Theologische Fakultät

Abschlussfeier der 8. Gruppe Intercultural Theology Studierender

Am Freitag, dem 6. Juli, fand die vorgezogene Abschlussfeier der 8. Gruppe Intercultural Theology Studierender mit vielen Gästen und den im 2. Semester Intercultural Theology Studierenden im Theologischen Stift statt.

In seiner Ansprache an die Studierenden betonte Dekan Prof. Dr. Florian Wilk, dass „humanity first“ unser gemeinsames Ziel ist, dem alle theologische Bildung und Ausbildung verpflichtet sei. Denn bereits der Galaterbrief im Neuen Testament Gal 3,27f. weist darauf hin, dass in Christus alle eins seien ohne Ansehen der Person, des sozialen, geschlechtlichen oder gesellschaftlichen Status. Im Intercultural Theology Programm werde die kulturelle Vielfalt unserer globalen Welt untersucht und die Studierenden in interkultureller und interreligiöser Kommunikation und Interaktion geschult. Das dient unserem gemeinsamen Ziel.

Prof. Dr. Ulrike Schröder, akademische Koordinatorin des Programms in Hermannsburg, gratulierte seitens der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg und wünschte den Studierenden, dass sie die durch das Studium gewonnene Stärke mit an die Orte nehmen, wohin sie gehen und arbeiten werden. In Anlehnung an den Theologen Friedrich Schleiermacher erinnerte Prof Dr. Reinhard Feldmeier daran, dass das Theologiestudium niemals zu Ende ist und gerade die Intercultural Theology Studierenden wichtige Brückenbauerfunktion über Kontinente und Gräben hinweg haben.

Die Intercultural Theology Studierenden dankten den Lehrenden, Programmverantwortlichen und ihren Mitstudierenden für alle Gespräche und Diskussionen, die sie weitergeführt und bereichert haben. Viele Ideen und neue Impulse werden sie aus dem Studienprogramm mit nach Hause nehmen.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult Martin Tamcke und Prof. Dr. Dr. Frieder Ludwig erinnerten an die Anfänge des Studienprogramms vor neun Jahren. Das gegenseitige voneinander lernen, um zu einem besseren Verständnis untereinander als einem Wert an sich zu kommen, beschrieb Tamcke als ein Eckpfeiler des Programms. Stiftsinspektor Dr. Heiko Wojtkowiak und Fachschaftsvertreter Jonas Trodler beglückwünschten die Absolventinnen und Absolventen und sprachen davon, wie bereichernd das Zusammenleben und der Austausch der verschiedenen Nationalitäten im Theologischen Stift und an der Theologischen Fakultät seien.

PD Dr. Fritz Heinrich, akademischer Koordinator des Programms in Göttingen, entfaltete am Beispiel der roten Nelken als einem Symbol für Solidarität, Emanzipation, Gerechtigkeit und Frieden die Zielsetzung des Masterprogramms Intercultural Theology. Er hatte keine Mühen gescheut, um Samen von roten Nelken zu besorgen. Alle Anwesenden erhielten ein paar Körner, um die Symbolpflanzen wachsen zu lassen. Von der Theologischen Fakultät bekamen die Absolventinnen und Absolventen eine Erinnerungstasse mit dem Theologicum im Frühling und süßem Inhalt.

Ein herzliches Dankeschön allen, die mitgeholfen haben, diese Feier so zu gestalten, dass sie in guter Erinnerung bleiben wird.


Cornelia Schlarb
Koordinatorin/Coordinator Intercultural Theology

Georg-August-Universität Göttingen
Theologische Fakultät – Intercultural Theology
Platz der Göttinger Sieben 2
37073 Göttingen

e-mail: cornelia.schlarb@theologie.uni-goettingen.de
www.uni-goettingen.de/intercultural-theology