Das Programm der "Göttinger Streitgespräche" im Sommersemester 2013 hier als PDF:
Kontaktinformation:
Direktor
Prof. Dr. Thomas Haye
Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit
Humboldtallee 19
37073 Göttingen
thomas.haye@phil.uni-goettingen.de
Tel.: 0551/39-4726
Koordinatorin
Birthe Lehnberg, M.A.
Humboldtallee 17
37073 Göttingen
Raum 1.116
zmf@gwdg.de
Tel.: 0551/39-5479
Göttinger Streitgespräche zu Mittelalter und Früher Neuzeit
„Albrecht Dürer: Selbstbild und Selbstbildnisse im Methodenstreit?“ (05.06.2013)
Dürers Selbstbildnisse stehen seit einiger Zeit wieder im Zentrum einer kontroversen Diskussion. Sie dreht sich um den prekären und zugleich hybriden Status des frühneuzeitlichen Künstlers im Geflecht von sozialen Konventionen und intellektuellen Aspirationen, um seine neue Selbstwahrnehmung und Selbstüberhöhung und ihre humanistische, theologische oder kunsttheoretische Fundierung.
Am Beispiel der bis heute kontrovers gedeuteten Selbstbildnisse Dürers diskutieren vier Vertreter der aktuellen Dürer-Forschung die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Deutung der künstlerischen Selbstrepräsentation Dürers und die Frage, inwieweit diese als paradigmatisch für Umbrüche im Verhältnis von Künstlertum, Gesellschaft und Öffentlichkeit in der Zeit um 1500 angesehen werden kann.
Hier finden Sie den aktuellen
Veranstaltungsflyer.
Göttinger Streitgespräche zu Mittelalter und Früher Neuzeit
„Machiavelli and Violence—Machiavelli und Gewalt“ (19.06.2013)
Five centuries ago, the Florentine humanist Niccolo Machiavelli wrote Il Principe, The Prince, perhaps the most famous –and infamous-- text in the history of European Political Thought. Against all currents of humanist political thought Machiavelli seemed to argue that in order to maintain their princely status and be successful rulers, princes should not always act in accordance with the cardinal virtues of justice, prudence, temperance and fortitude. It may in fact be prudent for a prince to merely appear virtuous, to be dishonest, to lie and cheat, and as some of the most notorious passages suggest, to resort to violence as a tool of politics.
This Streitgespräch reassesses the role of violence in Machiavelli’s political thought.
The opening statements come from three highly innovative Renaissance scholars and political theorists. John McCormick’s study, Machiavellian Democracy (Cambridge, 2011) fundamentally reassesses Machiavelli’s political thought and decisively intervenes into current debates over institutional design and democratic reform. Matthias Roick’s study of Giovanni Pontano’s ethical thought is forthcoming with Brill and Philip Hölzing’s study Republikanismus und Kosmopolitismus: Eine ideengeschichtliche Studie (Campus Verlag, 2011) offers a fine and sweeping overview of Republican thought—from Cicero to Machiavelli to the present.
ACHTUNG: DAS STREITGESPRÄCH FINDET IN KOOPERATION MIT DEM LICHTENBERG-KOLLEG UM 10 Uhr c.t. IN DER HISTORISCHEN STERNWARTE, ROTER SAAL STATT!
Hier finden Sie den aktuellen
Veranstaltungsflyer.
Das Göttinger Tageblatt berichtet in einer Reihe zu den akademischen Sammlungen der Universität über den Diplomatischen Apparat.