Evangelische Theologie (Kirchlicher Abschluss)

HINWEIS: Dieser Studiengang läuft aus und wird abgelöst durch den Studiengang Magister Theologiae.
Keine Einschreibung mehr möglich.




Name des Studienfachs:Evangelische Theologie
Abschluss:Kirchliches Examen
Regelstudienzeit:10 Semester (plus bis zu 2 Sprachsemester)



Darstellung des Studienfachs:

Im Studium der Theologie sollen die Studierenden die verschiedenen Methoden beherrschen lernen, mit denen die einzelnen Sachgebiete der Theologie bearbeitet werden, und sich gründliche Kenntnisse dieser Sachgebiete aneignen. Dazu gehören Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie sowie Praktische Theologie mit Religionspädagogik. Auf der Basis von Methoden- und Sachkenntnis sollen die Fähigkeit zu einer wissenschaftlich begründeten Urteilsbildung erlangt werden, so dass die Studierenden bei der Berufsausübung in der Lage sind, in der Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Situation Rechenschaft über den christlichen Glauben zu geben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass die Studierenden sich in exemplarischer Weise in Stoff und Probleme der einzelnen theologischen Disziplinen einarbeiten. Der Kirchliche Abschluss qualifiziert für die Aufnahme in den kirchlichen Vorbereitungsdienst (Vikariat) nach Maßgabe landeskirchlichen Rechts.

Das Bafög-Amt fördert ein 9-semestriges Studium und verlängert die Förderungsdauer in der Regel um ein Semester pro Sprache, die im Studium erlernt wurde (außer Latein).


Forschungsschwerpunkte in Göttingen:

Neben den fünf klassischen Disziplinen bietet die theologische Fakultät zusätzlich die Fächer Religionswissenschaft, ökumenische Theologie und Judaistik an. Ein umfangreiches Institut für Spezialforschungen bereichert das theologische Angebot aller Disziplinen: das Institut umfasst die Einrichtungen für Qumranforschung, Judaistik und Religionsgeschichte der Spätantike sowie Biblische Theologie, Frühchristliche Studien und Praktische Theologie. Außerdem sind dem Institut die Abteilung Niedersächsische Kirchengeschichte, das Institutum Lutheranum, das Archiv Religionsgeschichtliche Schule und die Karl Barth Forschungsstelle angegliedert. Die Arbeitsstelle für Religionspädagogik, die sich besonders mit der Unterrichtsforschung befasst, hat jüngst ihre Arbeit aufgenommen, ebenso wie die Arbeitsgruppe "Evangelische Ethik in moderner Gesellschaft".

Studienaufbau:

Das Studium gliedert sich in ein 3-semestriges Grundstudium (plus Sprachsemester, ca. 1 Semester pro Sprache), das mit der Diplomvorprüfung endet. Bis zum Vordiplom müssen sich die Studierenden nachweispflichtige Sprachkenntnisse in Latein, Griechisch und Hebräisch erarbeiten. Das Hauptstudium umfasst sechs Semester und wird mit der Kirchlichen Abschlussprüfung abgeschlossen. Studenten, die das 1. theologische Examen bei ihrer Landeskirche ablegen wollen, müssen auch das Vordiplom ablegen. Die Auflagen im Hauptstudium richten sich nach der jeweiligen Landeskirche. Auch die Modalitäten des Praktikums werden von der Landeskirche geregelt. Die Studenten sollten auf jeden Fall Kontakt zur Landeskirche aufnehmen und sich über Bedingungen für die Aufnahme in die Liste der Theologiestudenten, aber auch über die Prüfungsordnung informieren. Die örtlichen Konvente (Zusammenschluss von Studenten aus einer Landeskirche an der Fakultät) haben in der Regel Kontakt mit den Ausbildungsreferenten der jeweiligen Landeskirchen.

Berufsfelder:

Pfarrer, Pfarrerin, kirchliche Berufsfelder allgemein