Juristische Fakultät

Mit dem Fakultätspreis ausgezeichnete Dissertationen


Winter 2013

  • "International Criminal Procedure and Disclosure. An Attempt to Better Understand and Regulate Disclosure and Communication at the ICC on the Basis of a Comprehensive and Comparative Theory of Criminal Procedure"

  • von Alexander Heinze


    Alexander Heinze untersucht die unterschiedliche Interpretation der Beweisoffenlegungsregelungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und schlägt ein neues System der Beweisoffenlegung vor, in dem die Parteien die Konsequenzen ihres Handelns im Allgemeinen und der Verletzung ihrer Offenlegungspflichten im Speziellen in Grundzügen voraussehen können.
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    (gestiftet von der Juristischen Gesellschaft zu Kassel)

    Sommer 2013

  • "Autonomie und Familie"

  • von Daniel Brauer


    Beiträge zur Patientenautonomie gibt es viele. Was bisher aber kaum Beachtung gefunden hat, ist das Verhältnis zwischen Patientenautonomie und der Familie als personellem Nahraum. Die Dissertation schließt diese Lücke, indem sie die Bedeutung von Familienangehörigen in medizinischen Entscheidungssituationen bei geschäfts- und einwilligungsunfähiger Patienten untersucht.
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    (gestiftet von der Fakultät und der Appelhagen Partnerschaft)

    Winter 2012

  • "Rechtsprobleme der Akkreditierung von Studiengängen"

  • von Daniel Immer


    Die Akkreditierung von Studiengängen bietet auch fast 15 Jahre nach ihrer Einführung politisch wie juristisch beträchtlichen Anlass zur Diskussion. Die stetige Fortentwicklung des Akkreditierungsverfahrens, die zunehmende Bedeutung von Qualitätssicherung sowie die immer wieder aufflammende Debatte um den Bologna-Prozess sorgen dafür, dass das Thema aktuell und lebendig bleibt. Die vorliegende Dissertation widmet sich neben der hochschulpolitischen Entwicklung den vielfältigen verwaltungs- und verfassungsrechtlichen Problemen des Akkreditierungswesens an deutschen Hochschulen.
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    (gestiftet von der Juristischen Gesellschaft zu Kassel)

    Sommer 2012

  • "The Juridization of Interstate Economic Relations in East Asia. Economic Integration and Dispute Settlement in Asean, ACFTA, JSEPA, and CEPA compared"

  • von Anna Tevini


    (gestiftet von der Fakultät und der Appelhagen Partnerschaft)

    Winter 2011

  • "Richtigkeitskontrolle und Rechtskraft des Schiedsspruchs mit vereinbarten Wortlaut"

  • von Guido Waßmuth


    (gestiftet von der Juristischen Gesellschaft zu Kassel)

    Sommer 2011

  • "Die retrospektive Digitalisierung von Printpublikationen"

  • von Jörn Heckmann


    Die Netzgemeinde hegte die Hoffnung, dass im Wege der retrospektiven Digitalisierung eine allumfassende Bibliothek entstehen könnte, welche das Wissen der Menschheit digital zugänglich macht. Schnell zeigte sich den nutzungswilligen Dritten jedoch, dass mit einem technischen Können nicht automatisch ein rechtliches Dürfen einhergeht. Die Darlegung dieses rechtlichen Dürfens ist Gegenstand dieser Publikation.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    Winter 2010

  • "Die Kontrolle der Entgelthöhe im Arbeitsrecht: Zugleich ein Beitrag zu den Grundlagen und Grenzen der Vertragsfreiheit und Tarifautonomie"

  • von Sebastian Stütze


    Abnehmender Organisationsgrad, zunehmender Gewerkschaftspluralismus, Niedriglöhne, exorbitante Lohnforderungen von Spezialistengewerkschaften, Mindestlohngesetzgebung - das Lohnfindungssystem ist in Bewegung geraten. Vor diesem Hintergrund behandelt die Dissertation die Möglichkeiten und Grenzen richterlicher Kontrolle von arbeits- und tarifvertraglichen Entgeltregelungen sowie von Tarifforderungen im Arbeitskampf.
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    (gestiftet von der Juristischen Gesellschaft zu Kassel)

