Antike Kulturen (B.A.)
| Name des Studienfachs: | Antike Kulturen (B.A.) |
| Abschluss: | Bachelor of Arts (B.A.) |
| Regelstudienzeit: | 6 Semester |
| Studienbeginn: | nur Wintersemester |
| Zulassung: | zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung) |
Darstellung des Studienangebots
Gegenstand/Inhalte/Forschungsschwerpunkte in Göttingen
Der B.A.-Studiengang Antike Kulturen ist ein Studienangebot des Zentrums "Kulturen Europas und des Mittelmeerraumes in der Antike" (KEMA) der Georg-August-Universität Göttingen.
Beteiligt sind an diesem Zentrum folgende Einrichtungen der Philosophischen Fakultät: das Seminar für Altorientalistik, das Seminar für Ägyptologie und Koptologie, das Seminar für Ur- und Frühgeschichte, das Althistorische Seminar, das Archäologische Institut, das Seminar für Klassische Philologie, die Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte. Aus der Theologischen Fakultät ist die Abteilung ökumenische Theologie und die orientalische Kirchengeschichte beteiligt. Diese wissenschaftlichen Einrichtungen bieten den Studiengang gemeinsam an.
Gegenstand der Ausbildung sind die Kulturen des frühen europäischen Raumes sowie die des Mittelmeerraumes und seiner Peripherie. Dazu zählen das ur- und frühgeschichtliche Europa, Griechenland, das Römische Reich, Syrien-Palästina, Ägypten und Mesopotamien. Instrumentarien zur Erforschung dieser Kulturen sind in erster Linie archäologische, geschichtswissenschaftliche, kunstwissenschaftliche und philologisch-literaturwissenschaftliche Methoden. Sie sind je nach Studienschwerpunktfach unterschiedlich ausgeprägt, lassen sich aber in der Geschichte der Altertumswissenschaften auf gemeinsame Wurzeln zurückführen. In ihrer Vielfalt und in ihrem Zusammenhang werden die Methoden im Studium umfassend vermittelt.
Aufbau des Studiums
Das Studium Antike Kulturen wird in Göttingen als Monofach-Bachelor-Studiengang angeboten. Im Gegensatz zum 2-Fach-B.A., wird kein zweites Fach gewählt.
Im Studiengang muss mindestens ein Studienschwerpunkt gewählt werden; die Theologische Fakultät bietet als Studienschwerpunktfach den Christlichen Orient an.
Darüber hinaus müssen im Rahmen des Studiengangs Antike Kulturen die Fächer Kulturgeschichte, Archäologie, Geschichte und Textwissenschaft/Philologie mit jeweils mindestens einem Modul belegt werden.
Außerdem müssen die Studierenden einen Professionalisierungsbereich absolvieren, in dem fachspezifische Kenntnisse und Sprachen sowie Schlüsselkompetenzen wie EDV vermittelt und vertieft werden.
Teil des Studiums und neben den Modulpüfungen Bestandteil der Bachelorprüfung ist die Bachelorarbeit.
Ziel des Studiums
Studienziele sind einmal die Aufnahme geeigneter Masterstudiengänge und damit auch die Vorbereitung auf eine akademische Laufbahn im Bereich Antike Kulturen oder in den einzelnen Schwerpunktfächern, zum anderen die Möglichkeit, einen Einstieg in das außerakademische Berufsfeld zu finden.
Den Studierenden des Studiengangs Antike Kulturen sollen die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden im jeweils gewählten Schwerpunktfach vermittelt werden. Ihnen wird auch die Möglichkeit geboten werden, die antiken und vorantiken Kulturen Europas und des Mittelmeerraumes in ihrer Vielfalt zu erfassen und sich die verschiedenen methodischen Zugangsmöglichkeiten der unterschiedlichen Schwerpunktfächer anzueignen.
Zu den wissenschaftlichen Ausbildungszielen gehören der Erwerb der Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des jeweils gewählten Schwerpunktfaches anzuwenden, sich fachlich fundierte Urteile darüber zu bilden, neue Erkenntnisse und Ergebnisse kritisch zu reflektieren und einzuschätzen sowie der wissenschaftlichen Entwicklung durch selbständige wissenschaftliche Arbeit folgen zu können.
Zudem werden während des Studiums Kompetenzen vermittelt, mit denen sich die Absolventen für den nichtwissenschaftlichen Arbeitsmarkt qualifizieren. Dazu gehören Sprachkenntnisse und die Fähigkeit zum Spracherwerb, mehrsprachige Lesekompetenz, Fertigkeiten im Umgang mit EDV und Medien, Befähigung zur Anfertigung von schriftlichen Arbeiten, Vorträgen und Präsentationen, Praxis in Wissensorganisation und Informationsmanagement, Fähigkeit zur Durchdringung komplexer Sachverhalte, Problemlösungsfähigkeiten, interkulturelle Kompetenz sowie die Fähigkeit zum Wissenstransfer.
Berufsfelder
Museen, Bibliotheken, Verlage, Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Neue Medien, Wissenschafts- und Kulturmanagement, Reiseveranstaltung, Buch- und Kunsthandel, Erwachsenenbildung.
Kontakt:
Prof. Dr. Martin Tamcke