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Einrichtung: Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
Ansprechpartner: Herr Dr. Hiltscher
Veröffentlichungsdatum:22.03.2018
Bewerbungsende: 30.04.2018


An der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen ist im Rahmen des Bund- Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Nachwuchspakt) zum [nächstmöglichen Zeitpunkt] eine Professur

W2 t.t. W3 – „Forstpolitik und Internationale Governance“

im Beamtenverhältnis (BesGr. W2 NBesO) auf Zeit mit Tenure Track (W3) zu besetzen.
Die Berufung erfolgt zunächst für die Dauer von fünf Jahren (§ 28 Niedersächsisches Hochschulgesetz -NHG-). Die Überleitung in eine Lebenszeitprofessur ohne Ausschreibung (W3) erfolgt nach einer positiven Evaluation.

Die Professur soll in Forschung und Lehre den Bereich Forstpolitik in der gesamten Breite mit einem starken Schwerpunkt auf internationaler Governance vertreten. In der Forschung soll sie sich mit der Analyse internationaler und nationaler Wald- und Forstpolitiken, ihrer Prozesse und Strategien sowie ihren wechselseitigen Interdependenzen befassen. Idealerweise trägt sie so zur Erarbeitung politischer Lösungsstrategien zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Wäldern bei. In der Forschung stärkt sie substantiell die fakultären Schwerpunkte „Sustainable Forestry and Global Change“ und „Nutzung von Wäldern und Waldprodukten“. Methodisch soll der Schwerpunkt auf empirisch sozialwissenschaftlichen Ansätzen liegen. Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die sich in den Bereichen Politikfeldanalyse der internationalen und nationalen Forstwirtschaft, der Analyse internationaler waldbezogener Governancesysteme und -prozesse, transsektoraler waldbezogenen Politikanalysen von Naturschutz, Klimaschutz oder Regionalentwicklung sowie Analyse waldbezogener Entwicklungszusammenarbeit ausgewiesen haben.

Mit der Wahrnehmung der Stelle sind die folgenden Aufgaben in der Lehre verbunden: Fachspezifische Beiträge in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät, vor allem in den Masterschwerpunkten „Tropical and International Forestry“ und „Forstbetrieb und Waldnutzung“. Aufgrund des internationalen Profils der Professur und der Studierenden sind die Lehrveranstaltungen zum Teil in englischer und deutscher Sprache abzuhalten. Es wird erwartet, dass sich die Professur in ihrer Disziplin aktiv an der weiteren Internationalisierung des Lehrangebots beteiligt. Die Universität legt Wert auf forschungsorientierte Lehre.
Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 NHG in der zurzeit geltenden Fassung. Bewerberinnen und Bewerber, die an der Universität Göttingen promoviert haben, können in der Regel nur berücksichtigt werden, wenn sie nach der Promotion mindestens zwei Jahre außerhalb der Universität Göttingen wissenschaftlich tätig waren. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt die Einstellung im Beamtenverhältnis auf Zeit. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Schriftenverzeichnis und Darstellung der Lehr- und Forschungstätigkeit werden als pdf-Dokument bis zum 30. April 2018 erbeten an den Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen. Bitte reichen Sie diese Unterlagen elektronisch über das Web-Bewerbungssystem ein: https://s-lotus.gwdg.de/uni/uffa/w2_uffa_2018.nsf/application .