    Sommer 2010

  • "Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich"

  • von Lutz Mehlhorn


    Der Bundespräsident ist in der Öffentlichkeit höchst gegenwärtig. Seine Stellung und Funktion im Verfassungsgefüge sind regelmäßig Gegenstand einer kritischen Diskussion. Daher ist es im Grunde überraschend, dass dieses Verfassungsorgan in der Bundesrepublik bisher nicht in einer größeren Monographie thematisiert wurde und eine solche in Österreich zuletzt vor vierzig Jahren erschienen ist. Diese Lücke in der wissenschaftlichen Literatur schließt der Autor mit seiner umfangreichen rechtsvergleichenden Untersuchung.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    Winter 2009

  • "Das französische Kündigungsrecht im Spannungsfeld von Abfindungen und Bestandsschutz"

  • von Oliver Aldea


    Das deutsche Kündigungsrecht ist durch eine Lücke zwischen Gesetzeslage und arbeitsrechtlicher Praxis gekennzeichnet: Obwohl das Bundesarbeitsgericht stets bekräftigt, das Kündigungsschutzgesetz sei vorrangig ein Bestandsschutzgesetz, endet tatsächlich jeder zweite Kündigungsschutzprozess mit vergleichsweisen Abfindungszahlungen. Entsprechend wird seit einiger Zeit in Deutschland vermehrt angeregt, den Bestandsschutzgedanken - vollständig oder partiell - durch eine Abfindungslösung zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund wirft die Arbeit einen Blick auf das französische Kündigungsrecht.
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  • "Haftung für Tötung"

  • von Annina Schramm


    Die haftungsrechtlichen Konsequenzen einer Tötung sind in Deutschland wegen der Konzentration deliktsrechtlicher Ansprüche auf den direkt an seinen Rechtsgütern Geschädigten verhältnismäßig gering. Annina Schramm identifiziert vor dem Hintergrund eines ausführlichen Rechtsvergleichs die haftungsrechtlichen Lücken und ihre Gründe.
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    (gestiftet von der Juristischen Gesellschaft zu Kassel)

    Sommer 2009

  • "Gläubigerinformation in der Insolvenz"

  • von Michael Heese


    Informationen sind für den Gläubiger im Insolvenzfall die Grundlage effektiver Forderungsdurchsetzung, Verfahrensbeteiligung und -transparenz. Michael Heese entwickelt erstmals ein System der Gläubigerinformation in der Insolvenz auf der Grundlage des deutschen Verfassungsrechts und einer rechtsvergleichenden Analyse des U.S.-amerikanischen Insolvenzrechts in Gestalt des Bankruptcy Code.
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  • "Europäische Vorlageverfahren und nationales Zivilprozessrecht. Eine Untersuchung"

  • von Halvard Haukeland Fredriksen


    Das Vorlageverfahren an den Gerichtshof der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) stellt einen interessanten und einmaligen Versuch dar, das gemeinschaftsrechtliche Vorabentscheidungsverfahren an den EuGH nachzubilden, ohne gleichzeitig die supranationalen Elemente der Gemeinschaftsrechtsordnung übernehmen zu müssen. Wie sein Vorbild in der EU, ist er als Zwischenverfahren innerhalb eines vor dem vorlegenden nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreits ausgestaltet. Hieraus folgt unvermeidlich eine Verzahnung des nationalen Prozessrechts mit dem Europarecht. Vor diesem Hintergrund untersucht Halvard Haukeland Fredriksen die Einbettung des jeweiligen Vorlageverfahrens in das nationale Zivilprozessrecht Norwegens bzw. Deutschlands.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    2008

  • "Politische Parteien und ihre Beteiligungen an Medienunternehmen"

