Professur für Anwendungssysteme und E-Business

Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master)

Allgemeine Hinweise


  • Neue Themen werden jeweils Anfang Februar und Anfang Juli auf dieser Seite veröffentlicht.
  • Bei Interesse an einem Abschlussarbeitsthema wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Betreuer.
  • Die ausgegrauten Themen sind bereits vergeben. Bitte wählen Sie nur aus den nicht ausgegrauten Themen eines aus!
  • Alle Themen können grundsätzlich im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden. Ausnahmen sind beim jeweiligen Thema gesondert gekennzeichnet.
  • Weitere Hinweise zum Anfertigen von Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) finden Sie hier: Deutsch oder Englisch.


Themen Wintersemester 2017/18

Optimierung der innerbetrieblichen relationsspezifischen Lagerplätze in einem Speditionsumschlagslager (nur Master)
Betreuer: Prof. Dr. M. Schumann
Auf Basis der Warenein- und Ausgangsdaten für unterschiedliche Zielgebiete (Relationen) soll für ein Speditionslager eine Optimierung Optimierung der Lagerplätze für die abzufertigenden Einheiten im Lager vorgenommen werden. Dazu sind Lade- und Entladesituationen mit den relevanten Toren und Verkehrswegen (z. B. für Gabelstapler) im Lager zu berücksichtigen. Mit Hilfe geeigneter Heuristiken, die mit den Daten zu rechnen sind, sollen mögliche Lösungen vorgeschlagen werden. Zur Einarbeitung in das Thema soll auch Vor-Ort in das Lager während der Betriebszeiten eine Einführung stattfinden.

Wirtschaftlicher Erfolg im Online-Handel? Analyse von Erlös- und Kostenstrukturen bei deutschen E-Commerce-Anbietern (nur Bachelor)
Betreuer: Prof. Dr. M. Schumann
Der Online-Handel gewinnt, gemessen an Marktanteilen, in verschiedenen Branchen immer stärkere Bedeutung gegenüber dem stationären Handel. Untersucht werden soll daher, welchen finanziellen Erfolg oder Misserfolg die Online-Handel betreibenden Unternehmen aufweisen. Dazu sollen auch Vergleiche mit dem stationären Handel vorgenommen werden. Auf der Basis zugänglicher Informationen sind entsprechende Daten zusammenzutragen und zu analysieren. Dazu ist auch auszuwerten, welche Kostenstrukturen im Online-Handel, z. B. in Bezug auf die Handelsspanne, das Fulfillment, Provisionen an Online-Portale oder das Marketing auftreten. Branchenspezifische Unterschiede sind zu berücksichtigen. Für die Arbeit gilt es, verschiedene Datenquellen auszuwerten, z. B. auch im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse oder Umsatzzahlen aufgrund von anderen Publikationen.


Evaluation eines Assessmentprototypen zum nachhaltigen Wirtschaften mit Hilfe des Technology Acceptance Model
Betreuer: J. M. Anke
Im Rahmen des Forschungsprojekt "Ko-NaMa"wurde ein Assessmentwerkzeug entwickelt, mit dem die Kompetenz für nachhaltiges Wirtschaften bei Studierendenden wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge gemessen wird.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es mit Hilfe des Technology Acceptance Model das bereits existierende "Ko-NaMa" Assessmentmodul zu evaluieren. Dazu soll sich in die Themenfelder "Assessment", "Nachhaltigkeitsmanagement", und "Akzeptanzforschung" sowie in die auf ILIAS basierende "Ko-NaMa"-Testumgebung eingearbeitet werden. Darauf aufbauend soll der bereits erhobene Befragungsdatensatz ausgewertet und diskutiert werden.


