Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Christopher Wilke hat nach seinem Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Reutlingen in Göttingen den Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät absolviert (Sommersemester 2011 - Sommersemester 2013). 2013 wurde er darüber hinaus mit dem Hochschulpreis David-Kopf für die beste Abschlussarbeit des Jahres ausgezeichnet (Thema "Evaluation plattformunabhängiger Entwicklungsansätze für mobile Endgeräte").

1) Bei welchem Unternehmen sind Sie beschäftigt und in was für einer Position/ in welchem Bereich arbeiten Sie dort? Was sind Ihre Aufgaben?

Nach meinem Masterstudium habe ich mich dazu entschlossen bei der Deutschen Bank AG im Rahmen eines Traineeprogramms einzusteigen: Innerhalb eines Jahres rotiere ich in unterschiedlichen Abteilungen meiner Wahl. Während ich mich beispielsweise in der ersten Rotation mit dem Themengebiet SAP-Lizenzmanagement beschäftigte, legte ich den Fokus während der zweiten Rotation auf das Thema App-Entwicklung für das Privatkundengeschäft der Bank.

Ich habe mich nach dem Studium bewusst für ein Traineeprogramm - und damit gegen einen Direkteinstieg - entschieden, da ich mir nicht sicher war, welche Art von Jobtätigkeit am besten zu mir passt. Da sich das Programm an meinen beruflichen Stärken orientiert, stellte es sich als der ideale Einstieg für mich heraus.


2) Wie haben Sie Ihren Berufseinstieg erlebt bzw. wie hat das Studium auf die Praxis vorbereitet?

Selbstverständlich wird man durch das Studium fachlich auf mögliche Aufgabenfelder im späteren Job vorbereitet. Auch durch Fallstudien oder Gruppenarbeiten habe ich gelernt, wie man effektiv zusammen arbeiten kann. Besonders geprägt während der Studienzeit hat mich jedoch das Auslandssemester während meines Masterstudiums an der San Diego State University in Kalifornien. Hier konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, die meine Persönlichkeit bis heute prägen. Davon profitiere ich sowohl im Job als auch in meinem Privatleben. Auch wenn es etwas Mut und Ausdauer kostet, halte ich ein Auslandssemester daher von grundlegender Wichtigkeit.


3) Denke ich an meine Studienzeit in Göttingen zurück...

Göttingen bietet Studierenden äußerst viel - und damit meine ich nicht etwa einen schönen Vorlesungssaal oder das vielfältige Kursangebot. Durch die Vielzahl an Studiengängen trifft man in einer der unzähligen Bars Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen. Ich persönliche nutzte meine Freizeit in einem der Fußballvereine oder joggte auch gerne mal am Stadtwall entlang. Auch wenn meine Zeit in Göttingen sehr begrenzt war, hatte ich die Chance, Menschen kennenzulernen, die mir wohl noch ein Leben lang erhalten bleiben werden.


4) Welche Tipps geben Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg?

Kurz bevor ich das Studium abgeschlossen hatte, machte ich mir viele Gedanken, wie es weitergehen soll. Der Markt bietet einem Wirtschaftsinformatik-Absolventen nahezu unendlich viele Möglichkeiten, so dass man hinsichtlich der Jobauswahl leicht überfordert sein kann. Wichtig ist zu wissen, dass man sich nicht für immer verpflichtet, sondern vielmehr erst einmal Erfahrungen im Berufsalltag sammelt und sich dabei jederzeit umorientieren kann.