Experimenteller Botanischer Garten (ehemals Neuer Botanischer Garten)
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Öffnungszeiten:

Freiland immer offen !
Alpinenhaus tagsüber
Versuchshäuser auf Anfrage

Kontakt:

Dr. Rolf Callauch
Gartenkustos
Tel. +49 (0)551 / 39-5725
Fax +49 (0)551 / 39-3556

rcallau@uni-goettingen.de





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Abfolge von Trockenrasen zu Feuchtwiesen


Ausgehend vom Nordeingang des Gartens zieht sich eine Kette von unterschiedlichen Wiesentypen in das Tal der Lutter hinunter. Beginnend mit mageren Halbtrockenrasen auf angeschüttetem Kalkfelsboden setzen sich die Grasflächen hangabwärts als Magerwiesen fort, die schließlich durch die tiefgründigen Fettwiesen der Talaue abgelöst werden. Gemäß der verschiedenen Gründigkeit des Bodens und der damit einhergehenden unterschiedlichen Nährstoff- und Wassergehalte haben sich ganz verschiedene Wiesenarten eingefunden oder wurden angesät. Allen gemeinsam ist eine Vielfalt schön blühender Kräuter, die vom Frühling bis zum Herbst dem menschlichen Auge und den Insekten Nahrung bietet. Am Objekt können Fragen der Renaturierung von landwirtschaftlichen Intensivflächen, Fragen der Phänologie, Blütenökologie und des Naturschutzes erörtert werden.