Möglichkeiten zur Evaluation eines Assessmentmoduls für nachhaltiges Wirtschaften (nur Master)
Betreuer: J. M. Anke
Die steigende Anzahl an aktuellen Forschungsprojekten zu nachhaltigem Wirtschaften zeigt die zunehmende Bedeutung des Nachhaltigkeitsmanagements für die universitäre Bildung. In diesem Kontext kommt die Forderung auf, Fragen der Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen von Studierenden zu integrieren. Kompetenzen beschreiben inwieweit Individuen die Anforderungen in spezifischen Kontexten bewältigen können. In diesem Zusammenhang stellt das Assessment von Kompetenzen eine Schlüsselfunktion zum Optimieren von Bildungsprozessen dar.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, geeignete Evaluationsmethoden und kriterien zu erarbeiten, um ein Assessmentmodul zu evaluieren. Dazu soll sich in die Themenfelder "Kompetenzmessung", "Nachhaltigkeitsmanagement", und "Akzeptanzforschung" sowie in die "Ko-NaMa"-Testumgebung eingearbeitet werden. Darauf aufbauend sollen ein geeignetes Evaluationsinstrument gestaltet, die Testumgebung (ggf. mit Studenten) evaluiert und die Evaluationsergebnisse entsprechend ausgewertet werden.


Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von IT-gestützten Lern- und Assessmentmodulen für nachhaltiges Wirtschaften
Betreuer: J. M. Anke
Der zunehmende Wandel in den Leitbildern vieler Unternehmen zeigt die steigende Bedeutung des nachhaltigen Wirtschaftens auf. Um Kompetenzen für nachhaltiges Wirtschaften zu erlernen, werden in immer mehr innerbetrieblichen Bereichen IT-gestützte Lern- und Assessmentmodule eingesetzt, die eine Möglichkeit bieten das Lernen flexibler zu gestalten.
Ziel der Abschlussarbeit ist eine systematische Analyse des Einsatzes von IT-gestützten Lern- und Assessmentmodulen zum Vermitteln und Testen von Kompetenzen zum nachhaltigen Wirtschaften. Methodisch soll neben einer Literaturanalyse ein systematischer Vergleich existierender Lösungen durchgeführt werden. Basierend darauf sollen die Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz dieser Lösungen im Kontext der betrieblichen und universitären Ausbildung kritisch betrachtet werden.


Evaluation eines Lern- und Assessmentprototypen zum nachhaltigen Wirtschaften (nur Master) Beginn ab: 01.10.2017
Betreuer: J. M. Anke
Um Probleme im Kontext der Nachhaltigkeit zu adressieren sind Kompetenzen für nachhaltiges Wirtschaften zu erlernen. In diesem Zusammenhang werden in immer mehr innerbetrieblichen Bereichen IT-gestützte Lern- und Assessmentmodule eingesetzt. Diese Module sollen dabei verschiedene Themen nachhaltigen Handelns an kaufmännischen Arbeitsplätzen aufgreifen. Insbesondere sollen Zielkonflikte, Wechselwirkungen und Dilemmata zwischen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension der Nachhaltigkeit in konkreten authentischen Entscheidungssituationen erlebbar gemacht werden.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, geeignete Evaluationsmethoden und Kriterien zu erarbeiten, um Lern- und Assessmentmodule zu evaluieren. Dazu soll sich in die Themenfelder "Nachhaltigkeitsmanagement" und "Evaluationsverfahren", sowie in die auf ILIAS basierende "InnoLA"-Umgebung eingearbeitet werden. Darauf aufbauend soll diese Lern- und Assessmentumgebung (ggf. mit Studenten) evaluiert und die Evaluationsergebnisse entsprechend ausgewertet werden.


Herausforderungen und Lösungsansätze für das Komplexitäts- und Variantenmanagement am Beispiel der Sartorius AG (nur Master)
Betreuer: P. Freier
Die zunehmende Forderung von Kunden nach individuellen Produkten führt zu einer stetig steigenden Anzahl an Produktvarianten und somit zu einer hohen Komplexität in der Produktion. Deren Handhabung bringt neue Herausforderungen mit sich (z. B. Flexibilisierung der Produktionsstraßen). Die Identifikation dieser Herausforderungen wird dadurch erschwert, dass diese von den branchenspezifischen Charakteristika der Produkte und der Produktion abhängig sind. Als ein international tätiger Pharma- und Laborzulieferer ist auch die Sartorius AG an der Erforschung des Komplexitäts- und Variantenmanagements interessiert.
Ziel der Arbeit ist es daher zunächst literaturbasiert den aktuellen Stand der Forschung zum Komplexitäts- und Variantenmanagement zu erheben und die Herausforderungen und Lösungsansätze zu identifizieren. Diese sollen anschließend anhand qualitativer empirischer Untersuchungen in der Sartorius AG den unternehmensspezifischen Herausforderungen und Lösungsansätzen gegenübergestellt werden.


