Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Georg-August-Universität Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 5
37073 Göttingen

Telefon: +49-(0)551-39-5521
Fax: +49-(0)551-39-12433
E-Mail: WiSoGeschichte[at]wiwi.uni-goettingen.de






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Aktuell im Buchhandel







Jan-Otmar Hesse
Wirtschaft als Wissenschaft
Die Volkswirtschaftslehre in der frühen Bundesrepublik.


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Nach 1945 erlebte die deutsche Volkswirtschaftslehre eine tiefgreifende Transformation: Die ältere, stark historisch und soziologisch orientierte deutsche Nationalökonomie wurde nach dem Vorbild der Wirtschaftswissenschaft, wie sie in England und den USA gelehrt wurde, umgestaltet. Gleichzeitig verschmolz die Disziplin institutionell mit der Betriebswirtschaftslehre und löste die einst engen Verbindungen zu Soziologie und Rechtswissenschaften.
Jan-Otmar Hesse zeigt, wie – unabhängig vom Paradigmenstreit zwischen Keynesianismus und Monetarismus – in der Bundesrepublik eine mathematisch und axiomatisch argumentierende Wirtschaftstheorie entstand.

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Alexander Engel
Farben der Globalisierung.
Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900



Engel, Farben der Globalisierung
Am Beispiel der weltweiten Märkte für Textilfarben untersucht Alexander Engel Prozesse der Globalisierung von der europäischen Expansion des 16. Jahrhunderts bis in die industrielle Moderne. Er stellt dar, wie im Laufe der Zeit zur Deckung des europäischen Bedarfs globale Marktbeziehungen geschaffen und dabei außereuropäische Produktionssysteme einbezogen und verändert wurden. Seine Langzeitstudie veranschaulicht, wie die heutigen globalen Märkte aus dem institutionellen und kulturellen Wandel des wirtschaftlichen Geschehens im langen 19. Jahrhundert hervorgegangen sind.

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Jan-Otmar Hesse und Jörn Kobes
Frankfurter Wissenschaftler zwischen 1933 und 1945


WSG Hesse - Frankfurter Wissenschaftler zwischen 1933 und 1945
War es möglich, während der Zeit des Dritten Reiches an den Universitäten frei und unabhängig zu lehren und forschen? Auf diese Frage geben die Autoren des vorliegenden Bandes eine Antwort, indem sie den wissenschaftlichen Alltag an der Universität Frankfurt in den Jahren 1930 bis 1945 anhand von Beispielen untersuchen. Behandelt werden Forscher verschiedener Fakultäten und Fächer, ihr persönliches und berufliches Schicksal zwischen Machtergreifung und Kriegsende. Die Autoren zeichnen ein facettenreiches Bild der Frankfurter Universität, ihrer Angehörigen und deren Schicksal zwischen Anpassung und Widerstand, zwischen Unterstützung des Regimes und dem häufig erzwungenem Exil. Die Lebenswege zeigen, dass Wissenschaftler durchaus Handlungsspielräume besaßen und nutzten.


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Hartmut Berghoff und Jörg Sydow
Unternehmerische Netzwerke. Eine historische Organisationsform mit Zukunft?


WSG Berghoff - Unternehmerische Netzwerke
Als Organisationsform zwischen Markt und Unternehmenshierarchie wird im Netzwerk die ökonomische Struktur der Zukunft gesehen. Jedoch haben gerade Netzwerke historische Vorläufer, die im Rahmen dieses Forschungsbandes untersucht werden sollen. Es wird deshalb nach der Struktur und Bedeutung, nach den Funktionsweisen und Erfolgen von Netzwerken, aber auch nach historischen Rahmenbedingungen gefragt. Behandelt werden die Theorie des Netzwerkes, Personale Netzwerke, Strategische Netzwerke, Regionale Cluster und Projektnetzwerke.

