Literatur – was, wann, woher, wieviel?

Oder: Wie ich mein Bafög am schnellsten loswerde (oder eben nicht!).
Die Professoren geben i. d. R. Listen mit Literaturvorschlägen bekannt. Es werden dabei auch Werke aufgeführt, die sehr umfangreich und tw. in englischer Sprache verfasst sind. Sich diese kostspieligen Schinken ranzuschaffen, ist zunächst einmal nicht unbedingt erforderlich. Deshalb hier ein paar Tipps:

  • Die preiswerteste Möglichkeit, an Literatur zu kommen, bietet die Lehrbuchsammlung. Sie befindet sich im Erdgeschoß der Universitätsbibliothek und ist mit dem Studentenausweis zu benutzen. Hier müsst Ihr aber schnell sein, denn die wenigen Exemplare der gängigen Bücher sind schnell vergriffen, besonders die aktuellen Ausgaben - also möglichst schon in den Semesterferien nachsehen, was da ist.
  • Antiquariate bieten vereinzelt auch die Möglichkeit zum günstigen Kauf von Lehrbüchern.
  • Am Schwarzen Brett gibt es zum Anfang des Semesters etliche Anschläge von Leuten, die ihre Bücher und ausgedienten Skripte verkaufen. Auch hier heißt es: Schnell zugreifen! Allerdings gelten die Skripte nur für einige eurer Vorlesungen, also: aufpassen.
  • Last but not least: Wenn das alles nicht klappt, verhilft einem oft ein wenig Zeit, am Kopierer verbracht, zu einer günstigen Ausgabe des heißersehnten Werkes - daran gewöhnt man sich! Es gibt ja genügend KommilitonInnen, von denen man sich die neuesten Ausgaben zum Kopieren leihen kann, oft genügen ja auch Auszüge.



Die letzte Entscheidung welche Bücher ihr kauft müsst ihr nach eigenem Eindruck fällen. Kauft nicht gleich alles neu! Vieles kann man sich auch bei älteren Semestern leihen. Ansonsten ist es natürlich auch nicht schlecht das eine oder andere Büchlein sein Eigen nennen zu können, wenn man mal schnell was nachschlagen muss.