Dr. Mario Brandhorst
Bis einschließlich Wintersemester 2012/13 vertritt Mario Brandhorst eine Juniorprofessur für Philosophie an der Universität Bielefeld. Ab April 2013 lehrt Mario Brandhorst wieder in Göttingen.
Kurz-Vita
*1973. Studium der Philosophie und Neueren deutschen Literatur in Tübingen, Berlin und Oxford. 2001 Magisterabschluss an der FU Berlin. Promotion Oxford 2007 mit einer Arbeit zur Theorie der praktischen Vernunft: The Foundations of Practical Reason. Ehemaliger Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn, des Scatcherd European Trust, Oxford, und des Royal Institute of Philosophy, London. 2005 - 2006 Graduate Teaching Assistant für Merton College und Magdalen College, Oxford. Seit Oktober 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie des Philosophischen Seminars der Georg-August-Universität Göttingen. 2011 - 2013 Vertretung einer Juniorprofessur für Philosophie an der Universität Bielefeld.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Fragen der Ethik, insbesondere der Theorie der praktischen Vernunft; Hume, Kant, Nietzsche und Wittgenstein.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- In Vorbereitung: Buchveröffentlichung der Dissertation The Foundations of Practical Reason.
- In Vorbereitung: Sind wir Bürger zweier Welten? Freiheit und moralische Verantwortung im transzendentalen Idealismus. Hrsg. M. Brandhorst, A. Hahmann u. B. Ludwig.
Aufsätze:
- Würde des Menschen - "hohle Hyperbel"? Eine Fallstudie zu Schopenhauers Moralkritik (im Erscheinen, Hrsg. D. Birnbacher u. U. Sommer)
- Woran scheitert Kants Theorie der Freiheit? (im Erscheinen, in: "Sind wir Bürger zweier Welten? Freiheit und moralische Verantwortung im transzendentalen Idealismus". Hrsg. M. Brandhorst, A. Hahmann u. B. Ludwig)
- Über das Recht, aus Menschenliebe zu lügen (im Erscheinen); polnische Fassung, übersetzt von Milena Mariciniak und Mirosław Żelazny: O prawie do kłamstwa z miłości do ludzi. In: Studia z Historii Filozofii 2, 2011, 91-107.
- Moralische Pflicht und praktische Gründe. In: "Moral und Sanktion: Eine Kontroverse über die Autorität moralischer Normen". Hrsg. E. Buddeberg u. A. Vesper. Frankfurt a. M., Campus, 2012.
- Wittgenstein: Realismus, Ethik und Ästhetik. XXII. Deutscher Kongress für Philosophie, Sektion "Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts". Open Access, LMU München: http://epub.ub.uni-muenchen.de/12669/
- Genealogie und Gemeinwohl In: T. Schmidt u. T. Tarkian (Hrsg.), "Naturalismus in der Ethik: Perspektiven und Grenzen". Paderborn: Mentis, 2011, S. 129-165.
- Naturalism and the Genealogy of Moral Institutions. In: The Journal of Nietzsche Studies 40, 2010, S. 5-28.
- Wittgenstein on Realism, Ethics, and Aesthetics, in: V. A. Munz, K. Puhl u. J. Wang (Hrsg.), Sprache und Welt. Beiträge des 32. Internationalen Wittgenstein-Symposiums. Kirchberg am Wechsel, 2009, S. 66-8.
Vorträge (Auswahl):
- Drei Formen des ethischen Naturalismus. Workshop: Formen des Naturalismus in der Ethik. Humboldt-Universität zu Berlin, Januar 2012.
- Reasons, Language Games and Forms of Life. Interdisziplinäre Konferenz: Norms: Concepts and Practices. 3rd German-Israeli Frontiers of Humanities Symposium (GISFOH) der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der israelischen Akademie für Natur- und Geisteswissenschaften. Jerusalem, November 2011.
- Moralischer Zufall, ethische Praxis und die Grenzen der Philosophie. Panel: Moral Luck als Testfeld der Metaethik? Konferenz des internationalen Graduiertenprogramms: Breaking the Norms. Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, Oktober 2011.
- Zur Dynamik des ethischen Wissens. Interdisziplinärer Workshop: Die Dynamik der Moral, Schloss Dornburg (Universität Jena), September 2011.
- Wittgenstein, Realismus, Ethik und Ästhetik. XXII. Deutscher Kongress für Philosophie "Welt der Gründe", München, September 2011.
- Würde des Menschen - "hohle Hyperbel"? Eine Fallstudie zu Schopenhauers Moralkritik. Internationale, interdisziplinäre Tagung "Moralkritik bei Schopenhauer und Nietzsche", Naumburg, September 2011.
- Woran scheitert Kants Theorie der Freiheit? Internationale Fachkonferenz "Sind wir Bürger zweier Welten? Freiheit und moralische Verantwortung im transzendentalen Idealismus", Göttingen, März 2011.
- Darwin's Genealogy of Morality. Internationale Konferenz "Evolution and the Public 1859-2009", Universität Siegen, September 2009
- Nietzsche, Genealogy, and the Value of Morality. Internationale Konferenz "Nietzsche on Mind and Nature", University of Oxford, September 2009
- Warum gibt es Gründe? GAP.7, "Nachdenken und Vordenken - Herausforderungen an die Philosophie", Universität Bremen, September 2009
- Moral, Verpflichtung und praktische Gründe, 1. Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters "Herausbildung normativer Ordnungen", "Normative Ordnungen: Rechtfertigung und Sanktion", Universität Frankfurt, Oktober 2009
- Moral, Verpflichtung und praktische Gründe, Gastvortrag Fachbereich Philosophie, Universität Konstanz, November 2009
Motto:
Was einzig und allein dauernd dem Menschen genügt, ist nur immer wieder der Mensch. (Theodor Fontane, Aus England und Schottland)