Wolfgang Lücke (Jahrgang 1956) studierte Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität, an der er auch promoviert wurde und sich 1993 mit einer Arbeit zum Thema „Mikrowellenbehandlung pflanzlicher Produkte“ im Fach Agrartechnik habilitierte. Zum Wintersemester 1993/94 wurde er auf eine Professur an die Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften berufen. Einen Ruf an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Jahr 1995 lehnte er ab. Am Department für Nutzpflanzenwissenschaften leitet der Wissenschaftler die Abteilung Agrartechnik. Zu den Forschungsschwerpunkten von Prof. Lücke gehören Regenerative Energien, thermische Solarenergienutzung, Mikrowellen- und Hochfrequenztechnik sowie Qualitätssicherung und Nacherntetechnologie. Er gehört verschiedenen Fachgesellschaften an, ist Vorstandsmitglied im Energieforschungszentrum Niedersachsen und Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Bis zu seinem Wechsel in das Amt des Vizepräsidenten war Wolfgang Lücke Dekan der Agrar-Fakultät, zuvor engagierte er sich auch als Studiendekan. Aktuell hat er den Vorsitz der Zentralen Kommission für Lehre und Studium. Er war beteiligt am Programm „Modularisierung“ der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) und an der Entwicklung des Internationalen Promotionsprogramms Agrarwissenschaften in Göttingen, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert wurde. Der Wissenschaftler ist Mitglied in DAAD-Auswahlkommissionen für Hochschulpartnerschaften und Alumni-Programme sowie Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Für den Verein Deutscher Ingenieure hat Prof. Lücke eine Studie zu „Bachelor und Master in der Agrartechnik“ erstellt.
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Prof. Dr. Wolfgang Lücke
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