Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft
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Formulare und rechtliche Grundlagen



Allgemeine Informationen

Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung LL.M./ M.A.


Der Studiengang "Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung" umfasst vier Semester, von denen zwei Semester in Göttingen und zwei Semester in Nanjing zu absolvieren sind.

Inhalte
Der Studiengang soll den Studierenden, die bereits ein rechtswissenschaftliches oder sinologisches Studium absolviert haben, einen umfänglichen Einblick in das chinesische Recht geben. Details zum rechtswissenschaftlichen Schwerpunkt finden sie hier und zum sinologischen Schwerpunkt hier.

Allgemein angeboten werden:
- Chinesische Sprache und Rechtsterminologie
- Quellen des chinesischen Rechts und Gesetzgebung
- Zivil- und Wirtschaftsrecht (Vertrags-, Gesellschaftsrecht)
- Öffentliches Recht (Verwaltungs- und Verfassungsrecht)
- Rechtsvergleichung
- Chinesische Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie
- Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Geschichte Chinas

Ziele
Der Studiengang soll je nach Studienschwerpunkt zu unterschiedlichen Kompetenzprofilen führen.
Wo der Kompetenzbereich für den Masterstudiengang mit sinologischem Schwerpunkt neben den Kenntnissen des chinesischen Rechts den Schwerpunkt im Bereich der chinabezogenen Kontextfächern (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Geschichte Chinas), aber auch der Rechtsgeschichte und der Rechtsphilosophie setzt, sollen Studierende des Masterstudiengangs mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt vor allem umfängliche Kenntnisse des chinesischen Rechts und Kenntnisse der Rechtsanwendung erwerben.

Master-Studierende mit sinologischem Schwerpunkt sollen stärkere sprachliche Kompetenzen erwerben, sodass sie den Studiengang insgesamt auf dem Niveau HSK 5 zzgl. Fachvokabular abschließen. Dieses Sprachniveau beinhaltet die Befähigung, sich die Inhalte rechtswissenschaftlicher Texte selbständig zu erarbeiten.
Absolventen des Studiengangs mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt sollen sprachliche Fähigkeiten auf dem Niveau HSK 4 zzgl. Fachvokabular erwerben, sodass sie zu alltäglicher Kommunikation in chinesischer Sprache in der Lage sind und sich die Inhalte rechtswissenschaftliche Texte mit Hilfsmitteln erschließen können.

Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Zunächst ist der ausgefüllte Zulassungsantrag einzureichen. Beizulegen ist weiterhin das Abschlusszeugnis in Form beglaubigter Abschrift; falls die Originale nicht in englischer oder deutscher Sprache abgefasst sind, ist das Abschlusszeugnis in beglaubigter deutscher oder englischer Übersetzung vorzulegen. Falls das Abschlusszeugnis noch nicht vorliegt, ist eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Anrechnungspunkte (Credits) und über die Durchschnittsnote einzureichen. Des Weiteren ist ein tabellarischer Lebenslauf mit einer aussagekräftigen Darstellung des Bildungsweges für die Bewerbung erforderlich. Da man sich innerhalb des Studiengangs intensiv mit der chinesischen Sprache auseinandersetzen wird, sind ausreichende Kenntnisse des modernen Hochchinesisch nachzuweisen (Näheres siehe Zulassungsordnung). Sofern die Muttersprache nicht Deutsch ist, ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Gegebenenfalls können zur Notenverbesserung Praktikumszeugnisse, Nachweise über Auslandssemester, fachlich einschlägige Studien- oder Abschlussarbeiten oder ähnliches vorgelegt werden.

Im Zulassungsverfahren werden zunächst die oben genannten Zugangskriterien überprüft. Erfüllen mehr Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird zusätzlich ein Auswahlgespräch durchgeführt.