Chancengleichheit und Diversität

Gleichstellung in der Exzellenzinitiative/ Exzellenzstrategie

Im Zuge der Umsetzung des Zukunftskonzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“ (2007-2012) im Rahmen der Exzellenzinitiative hat die Universität Göttingen hervorragende Wissenschaftlerinnen gewonnen und bei ihrer Karriereentwicklung unterstützt. Insbesondere bei der Rekrutierung der Leiter*innen der Nachwuchsgruppen (Juniorprofessuren mit tenure track) im Rahmen der Courant Zentren ist es gelungen einen hohen Frauenanteil (53%) zu erreichen.

Neben dieser gleichstellungsorientierten Nachwuchsförderung hat die Universität Rahmenbedingungen geschaffen, um Gleichstellung als Teil der Organisationsstrukturen und -kultur zu etablieren, Gleichstellung im Qualitätsmanagement zu verankern und hat zudem auf personeller Ebene Maßnahmen umgesetzt, die die Work-Life-Balance von Wissenschaftler*innen verbessern und Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen fördern.

Ab 2008 hat die Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität im Rahmen dieser Zielsetzung u.a. folgende Projekte initiiert und umgesetzt:

  • Ausbau GenderConsulting für Fakultäten und Einrichtung
  • Aufbau GenderConsulting Verbundforschung
  • Ausbau GleichstellungsControlling
  • Ausbau FamilienService
  • Aufbau des Programm „Coaching für neuberufene Professorinnen“ als Teil des Dorothea Schlözer-Programms

  • Diese Zielrichtung wurde im Rahmen der Strategischen Entwicklung seit 2012, die durch das Land Niedersachen im Anschluss an die Exzellenzinitiative unterstützt werden, weiterverfolgt.
    Die Förderung von Querschnittsaufgaben wie Chancengleichheit und Diversität spielt auch bei der Bewerbung der Universität im Rahmen der Exzellenzstrategie eine wichtige Rolle. Ziel ist es die besten Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre – auch unter Chancengleichheits- und Diversitätsperspektive – am Standort zu schaffen.