Musikwissenschaftliches Seminar

Dr. Christine Hoppe | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Curriculum Vitae

1998 bis 2003 Studium der Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Rostock und der Sorbonne IV Paris; Magisterarbeit im Fach Germanistik mit dem Titel Der Anti-Heimatroman in der österreichischen Nachkriegsliteratur. Verfremdung als Motiv (bei Prof. Dr. Helmut Lethen); zwischen 2002 und 2008 journalistische Tätigkeiten: Redaktionsmitglied der Zeitschrift Risse - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern (2002 bis 2004) sowie freie Mitarbeit im Kulturteil der Tageszeitungen Norddeutsche Neueste Nachrichten (2002 bis 2003) und Dresdner Neueste Nachrichten (2004 bis 2005); 2003 bis 2004: wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Musikwissenschaft der Universität Rostock; 2006 bis 2008 Lehrbeauftragte für Deutsch/Kommunikation beim DAA Dresden; seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen; 2012 Promotion in Musikwissenschaft mit dem Thema Der Schatten Paganinis. Virtuosität in Kompositionen Heinrich Wilhelm Ernsts (1814-1865) (Gutachter: Prof. Dr. Andreas Waczkat, Prof. Dr. Heinz von Loesch). Die Arbeit wurde 2014 mit dem Preis des Stiftungsrats der Georg-August-Universität Göttingen (Kategorie "Herausragende Nachwuchspublikation") ausgezeichnet.

Arbeitsschwerpunkte

  • Virtuose Musik im 19. Jahrhundert
  • Der Musikalische Salon als Ort künstlerischen und kulturellen Handelns im 19. Jahrhundert
  • Musikanschauung im 19. Jahrhundert
  • Entwicklung des Konzertwesens


Funktionen im Musikwissenschaftlichen Seminar

  • Fachstudienberatung für Studierende
  • Mitglied des Seminarvorstands
  • Betreuung und Koordination des Mentoring-Programms des Musikwissenschaftlichen Seminars
  • Pflege des Modulkatalogs des Seminars
  • bis 2014: Fachstudienberatung für internationale Studierende
  • bis 2014: Bibliotheksbeauftragte der Seminarbibliothek
  • bis 2011: Betreuung der Homepage des Seminars
  • bis 2011: Öffentlichkeitsarbeit des Seminars


Projekte / Projektseminare


Lehre

WiSe 2017/18

  • Grundkurs Musikwissenschaft
  • MusikMachtKörper - Körperlichkeit in Musik und Musikwissenschaft



SoSe 2017

  • Analyse von Musik
  • „Honestly sincere“? Rockmusik, -kult und -kultur im Musical der 60er und 70er Jahre
  • Musico-logica II: Methoden musikalischer Analyse (Teil 2): Musik über Musik – Intertextualität als musikanalytische Methode




WiSe 2008/09 bis SoSe 17 - Auswahl -

  • „Gut gewählt, hat sie durchaus nichts Störendes“ – Musik im europäischen Salon des 19. Jahrhunderts
  • Von Woyzeck zu Wozzeck: Die Literaturopern Alban Bergs
  • Macht und Ohnmacht. Musik im Konzentrationslager.
  • Licht und Schatten. Vom Umgang mit Virtuosität im Denken in und über Musik
  • Analyse von Musik
  • Sound Studies: Der Klang des Virtuosen
  • Urbane Räume des Vergnügens. Musiktheater, Revue und Kabarett im Berlin der 1920er Jahre
  • Musik in geselligem Kreise - Der Musikalische Salon als Ort kulturellen Handelns im 19. Jahrhundert
  • Erlebnisraum Händel. Musik und Vermittlung im Rahmen der Internationale Händelfestspiele Göttingen 2014
  • Nationale Tradition und zeitlicher Wandel. Die Motette und ihre Notation im 13. und 14. Jahrhundert: ihre Struktur, ihre Funktion, ihre Kontexte.
  • "Händel und der Orient" - Konzeption und Organisation einer Ausstellung im Rahmen der Händelfestspiele 2013.
  • Die Musik der Neuen Sachlichkeit
  • Vermittlung von (Musik-)Wissenschaftsgeschichte: „Musikwissenschaft in Göttingen. Geschichte und Gegenwart“. – Konzeption und Organisation einer Ausstellung zur Geschichte der Musikwissenschaft in Göttingen
  • Einführung in musikwissenschaftliches Arbeiten
  • Das Solokonzert nach 1750. Form und Forum der Virtuosität?!
  • Die Entwicklung des Solokonzerts bis 1750


Publikationen

Monographien

  • Der Schatten Paganinis. Virtuosität in Kompositionen Heinrich Wilhelm Ernsts (1814-1865) (mit einem Verzeichnis seiner Werke). Hildesheim: Olms 2014 (= Göttingen studies in musicology, Bd. 5).



