Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums stehen den Absolventinnen und Absolventen dieser Fakultät verschiedene Berufsfelder offen. Dabei wird die Laufbahn in einer staatlichen Forstverwaltung als traditionellem Berufsziel zunehmend von neuen Berufsfeldern abgelöst.
Forstverwaltungen und ForstbetriebeDie Chancen auf eine Einstellung variieren zwischen den Bundesländern, was darauf zurückzuführen ist, dass die Altersstruktur der Beamten unterschiedlich ausfällt und die Forstverwaltungen in den einzelnen Bundesländern einen unterschiedlichen politischen Stellenwert besitzen. Neben den Landesforstverwaltungen bieten die Bundesforstverwaltung, die Landwirtschaftskammern, Kommunen und die Naturschutzbehörden Einstellungsmöglichkeiten. In allen 5 Master-Studienschwerpunkten können die Studierenden einen Abschluss erwerben, der als Voraussetzung für ein Referendariat bei den Landesforstverwaltungen akzeptiert wird. Über die erforderliche Fächerkombination informiert die Studienordnung. |
Holzindustrie und HolzhandelGute Berufschancen bieten die zum Teil weltweit operierenden Unternehmen der Holz bearbeitenden und verarbeitenden Industrie und der Holzhandel. Der Einstieg hier gelingt meist über die Teilnahme an einem Trainee-Programm oder über Kontakte einzelner Institute dieser Fakultät zu entsprechenden Unternehmen. |
ForschungseinrichtungenNeben den praxisorientierten Berufsfeldern steht den Absolventinnen und Absolventen dieser Fakultät die wissenschaftliche Karriere offen, und die Universität Göttingen bietet mit den interfakultativen Forschungszentren zusätzlich attraktive Alternativen. Der Weg zu einer wissenschaftlichen Karriere beginnt mit einem Promotionsstudium, das mit einer Teilzeitbeschäftigung an einem Institut verbunden werden kann. Außerdem kann der wissenschaftliche Nachwuchs über Promotionsstipendien gefördert werden. |
Internationale OrganisationenDurch die Reform des Studiums wurden vermehrt Berufsfelder bei internationalen Organisationen erschlossen. Hierzu zählen Projekte der Entwicklungszusammenarbeit (z.B. GTZ) und im wissenschaftlichen Bereich (CARBOEUROPE, LBA), internationale Organisationen wie Weltbank, UNEP oder CIFOR sowie Forstverwaltungen und Ministerien im Ausland und weltweit agierende Naturschutzorganisationen. |
Selbständige UnternehmerIn Deutschland wird die Bewirtschaftung von Privat- und Körperschaftswald zunehmend von privaten Dienstleistungsunternehmen wahrgenommen. Mittlerweile erstrecken sich diese Dienstleistungen auch auf die Bereiche Naturschutz und Landschaftspflege, womit sich weitere Möglichkeiten zur „Existenzgründung“ anbieten. |
Weitere BerufsfelderAußerhalb der rein forstlichen Berufsfelder werden Absolventinnen und Absolventen dieser Fakultät auch in ganz anderen Bereichen tätig, zum Beispiel Journalismus, Politik, Pädagogik oder Landwirtschaft. Natürlich müssen sie hier mit den Absolventen und Absolventinnen der spezialisierten Fachrichtungen konkurrieren. Dabei profitieren sie aber von ihrem breit angelegten Fachwissen über ökologische, technische, ökonomische und politische Zusammenhänge und ihrer Fähigkeit, diese verschiedenen Gebiete bei der Lösung komplexer Probleme zusammenzuführen. |
Fakultät für Forstwissenschaften
und Waldökologie
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