  • von Hendrik Reffken


    Das unternehmerische Engagement politischer Parteien im Medienbereich hat in Deutschland eine lange Tradition. Gegenstand einer rechtswissenschaftlichen Diskussion und verfassungsgerichtlicher Entscheidungen sind die Medienbeteiligungen politischer Parteien jedoch erst seit wenigen Jahren. Die Dissertation befasst sich eingehend mit den verfassungsrechtlichen Fragen, die sich bei einer Beteiligung politischer Parteien an Presse-, Rundfunk- und Telemedienunternehmen stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage nach der verfassungsrechtlichen Zulässigkeit solcher Beteiligungen.
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  • "Werte und das Recht. Individualistische und kollektivistische Deutungen des Wertbegriffs des Neukantianismus"

  • von Friederike Wapler


    Die Begriffe des "Rechtswerts" und der "Rechtsidee" sind noch heute aus der Rechtsphilosophie Gustav Radbruchs bekannt. Sie stehen für einen obersten Wertmaßstab für das Recht - die Gerechtigkeit. Doch wer oder was wird mit diesem Begriff als "wertvoll" bezeichnet?
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    2007

  • "Rückfälligkeit und kriminelle Karrieren von Gewalttätern. Ergebnisse einer bundesweiten Rückfalluntersuchung"

  • von Stefan Harrendorf


    Die Untersuchung befasst sich aus empirischer Sicht mit der auch im Mittelpunkt öffentlichen Interesses stehenden Gewaltkriminalität. Untersucht werden die Rückfälligkeit und die kriminellen Karrieren von etwa 75.000 Gewalttätern, die ausweislich des Bundeszentralregisters im Bezugsjahr in Deutschland zu einer ambulanten Sanktion verurteilt oder aus einer stationären entlassen wurden.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    2006

  • "Kapitalmarkt, Spekulation und Behavioral Finance. Eine interdisziplinäre und vergleichende Analyse zum Fluch und Segen der Spekulation und ihrer Regulierung durch Recht und Markt"

  • von Lars Klöhn


    Die Regulierung von Kapitalmarktspekulation steht seit Jahren im Mittelpunkt rechtspolitischer Debatten. Kernproblem ist die Frage, wie man volkswirtschaftlich erwünschte ("gute") Spekulation abgrenzen kann von exzessiver, die Funktionsfähigkeit der Märkte beeinträchtigender und Spekulanten in den Ruin treibender ("schlechter") Spekulation. Lars Klöhn versucht in der vorliegenden Publikation diese Aufgabe auf drei Wegen zu lösen: durch eine finanztheoretische Untersuchung der ökonomischen Grundlagen von Kapitalmarktspekulation, eine kognitions- und sozialpsychologische Analyse des Denkens und Verhaltens von Kapitalmarktteilnehmern sowie - hierauf aufbauend - die rechtspolitische, dogmatische und vergleichende Studie desjenigen Teilbereichs des Kapitalmarktrechts, der für Spekulanten am relevantesten ist: das Recht der Emissionsprospekte und Ad-hoc-Mitteilungen.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    2005

  • "Die aktienrechtliche Sonderprüfung. Eine rechtsvergleichende Untersuchung zur außer-ordentlichen Kontrolle der Verwaltung im deutschen, schweizerischen, französischen, englischen und niederländischen Aktienrecht"

  • von Ronny Jänig


    Als erste Monografie seit über vierzig Jahren unternimmt es die Arbeit, der Sonderprüfung eine breitere wissenschaftliche Basis zu bereiten und damit zugleich Lösungen für die Praxis anzubieten. Grundlage der Arbeit ist ein die Regelungen der Schweiz, Frankeichs, Englands und der Niederlande einschließender Rechtsvergleich, der auch rechtsökonomischen Gedanken Platz einräumt.
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    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)

    2004

  • "Paria-Staaten im Völkerrecht? Zu den Grenzen der Klassifizierung von Staaten durch das Prin-zip der souveränen Gleichheit der Staaten. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichti-gung der Praxis der Vereinigten Staaten"

  • von Petra Minnerop


    (gestiftet von der Fakultät und dem Alumni-Verein)