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Ausstellung "Göttingen - eine Kolonialmetropole?"

Titel der Veranstaltung Ausstellung "Göttingen - eine Kolonialmetropole?"
Veranstalter Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Prof. Dr. Rebekka Habermas und Karolin Wetjen, M.A.
Veranstaltungsart Ausstellung
Kategorie Gesellschaft und Stadtleben
Anmeldung erforderlich Nein
Beschreibung Göttingen – eine Kolonialmetropole?

Dass das Deutsche Reich zwischen 1884 und 1914 auch eine Kolonialmacht war, die Gebiete in Afrika, Asien und der Südsee besetzte, ist mittlerweile ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dass in Göttingen 1909 eine große Kolonialausstellung stattfand, die von Göttinger Bürgerinnen und Bürgern organisiert und besucht wurde, hingegen nicht. Wie kolonial war die Stadt, in der wir studieren, leben und arbeiten, im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert? Welche Spuren lassen sich vom deutschen Kolonialismus in Göttingen, einer mittelgroßen Universitätsstadt, vielleicht sogar bis heute finden? Wer engagierte sich für das Koloniale und wo kamen Bürgerinnen und Bürger in ihrem alltäglichen Leben mit dem Kolonialismus in Berührung?
Die von Bachelorstudierenden der Geschichtswissenschaften anhand von erstmals gesichteten Quellen erarbeitete Ausstellung gibt Antworten auf die Fragen kolonialer Verflechtungen von Stadt und Universität. Die Themen reichen von Vereinen, die sich explizit dem Kolonialen widmeten, über das Militär und die koloniale Warenwelt bis hin zur Universität, an der Lehrende und Studierende gleichermaßen zur Erforschung und Erschließung der kolonial besetzten Gebiete beitrugen. Die Ausstellung liefert damit Antworten auf die Frage, ob und inwiefern Göttingen eine „Kolonialmetropole“ war.

Die feierliche Ausstellungseröffnung findet am 1. März um 11 Uhr im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums statt.
Zeit Beginn: 09.03.2018, 11:00 Uhr
Ende: 09.03.2018 , 19:00 Uhr
Ort Kulturwissenschaftliches Zentrum (Heinrich-Düker-Weg 14)
Foyer
Kontakt Prof. Dr. Rebekka Habermas
Lehrstuhl.Habermas@gmx.de