In publica commoda

Abschaffung der Studienbeiträge

Die Studienbeiträge (vormals 500 Euro pro Semester) sind mit Beschluss des Niedersächsischen Landtages vom 10. Dezember 2013 ab Beginn des Wintersemesters 2014/15 abgeschafft.

Langzeitstudiengebühren
Langzeitstudiengebühren wird es weiterhin geben, jedoch in einheitlicher Höhe von 500 Euro pro Semester.

Durch die Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes gibt es ab dem Wintersemester 2014/2015 ein Studienguthaben. Für das Studium an Hochschulen in staatlicher Verantwortung werden Langzeitstudiengebühren nicht erhoben, solange die oder der Studierende über ein Studienguthaben verfügt. Das Studienguthaben ergibt sich i.d.R. aus der Zahl der Semester der Regelstudienzeit für den gewählten grundständigen Studiengang zuzüglich 6 weiterer Semester. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl der absolvierten Hochschulsemester (nicht Fachsemester!).

Abschließende Aufzählung von Tatbeständen, die nicht zum Verbrauch des Studienguthabens führen:

  • Beurlaubung
  • Tatsächliche Betreuung eines Kindes (bis zum 14. Lebensjahr)
  • Pflege einer/eines nahen Angehörigen
  • Tätigkeit als gewählte/r VertreterIn in Organen der Universität, Studierendenschaft oder des Studentenwerks (für höchstens 2 Semester)
  • Wahrnehmung des Amtes der/des Gleichstellungsbeauftragten (für höchstens 2 Semester)


Ausnahmeregelungen/Erlassmöglichkeiten zu den Langzeitstudiengebühren finden Sie hier.

Auf Grund des neuen Berechnungsmodus für die Festsetzung der Langzeitstudiengebühren ab dem Wintersemester 2014/15 wurden alle Langzeitstudiengebührenpflichtigen von der Universität neu beschieden.