Herausgaben

  • zusammen mit Melanie von Goldbeck: Begegnung - Vermittlung - Innovation. Annäherungen an Musik- und Kompositionspraktiken im Europa des 19. Jahrhunderts. (= Bericht zum 15. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung "Musik|Musiken. Strukturen und Prozesse", Göttingen 2012 / Sektion Freie Referate, Bd. 1). Göttingen: Universitätsverlag 2015.
  • zusammen mit Melanie von Goldbeck und Maiko Kawabata: Exploring Virtuosities: Heinrich Wilhelm Ernst, Nineteenth-Century Musical Practices and Beyond. Hildesheim 2017 (= Göttingen studies in musicology, Bd. 10, Druck in Vorbereitung).



Aufsätze

  • Ernst's Concepts of Virtuosity. In: Exploring Virtuosities: Heinrich Wilhelm Ernst, Nineteenth-Century Musical Practices and Beyond. Hrsg. von Christine Hoppe, Melanie von Goldbeck und Maiko Kawabata. Hildesheim 2017 (Druck in Vorbereitung)
  • "Zur freundlichen Erinnerung an..." - Stammbucheinträge als Quellen für das kompositorische Schaffen Heinrich Wilhelm Ernsts. In: Begegnung - Vermittlung - Innovation. Annäherungen an Musik- und Kompositionspraktiken im Europa des 19. Jahrhunderts. (= Bericht zum 15. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung "Musik|Musiken. Strukturen und Prozesse", Göttingen 2013 / Sektion Freie Referate, Bd. 1.) Hrsg. von Christine Hoppe und Melanie von Goldbeck. Göttingen: Universitätsverlag 2015, S.31-48.
  • (mit Inna Klause und Andreas Waczkat:) Musik. In: Geschichte Niedersachsens, Band 4: Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Hrsg. von Stefan Brüdermann. Göttingen: Wallstein 2016, S. 1231-1266.
  • (mit Julian Heigel und Andreas Waczkat:) "es liegt also für das Gebiet der Musikwissenschaft eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart wirkende Verpflichtung in Göttingen vor". Zur Gründungsgeschichte des Göttinger Musikwissenschaftlichen Seminars. In: Musikwissenschaft 1900-1930. Zur Institutionalisierung einer jungen akademischen Disziplin. Bericht über die Tagung 22.-23. November 2013 in Halle. Hrsg. von Wolfgang Auhagen, Wolfgang Hirschmann und Tomi Mäkelä. Hildesheim 2017, S. 162-181.
  • Sprechen über Musik. In: Musik beschreiben, besprechen, erklären (= Kompendien Musikwissenschaft 4). Hrsg. von Anne Jostkleigrewe und Andreas Waczkat (in Vorbereitung).



Rezensionen & Tagungsberichte (Auswahl)

  • Tagungsbericht Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung. Zur Formation musikbezogenen Wissens. 03.11.2011-05.11.2011, Göttingen, in: H-Soz-u-Kult, 07.02.2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4046
  • Tagungsbericht Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung. Zur Formation musikbezogenen Wissens. Internationale Tagung, Göttingen, 3. bis 5. November 2011. In: Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven (= Jahrbuch Musik und Gender, Bd. 5), hrsg. von Nicole K. Strohmann, Camilla Bork und Gesa Finke, Hildesheim / Zürich / New York: Georg Olms Verlag 2012, S. 137-139.
  • zusammen mit Andreas Waczkat: Sächsischer Dreiklang. Festliche Tage Alter Musik, Mitteldeutsche Heinrich-Schütz-Tage und Heinrich-Schütz-Fest in Dresden vom 9.-24.9.2006. In: Concerto. Das Magazin für Alte Musik. Ausgabe Dez./ Jan. 2006/07, S. 6 ff.
  • Das Parallelweltenexperiment. Sibylle Berg lässt in ihrem neuen Werk die Welt untergehen – oder doch nicht. In: Risse. Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern. Nr. 13, Rostock 2004, S. 94-97.