Gestaltungsempfehlungen für ein Multi-Agenten-System zur Planung und Umplanung von Maschinenbelegungen im Kontext von Industrie 4.0
Betreuer: P. Freier
Aufgrund der mangelnden Flexibilität von MRP II-Systemen in der Planung von Maschinenbelegungen und Terminen, werden im aktuell viel diskutierten Kontext von Industrie 4.0 vermehrt Multi-Agenten-Systeme (MAS) als potentielle Lösungsansätze für Probleme der Produktionsplanung und
-steuerung (PPS) gehandelt. Solche MAS sollen eine dezentrale und echtzeitnahe Entscheidungsfindung ermöglichen und somit die Flexibilität der Produktion erhöhen. Existierende Lösungsansätze konzentrieren sich dabei meist auf die Auftragsüberwachung und die Reaktion auf Abweichungen vom Plan. Ein weiterer Bereich der auf Basis von MAS verbessert werden kann ist die Ablaufplanung. Daher ist es wichtig, MAS zu untersuchen, deren Ergebnisse auf die Maschinenbelegungsplanung abgebildet werden können.
Ziel der Arbeit ist es demzufolge zunächst literaturbasiert (Meta-) Anforderungen an ein MAS zur (Um-) Planung von Maschinenbelegungen im Kontext von Industrie 4.0 zu erheben und darauf aufbauend Gestaltungsempfehlungen für ein solches System zu erarbeiten und zu visualisieren.



Anforderungen an ein Entscheidungsunterstützungssystem in der Ablaufplanung im Kontext von cyber-physischen Systemen
Betreuer: P. Freier
Aufgrund der mangelnden Flexibilität von MRP II-Systemen in der Planung von Maschinenbelegungen und Terminen, streben Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS-Systeme) im Rahmen von Industrie 4.0 vermehrt eine dezentrale sowie operative Planung und Steuerung der Produktion an. Um trotz dezentraler und ggf. (teil-)autonomer Entscheidungsfindung in der Produktion die erforderliche Transparenz und Nachverfolgbarkeit aufrecht erhalten sowie basierend auf den Echtzeitdaten des Shop Floors Entscheidungen treffen zu können und verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu simulieren, bedarf es eines Entscheidungsunterstützungssystems (EUS) für die Ablaufplanung, das das Produktionsmanagement in der Lenkung der Produktion unterstützt .
Ziel der Abschlussarbeit ist es, anhand einer systematischen Literaturanalyse, die Anforderungen an ein EUS für den Einsatz in der Ablaufplanung strukturiert zu erheben und zu einem Anforderungskatalog aufzubereiten.
Masterarbeit: Zudem soll basierend auf den zuvor erarbeiteten Anforderungen ein grobes Konzept eines solchen EUS erstellt werden.


Didaktische Anforderungen an ein Massive Open Online Course (MOOC) in der Hochschullehre (nur Bachelor)
Betreuer: A. Haas
Das Format "Massive Open Online Course" (MOOC) hat sich in den letzten Jahren zu einer intensiv diskutierten neuen Variante des E-Learnings entwickelt. Im Allgemeinen stellen MOOCs eine Kombination von klassischen Formen der Wissensvermittlung mit Foren und sozialen Netzwerken dar. Die wissenschaftliche Literatur untersucht aktuell angemessene pädagogische Möglichkeiten, um ein MOOC in der Hochschullehre effektiv einsetzen und etablieren zu können. Hierbei steht vor allem die Didaktik der Lernmaterialien (z. B. Videos, Skripte und andere Lernmaterialien) und Lerneinheiten im Fokus der Betrachtung.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, die didaktischen Anforderungen eines MOOCs in der nationalen und internationalen Hochschullehre literaturbasiert aufzuzeigen und zu systematisieren.


