbezogene Makrotheorien, sondern auch unsere ganz grundlegenden terminologischen Konstrukte und konventionellen begrifflichen Kategorien: Diese werden in der kritischen Interaktion zwischen Empirie und Theorie konzeptualisiert. In Entsprechung zu dem Selbstverständnis als einer empirischen Kulturwissenschaft vollzieht sich die spezifisch religionswissenschaftliche theoretische Reflexion über Religion als interdisziplinär aufgeschlossener, diskursiver und somit grundsätzlich offener Prozess, als theorizing religion.

Eine derartige Reflexion erfordert dann die enge Verzahnung von Empirie und Theorie. Diese wechselseitige Dynamik umfasst (a) die empirische Verankerung begrifflicher und theoretischer Konstrukte der Religionsforschung im Sinne einer „Grounded Theory“ – und umgekehrt (b) die Reflexion der eigenen empirischen oder historischen Einzelbefunde in einem größeren komparativen und systematisch-analytischen Kontext. Auf der Tagung soll besonders die Frage nach der adäquaten Benutzung, Entwicklung und Revision von Terminologien und Klassifikationsmustern in dem jeweiligen eigenen Forschungsfeld konkret diskutiert werden.


  • Tagungskonzept
  • Call for Papers