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Hartmut Berghoff
Marketinggeschichte. Die Genese einer modernen Sozialtechnik


WSG Berghoff - Marketinggeschichte
Marketing is everything«, hieß es 1991 im Harvard Business Review. In diesem interdisziplinär konzipierten Sammelband wird erstmals die Geschichte des Marketing dargestellt. Das Buch setzt mit den Herausforderungen der Industrialisierung ein und arbeitet die zentralen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts auf. Deutlich wird dabei, dass es sich beim Marketing um eine umfassende Sozialtechnik handelt, die der systematischen Beeinflussung menschlichen Verhaltens dient und in den letzten 100 Jahren in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ständig an Bedeutung gewonnen hat.

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Hartmut Berghoff
NEUE AUFLAGE: Zwischen Kleinstadt und Weltmarkt. Hohner und die Harmonika 1857 bis 1961


WSG Berghoff - Zwischen Kleinstadt und Weltmarkt. Hohner und die Harmonika 1857 bis 1961
Das lange vergriffene Buch über Aufstieg und Niedergang der Hohner AG, des einst weltweit führenden Musikinstrumentenherstellers, ist nun in zweiter Auflage erschienen. Die erste Auflage wurde von Fachpublikum und Wirtschaftspresse einhellig gelobt. So schrieb etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Exemplarisch sind die Hohner-Werke ..., weil an ihrer 150 jährigen Geschichte die Stärken und Schwächen einer für Deutschland typischen 'Organisationskultur' hervortreten. Gemeint ist der paternalistisch geführte Familienbetrieb. (...) Berghoffs Arbeit ... ist eine Modellstudie - nicht nur für die Wirtschaftsgeschichte, sondern auch für eine historisch informierte Betriebswirtschaftslehre" (FAZ, 08.08.1998, Nr. 182, S. 36).

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Hartmut Berghoff
Moderne Unternehmensgeschichte


WSG Berghoff - Moderne Unternehmensgeschichte
Unternehmensgeschichte ist ein boomendes Fach - sowohl innerhalb der Wirtschaftswissenschaft wie auch in der Geschichtswissenschaft. Hartmut Berghoff legt mit seiner Einführung erstmals eine Darstellung der Themen, Theorien und Trends in der Unternehmensgeschichte vor, die für Ökonomen wie Historiker gleichermaßen das notwendige Rüstzeug liefert, um sich auf diesem Forschungsfeld zu orientieren. Das Themenspektrum reicht von der Organisationsentwicklung bis zur politischen Geschichte, von der Technik- zur Sozialgeschichte und von der Werbung bis zur Unternehmenskultur.

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Hartmut Berghoff und Jakob Vogel (Hg.)
Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte


WSG Berghoff - Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte

Wirtschaftsbeziehungen sind Tauschbeziehungen und beruhen auf kulturell geprägten Regeln, die durch Werte oder Emotionen Verbindlichkeit gewinnen - etwa dadurch, dass die Partner sich vertrauen. Umso erstaunlicher, dass Wirtschafts- und Kulturgeschichte einander kaum zur Kenntnis nehmen. In diesem Band werden klassische Themen der Wirtschaftsgeschichte aus kulturgeschichtlicher Perspektive behandelt. Beiträge u.a. von Christoph Conrad, Sebastian Conrad, Georg Elwert, Friedrich Wilhelm Graf, Martina Heßler, Dirk van Laak, Birger Priddat, Jakob Tanner, Adam Tooze, Frank Trentmann und Thomas Welskopp.

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Roman Rossfeld
Schweizer Schokolade


WSG Rossfeld - Schweizer Schokolade
Die Geschichte der Schweizer Schokolade ist nicht nur ein spannendes Stück Industrie- und Unternehmensgeschichte. Seit mehr als 100 Jahren ist dieses Produkt auch ein bedeutendes Element der nationalen Identität. Nach den Erfindungen der Milch- und Schmelzschokolade erlebte die Schweizer Schokoladeindustrie seit den 1880er Jahren einen rasanten Aufstieg.
Das Buch zeigt die Entwicklung dieser Industrie und die Vermarktung des Produktes von 1860 bis 1920 anschaulich und detailreich auf und legt damit die Grundlagen für ein wichtiges Kapitel der Schweizer Wirtschaftsgeschichte.