Systematisierung des Forschungsfeldes Massive Open Online Courses (MOOCs) als Lehr- und Lernformat
Betreuer: A. Haas
Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft sowie das Aufkommen neuer technologischer Entwicklungen führen zu einer Veränderung der klassischen Lehr- und Lernmethoden. Die aktuelle wissenschaftliche und praxisorientierte Literatur beschäftigt sich diesbezüglich mit neuen Varianten des E-Learnings. Hierbei stehen insbesondere Massive Open Online Courses (MOOCs) im Fokus der Betrachtung. Trotz dieser wissenschaftlichen Betrachtung fehlt eine sowohl wissenschaftliche als auch praxisbezogene Systematisierung des Forschungsfeldes, um vorhandene Forschungsschwerpunkte und -lücken zu identifizieren.
Ziel der Abschlussarbeit ist es, basierend auf einer Literaturanalyse, die wissenschaftlichen und praxisorientierten Beiträge zum Einsatz von "Massive Open Online Courses" zu systematisieren, um den Stand der Forschung, Forschungstrends sowie Forschungslücken darzustellen.


Strukturierter Vergleich bestehender Massive Open Online Course-Plattformen - Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz als Lehr- und Lernformat an Hochschulen
Betreuer: A. Haas
Um zeit- und ortsunabhängiges Lernen zu gewährleisten werden immer häufiger "Massive Open Online Courses" (MOOCs) als Lehr- und Lernformat in der Hochschule eingesetzt. Mit diesem Trend drängt eine Vielzahl an Plattformanbietern mit Standardlösungen auf den Markt. Diese bieten meist in Kooperation mit renommierten nationalen und internationalen Hochschulen Online-Kurse im Bereich Hochschul- und Weiterbildung an. Prominente internationale Beispiele sind Coursera, Udacity oder auch edX. Im nationalen Bereich finden sich mit z. B. Iversity und openHPI ebenfalls entsprechende Lösungen. Bislang fehlen allerdings systematische Ansätze, um die vorhandenen Plattformen miteinander vergleichen und eine Auswahlentscheidung vorbereiten zu können.
In der Abschlussarbeit sollen die am Markt existierenden Plattformen strukturiert verglichen werden. Ziel ist es, einen Überblick über die Vielfalt bestehender MOOCs sowie deren technische Umsetzung zu erarbeiten. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Marktuntersuchung sollen die Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz von MOOCs als Lehr- und Lernformat an Hochschulen analysiert werden.



Konzeption einer Anwendung für Smartwatches zum Anzeigen von Benachrichtigungen über Statusmeldungen und Maschinenstörungen zum Unterstützen von Mitarbeitern in industrielle Produktionsprozesse (nur Bachelor)
Betreuer: S. Hobert
Die fortschreitende technische Weiterentwicklung von Wearable Computern (z. B. Datenbrillen und Smartwatches) sorgt in den letzten Jahren für ein steigendes Interesse von Konsumenten und Unternehmen an der neuen Technologie. Insbesondere Industrieunternehmen erwarten durch deren Einsatz Potenziale. Beispielsweise sehen Experten den Einsatz von Smartwatches in der Industrie dann als sinnvoll an, wenn Mitarbeiter zeitnah über Statusmeldungen von Aufträgen und Maschinenstörungen informiert werden. Um allerdings die Technologie in der Praxis einsetzen zu können, ist die Verfügbarkeit von geeigneten Anwendungen notwendig.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es daher, im ersten Schritt Anforderungen an eine Anwendung für Smartwatches zu ermitteln, die Mitarbeiter über Statusmeldungen und Maschinenstörungen zeitnah benachrichtigt. Aufbauend darauf sollen konkrete Gestaltungsempfehlungen für eine derartige Anwendung für Smartwatches abgeleitet werden.


Konzeption und Implementierung einer webbasierten Lösung zur Gruppenzuteilung unter Zuhilfenahme einer heuristischen Optimierung am Beispiel der Kleingruppenzuteilung der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Betreuer: S. Hobert und K. Koch
Daten aus sozialen Medien können implizite Hinweise für verschiedene Anwendungsdomänen wie z. B. die Finanz- oder Krisenprognose enthalten. Hierfür werden die textbasierten nutzergenerierten Inhalte mit Methoden der Textanalyse quantifiziert und anschließend im jeweiligen Kontext interpretiert.
Die Textanalyse hat sich für solche Anwendungsgebiete, neben der Metadatenanalyse, als zentrale Auswertungskomponente etabliert und ist somit maßgeblich an der Güte der Erkennungs- und Prognoserate beteiligt.

