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Was denkt mein Hund? Das Problem der Gehaltsspezifikation bei nicht-sprachlichen Lebewesen

Titel der Veranstaltung Was denkt mein Hund? Das Problem der Gehaltsspezifikation bei nicht-sprachlichen Lebewesen
Reihe Vortragsreihe: Philosophische Wintervorträge
Veranstalter Philosophisches Seminar
Referent/in Prof. Dr. Markus Wild
Einrichtung Referent/in Universität Basel, Philosophisches Seminar
Veranstaltungsart Vortrag
Kategorie Forschung
Anmeldung erforderlich Nein
Beschreibung Intuitiv haben wir oft das Gefühl, dass Tiere (insbesondere Säugetiere und Vögel) etwas denken, es fällt uns aber schwer, den Inhalt der Gedanken genauer zu spezifizieren, ohne dabei zu stark zu anthropomorphisieren. In diesem Vortrag vertrete ich die Auffassung, dass wir Tieren Meinungen und Denkinhalte zuschreiben dürfen, wenn wir ihr Verhalten systematisch überprüfen können und wenn wir nicht das Satzformat, sondern das Kartenformat als Form für tierliche Gedanken betrachten. Ich werde diese Auffassung anhand eines einfachen Beispiels einführen und erläutern (mein Hund Titus denkt, dass sein Ball im Garten liegt). Dabei werde ich zuerst die Verhaltensforschung (Kognitive Ethologie) als Grundlage vorstellen, danach einen dispositionalen Begriff der Überzeugung einführen, diesen aber durch das Kartenformat ergänzen. Das Kartenformat hat schließlich den Vorteil, dass es bestimmte typische kognitive Einschränkungen erklären kann, denen die meisten Tiere unterworfen sind.
Zeit Beginn: 08.11.2017, 18:00 Uhr
Ende: 08.11.2017 , 20:00 Uhr
Ort Auditorium
Hörsaal AUDI 11
Kontakt 0551 39-4722
philosophisches_seminar@phil.uni-goettingen.de