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Roman Rossfeld
Genuss und Nüchternheit


WSG Rossfeld - Genuss und Nüchternheit
Erstmals wird die Geschichte des Kaffees in der Schweiz thematisiert. Kaffee ist heute eines der beliebtesten Getränke überhaupt und nicht nur in der Schweiz eines der wichtigsten Importgüter aus der Dritten Welt. Die Geschichte dieses Getränks wurde bislang aber noch kaum aufgearbeitet. Am Beispiel von Fallstudien gelangt der Band zu Ergebnissen, die über dem engeren geografischen Raum hinausweisen. Die Einführung des Kaffees in der Schweiz im 18. Jahrhundert wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung der Zürcher Kaffeehauskultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts oder die Innovation des löslichen Kaffees durch die Nestlé in den 1930er Jahren.







Hans-Jürgen Gerhard und Alexander Engel
Preisgeschichte der vorindustriellen Zeit


Gerhard/Engel, Preisgeschichte
Die Interpretation von Preisen und Preisentwicklungen bereitet oft grundlegende methodische Probleme. Mit diesem Band liegt nun ein ein moderner Leitfaden zur Preisgeschichte vor - verbunden mit der Edition von über einhundert nach Umfang, Art und Dichte nahezu einmaligen Preis- und Lohnreihen aus den Registern Hamburgischer Hospitäler für die Jahre 1443-1821. Nach einem Einblick in die Entstehung und Entwicklung der modernen Preisgeschichte werden anhand der edierten Materialien alle wesentlichen Aspekte des Umgangs mit historischen Lohn- und Preisreihen und ihren Quellen verdeutlicht. Über die Schärfung des quellenkritischen Problembewusstseins und den Hinweis auf typische Irrtümer hinaus erleichtert der Band - u.a. mit einer Bibliographie - Zugänge zu einschlägigen Materialien.

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Ingo Köhler
Die 'Arisierung' der Privatbanken im Dritten Reich


WSG Köhler - Die 'Arisierung' der Privatbanken im Dritten Reich
In kaum einer Wirtschaftsbranche waren in der Weimarer Republik jüdische Unternehmer so stark präsent wie im Privatbankwesen. Die Ausschaltung der oft traditionsreichen jüdischen Privatbankiers aus der Wirtschaft des Nationalsozialismus hatte folgerichtig schwerwiegende, noch heute spürbare Auswirkungen auf die Gestalt des deutschen Bankwesens. Die Studie untersucht die Rahmenbedingungen, Verlaufsformen und Folgen der "Arisierung" des deutschen Privatbankwesens zwischen 1933 und 1939 in ihrer gesamten Komplexität.

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Ingo Köhler
Geld und Kapital 2003 (Privatbankiers in Mitteleuropa zwischen den Weltkriegen)


WSG Köhler - Geld und Kapital 2003
Für viele Länder Mittel- und Osteuropas bilden die Geschichte und Entwicklung der Privatbanken insbesondere im 20. Jahrhundert eine große Lücke in der Historiographie. Der vorliegende Jahresband der Zeitschrift "Geld & Kapital" gibt hier nun einen ersten systematischen Überblick. Wie die Beiträge zeigen, hatten die Privatbanken seit dem Aufkommen moderner und kapitalkräftiger Konkurrenten im ausgehenden 20. Jahrhundert einen nachhaltigen Bedeutungsverlust hinzunehmen. Die Ursachen für die Marginalisierung der bankbetrieblichen Familienunternehmen waren vielfältig. Um ihre Positionen im Bankwesen halten zu können, war von den Privatbankiers in jedem Fall eine hohe Anpassungsleistung an die veränderten geschäftlichen Rahmenbedingungen gefordert, die in zahlreichen Ländern jedoch nur von wenigen Banken erbracht werden konnte.







