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Zukunftskonzept zur projektbezogenen Förderung universi­tä­rer Spit­zen­­forschung



Weiterführende Informationen

Das Zukunftskonzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“


Mit ihrem „Zukunftskonzept zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“ setzt die Georgia Augusta auf die besonderen Stärken als Universität mit großer Forschungstradition und Fächervielfalt, auf die engen Verflechtungen mit einem herausragenden außeruniversitären Forschungsumfeld und auf ihre Autonomie als Stiftungsuniversität. Übergreifendes Ziel aller Planungen der Georg-August-Universität ist es, das in neuer Gestalt zu werden, was sie vor 1933 bereits war: Eine Spitzenuniversität von Weltrang, in der sich herausragende Forscher in einem Klima der Kooperation und des Austausches zu Höchstleistungen stimulieren und die die besten Nachwuchskräfte gewinnen und an sich binden kann. Das Zukunftskonzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“ basiert auf zwei zentralen Prinzipien:

1. Die Georg-August-Universität Göttingen setzt bewusst auf die riskante, aber auch besonders chancenreiche Option der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern mit herausragendem Potential. Sie wählt diesen Weg aus Überzeugung, denn viele wegweisende wissenschaftliche Leistungen werden in vergleichsweise frühen Karrierestadien erbracht.

2. Die Georg-August-Universität Göttingen befindet sich in einem deutschlandweit wohl einzigartig reichen Umfeld außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in engster Nachbarschaft. Durch das Zusammenwachsen mit diesen Partnern zu einem gemeinsamen Wissenschaftsstandort ergeben sich spezifische Göttinger Möglichkeiten zum Gewinnen und Halten von exzellenten Forschern sowie zum Auf- und Ausbau von international konkurrenzfähiger Spitzenforschung.


Diese beiden Prinzipien bilden das Fundament des Zukunftskonzeptes, das vier zentrale Projekte umfasst: Mit Brain Gain und den Courant Forschungszentren wird ein innovativer Weg realisiert, herausragende Nachwuchswissenschaftler für Göttingen zu gewinnen und den besten von ihnen einen sicheren Karriereweg zu eröffnen. Ergänzend bietet Brain Sustain ein Konzept zur Bindung dann etablierter Spitzenforscher. Flankiert werden diese Projekte durch zwei weitere Maßnahmen: Das Lichtenberg-Kolleg fördert die geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung, während Göttingen International zusätzlich die Anwerbung exzellenter Studierender und junger Wissenschaftler aus dem Ausland unterstützt.


Eine zentrale Rolle im Zukunftskonzept kommt dem Wissenschaftsstandort Göttingen zu. In das bestehende Netzwerk sind insbesondere die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie fünf Max-Planck-Institute eingebunden. Bewährte Elemente integrierter Forschungs- und Lehraktivitäten sind gemeinsam betriebene Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Infrastruktureinrichtungen sowie institutionenübergreifende Berufungen. In jüngerer Zeit sind aus diesen Kooperationen herausragende Forschungszentren mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervorgegangen. Zentrales Organ dieser Integration am Wissenschaftsstandort ist der 2006 eingerichtete Göttingen Research Council (GRC).