Ziel der Abschlussarbeit ist es, ein bestehendes Anwendungssystem zum wörterbuchbasierten Kodieren von Textdaten aus sozialen Medien, um eine Komponente zum Kodieren mit Hilfe maschineller Lernalgorithmen zu erweitern. Hierfür müssen zunächst der ursprüngliche Anforderungskatalog und das zugrundeliegende Konzept des bestehenden Anwendungssystems zum Implementieren der Komponente erweitert werden. Anschließend erfolgt die prototypische Implementierung und Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen. Für die Nutzer des Systems wird somit der Funktionsumfang im Bereich der Textanalyse vervollständigt und die zugrundeliegenden Daten mit Hilfe neuer Verfahren ausgewertet.


Konzeption und prototypische Implementierung einer Softwareerweiterung für das Kodieren von Textdaten aus sozialen Medien mit Hilfe maschineller Lernalgorithmen
Betreuer: K. Koch
Daten aus sozialen und traditionellen Medien können thematisch eng verknüpft sein und sich gegenseitig beeinflussen. Dieses Phänomen ist vor allem im Forschungsgebiet der digitalen Empörungswellen von besonderer Bedeutung. Es existiert eine Vielzahl an Fällen, in denen die traditionellen Medien über Empörungswellen in sozialen Medien berichtet haben bzw. in denen soziale Medien brisante Themen aus den traditionellen Medien aufgegriffen haben und hieraus eine digitale Empörungswelle entstanden ist. Für weitere Forschungsarbeiten auf dem Themengebiet der digitalen Empörungswellen, ist es daher notwendig aus beiden Medien historische Daten zu analysieren, um hieraus charakteristische Eigenschaften vergangener digitaler Empörungswellen abzuleiten. Diese charakteristischen Eigenschaften sind für Unternehmen und im Speziellen für die verantwortlichen Moderatoren der einzelnen sozialen Kommunikationskanäle von Bedeutung, um drohende digitale Empörungswellen zu unterbinden bzw. schnellstmöglich zu deeskalieren.

Ziel der Abschlussarbeit ist es, eine webbasierte Lösung zu entwickeln, die es ermöglicht historische Daten aus beiden Medien zu beschaffen, zu verwalten und zum Export bereitzustellen, damit im Anschluss in externen Anwendungen eine detaillierte Analyse erfolgen kann. Zudem soll die Lösung mehrbenutzerfähig sein und sowohl die APIs der bekannten sozialen Medien nutzen, als auch Daten über Webcrawling extrahieren können, um Limitationen der APIs zu umgehen.


Konzeption und prototypische Implementierung einer webbasierten Lösung zum vereinfachten Beschaffen, Verwalten und Exportieren historischer Daten aus sozialen und traditionellen Medien
Betreuer: K. Koch
Daten aus sozialen und traditionellen Medien können thematisch eng verknüpft sein und sich gegenseitig beeinflussen. Dieses Phänomen ist vor allem im Forschungsgebiet der digitalen Empörungswellen von besonderer Bedeutung. Es existiert eine Vielzahl an Fällen, in denen die traditionellen Medien über Empörungswellen in sozialen Medien berichtet haben bzw. in denen soziale Medien brisante Themen aus den traditionellen Medien aufgegriffen haben und hieraus eine digitale Empörungswelle entstanden ist. Für weitere Forschungsarbeiten auf dem Themengebiet der digitalen Empörungswellen, ist es daher notwendig aus beiden Medien historische Daten zu analysieren, um hieraus charakteristische Eigenschaften vergangener digitaler Empörungswellen abzuleiten. Diese charakteristischen Eigenschaften sind für Unternehmen und im Speziellen für die verantwortlichen Moderatoren der einzelnen sozialen Kommunikationskanäle von Bedeutung, um drohende digitale Empörungswellen zu unterbinden bzw. schnellstmöglich zu deeskalieren.

Ziel der Abschlussarbeit ist es, eine webbasierte Lösung zu entwickeln, die es ermöglicht historische Daten aus beiden Medien zu beschaffen, zu verwalten und zum Export bereitzustellen, damit im Anschluss in externen Anwendungen eine detaillierte Analyse erfolgen kann. Zudem soll die Lösung mehrbenutzerfähig sein und sowohl die APIs der bekannten sozialen Medien nutzen, als auch Daten über Webcrawling extrahieren können, um Limitationen der APIs zu umgehen.