Michael C. Schneider
Unternehmensstrategien zwischen Weltwirtschaftskrise und Kriegswirtschaft: Chemnitzer Maschinenbauindustrie während der NS-Zeit (1933-1945)


WSG Schneider - Unternehmensstrategien zwischen Weltwirtschaftskrise und Kriegswirtschaft
Am Beispiel dreier Chemnitzer Maschinenbauunternehmen fragt diese Studie nach Unternehmenszielen und -strategien im ökonomischen Umfeld des Dritten Reiches zwischen Aufrüstung und Kriegsende. In welchem Ausmaß konnten Unternehmen in der NS-Zeit noch autonom handeln und damit eine für Marktwirtschaften konstitutive Eigenschaft in der Aufrüstungs- und Kriegswirtschaft aufrecht erhalten? Die Untersuchung behandelt sowohl die unterschiedlich ausgeprägte Bereitschaft der Unternehmensleitungen, ihre Strategien an die Wirtschaftspolitik des NS-Staates anzupassen, als auch das Konfliktpotential, das sich aus Differenzen zwischen den Zielen der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und jenen der Unternehmen ergab.

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Michael Wobring
Die Globalisierung der Telekommunikation im 19. Jahrhundert


WSG Wobring - Die Globalisierung der Telekommunikation im 19. Jahrhundert
Keine Globalisierung ohne Telekommunikation - aber wann beginnt die Globalisierung der Telekommunikation selbst und was hat diesen Entwicklungsprozeß geprägt? Diese Studie behandelt die Planung und Anwendung von Telekommunikationsprojekten in Bezug auf den interkontinentalen Transfer vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Bedarfs an beschleunigter Kommunikation. Die Anfänge der Telegraphie können als Vorgeschichte der weltweiten Telekommunikationsanwendung neu bewertet und Langzeitvernetzungen mit Seekabeln auf den Routen des Weltverkehrs auf steuernde Einflußgrößen zurückgeführt werden. Untersucht wird der Zeitraum vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg.

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Elfriede Grunow-Osswald
Die Internationalisierung eines Konzerns - Daimler-Benz 1890-1997


WSG Grunow-Osswald - Die Internationalisierung eines Konzerns - Daimler-Benz 1890-1997
Die Globalisierung der Wirtschaft und der Lebenswelten schreitet heute rasch voran. Unternehmen sind wichtige Schrittmacher dieses Prozesses. Dennoch handelt es sich bei der Globalisierung keineswegs um ein neuartiges Phänomen. So blickte der Daimler-Benz Konzern, als er 1998 mit Chrysler zu einem globalen Automobilkonzern fusionierte, bereits auf einen über 100jährigen Internationalisierungsprozess zurück. Das Buch untersucht Quellen gestützt diesen wirtschaftshistorischen Prozess. Er wurde durch ein komplexes Bündel von externen und internen Faktoren bestimmt, die für den Erfolg oder Misserfolg der Internationalisierung des Konzerns ausschlaggebend waren und zu einem Fortschritt oder auch Rückschritt in diesem Prozess führten. Mit einem entwickelten Kennzahlensystem werden die Internationalisierungsstufen transparent gemacht.

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Bernhard Stier und Johannes Laufer
Von der Preussag zur TUI


WSG Stier u. Laufer - Von der Preussag zur TUI
Seit ihrer Gründung hat die Preussag - die heutige TUI AG - eine erstaunliche Wandlung vollzogen und einen langen Weg von der staatlichen Aktiengesellschaft des Montanbereichs zum international agierenden Dienstleistungskonzern zurückgelegt. Während die alte "Preussag" einen gewichtigen, auf Preußen und Deutschland bezogenen Beitrag zum industriellen - zumal schwerindustriellen - Auf- und Ausbau der Volkswirtschaft leistete, steht TUI AG für die nachindustrielle Gesellschaft, für ihre spezifischen Bedürfnisse und für ihr globalisiertes Wirtschaften. Das Buch erschließt die Faktoren, die diesen großen Konzern geprägt haben und seine Traditionen und seinen spezifischen Charakter ausmachen.

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