Fallstudienbasierte Analyse der Rezipienten digitaler unternehmensbezogener Empörungswellen in sozialen Medien
Betreuer: K. Koch
Mit dem Einsatz von sozialen Medien im Unternehmenskontext haben sich kundennahe Prozesse evolutionär an diese neuen Kommunikationskanäle angepasst. Hierunter fallen vor allem Aufgaben im Marketing und Kundendienst, wodurch diese Abteilungen und Einzelpersonen in besonders engem Kontakt zu den Stakeholdern stehen. Negative Kritik an Unternehmensentscheidungen, -handlungen oder -maßnahmen, die innerhalb sozialer Medien veröffentlicht werden, erfordern oftmals eine Ad-hoc-Reaktion dieser zuständigen Abteilungen/Personen, um einen möglichen Kontrollverlust über die nutzergenerierten Inhalte zu vermeiden. Zum Unterbinden und zum Deeskalieren eines solchen Kontrollverlusts in Form einer Empörungswelle, ist es für Unternehmen von Bedeutung, neben dem thematischen Kontext, auch den Rezipienten der Kritik zu ermitteln, um fallspezifische Maßnahmen einleiten zu können.

Ziel der Abschlussarbeit ist es, basierend auf Fallstudien die Rezipienten der Empörungswellen zu untersuchen und anhand der gewonnenen Erkenntnisse eine Systematisierung vorzunehmen. Hierdurch kann für Unternehmen verdeutlicht werden, welche Rezipienten besonders häufig im Fokus einer Empörungswelle stehen. Diese Erkenntnisse können z. B. in Schulungsmaßnahmen zur Sensibilisierung im Umgang mit sozialen Medien im Unternehmenskontext einfließen.


Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung von Wissensarbeit am digitalen Arbeitsplatz durch künstliche Intelligenz
Betreuer: R. Meyer von Wolff
Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft sowie das Aufkommen neuer technologischer und organisatorischer Entwicklungen führen aktuell zu einer Veränderung des klassischen Unternehmensarbeitsplatzes hin zu einem digitalen Arbeitsplatz. Für diesen digitalen Arbeitsplatz fordern Wissensarbeiter neben klassischen operativen Systemen vor allem Unterstützungen, um z. B. die vorherrschende Informationsflut zu reduzieren oder teilautomatisch Prozesse auszuführen. Ein aktueller in der wissenschaftlichen und praxisbezogenen Literatur diskutierter Ansatz ist das Verwenden von künstlicher Intelligenz (KI) in Assistenzsystemen, um z. B. basierend auf Vergangenheitsdaten Informationen bereitzustellen. Es fehlt jedoch eine Systematisierung des Forschungsfeldes sowie der bestehenden Ansätze und Ideen um KI-Unterstützung für die Wissensarbeit zu bieten.
Ziel der Abschlussarbeit ist es, basierend auf einer Literaturanalyse, die wissenschaftlichen und praxisorientierten Beiträge zur KI-Unterstützung der Wissensarbeit am digitalen Arbeitsplatz zu systematisieren, um die Möglichkeiten und Grenzen dieser darzustellen.


Konzeption einer kollaborativen Enterprise Search Lösung für die Unterstützung der Wissensarbeit in Industrieunternehmen (Nur Master)
Betreuer: R. Meyer von Wolff
Der heutige Arbeitsalltag von Wissensarbeitern ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl an unternehmensinternen und externen Datenquellen vorhanden ist, welche bei der Informationsbeschaffung zu durchsuchen sind. Benötigt ein Mitarbeiter bestimmte Informationen, fällt es ihm oftmals schwer, dass Informationsangebot entsprechend zu durchsuchen und die tatsächlich benötigten und relevanten Informationen zu finden. Eine Lösung für diese Problematik, stellen sogenannte kollaborative Enterprise Search Lösungen dar, welche die traditionellen Suchfunktionalitäten um Social Software-basierte Komponenten, wie z. B. Social Tagging und Social Bookmarking oder Empfehlungssystematiken erweitert haben. Die aktuelle wissenschaftliche und praxisorientierte Literatur liefert bereits erste vielversprechende Ansätze zur kollaborativen Suche. Konzepte zu dieser kollaborativen Enterprise Search Lösungen für die Wissensarbeit existieren jedoch nicht.
Ziel der Abschlussarbeit ist es zuerst Anforderungen an Enterprise Search Lösungen für die Wissensarbeit abzuleiten. Anschließend soll basierend auf bestehenden Ansätzen eine kollaborative Enterprise Search Lösung konzipiert werden. Das resultierende Konzept ist zudem mit gängigen Notationsformen (z. B. UML, ERM) und Mockups zu visualisieren.


Konzeption einer Anwendung für gamifizierte Lehrveranstaltungen mit Rechnerübungen am Beispiel des Moduls "Informations- und Kommunikationssysteme"
Betreuer: H. Wesseloh
Der Einsatz von Gamification, also Spiel-Design-Elementen in spielfremden Kontexten, ermöglicht Motivation und Leistung der Lernenden zu fördern. Die hierfür nutzbaren Spielmechaniken sind vielfältig, allerdings unterschiedlich für den Bildungskontext geeignet. Belohnungsbasierte Gamification-Ansätze fördern primär extrinsische (zweckgebundene) Motivation, welche kurzfristigen Einfluss auf die Leistung hat. Langanhaltende Motivation hingegen muss intrinsisch (selbstbestimmt) sein. Im Modul "Informations- und Kommunikationssysteme" (IKS) des Bachelorstudiums sind Vorlesungen und Rechnerübungen vorgesehen. Es stehen darüber hinaus ILIAS-Aufgaben als E-Learning-Angebot zur Verfügung. Im Rahmen der Präsenzlehre wird zudem das Feedbacksystem mVote eingesetzt. In dieses Geflecht didaktischer Formate soll Gamification integriert werden, um den Lernerfolg der Studierenden zu steigern.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, systematisch ein Konzept für eine Anwendung für gamifizierte Lehrveranstaltungen zu entwickeln, die bestehende Formate berücksichtigt. Hierfür müssen zunächst bestehende Anforderungen an eine solche Anwendung identifiziert sowie die Eignung einzelner Spielmechaniken analysiert werden, um konkrete Gestaltungsempfehlungen herleiten zu können.


Einsatz von Gamification im betrieblichen Innovationsmanagement - Anforderungen und Gestaltungsempfehlungen (nur Bachelor)
Betreuer: H. Wesseloh
Der Einsatz von Spiel-Design-Elementen in spielfremdem Kontext, besser bekannt als Gamification, kann genutzt werden, um Verhalten von Mitarbeitern gezielt zu beeinflussen und ihre Motivation zu fördern. Belohnungsbasierte Gamification-Ansätze fördern primär extrinsische (zweckgebundene) Motivation, welche kurzfristigen Einfluss auf die Leistung hat. Langanhaltende Motivation hingegen muss intrinsisch (selbstbestimmt) sein. Im Unternehmen ist der Innovationsprozess häufig vom Engagement der Mitarbeiter abhängig. Diese sind jedoch am besten mit bestehenden Abläufen oder Produkten vertraut, sodass hier entsprechendes Potential zur Ideengenerierung vorzufinden ist.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, literaturbasiert die Anforderungen an den Einsatz von Gamification für das betriebliche Innovationsmanagement herzuleiten. Ausgehend von diesen Anforderungen, sollen Gestaltungsempfehlungen für eine entsprechende Plattform abgeleitet werden.


Gamification im Unternehmenskontext: Strukturierter Vergleich von Anwendungsszenarien (nur Bachelor)
Betreuer: H. Wesseloh
Unter Gamification wird der Einsatz von Spiel-Design-Elementen in spielfremden Kontext verstanden. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Motivation und das Verhalten von Individuen zu beeinflussen. Im Unternehmenskontext wird mit diesem Ansatz vielfältig experimentiert um bspw. die Leistung von Mitarbeitern zu fördern oder mit Kunden zu interagieren, um diese langfristig zu binden. Belohnungsbasierte Gamification-Ansätze fördern primär extrinsische (zweckgebundene) Motivation, welche kurzfristigen Einfluss auf die Leistung hat. Langanhaltende Motivation hingegen muss intrinsisch (selbstbestimmt) sein.
Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, einen Überblick über existierende betriebliche Lösungen im Bereich Gamification zu erarbeiten, auf dessen Grundlage ein strukturierter Vergleich erfolgen kann. Mithilfe der Systematisierung sollen grundlegende Ansätze und Bestandteile abgeleitet werden, die im Rahmen von gamifizierten Lösungen Anwendung finden.