Centre for Modern Indian Studies (CeMIS)
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Kontakt CETREN:

Dr. Tina Schilbach
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen

Tel.: +49 551 39-21286/-21287
Email
www.centren.de


Gefördert durch:

bmbf206









CETREN-Internetseite

Das CeMIS-CeMEAS transregionale Forschungsnetzwerk (CETREN)



  • Zuwendungsempfänger: Centre for Modern Indian Studies, Centre for Modern East Asian Studies

  • Antragsteller/in: Prof. Dr. Srirupa Roy, Prof. Dr. Axel Schneider

  • Koordination: Dr. Tina Schilbach

  • Förderung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

  • Laufzeit: 1. April 2013 - 30. März 2017 (erste Förderperiode)

  • CETREN-Internetseite: www.centren.de




Die beiden regionalwissenschaftlichen Zentren der Universität, CeMIS (Centre for Modern Indian Studies) und CeMEAS (Centre for Modern East Asian Studies), erhalten in den nächsten vier Jahren eine Förderung in Höhe von 1.2 Mio. Euro für den Aufbau eines transregionalen Forschungsnetzwerks. "The CeMIS-CeMEAS Transregional Research Network (CETREN)" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Das Netzwerk wird die wissenschaftliche und institutionelle Zusammenarbeit der beiden bereits etablierten Zentren fördern und die Vernetzung mit den systematischen Disziplinen in den Geistes- und Sozialwissenschaften nachhaltig stärken. CETREN wird damit maßgeblich dazu beitragen, innovative Erkenntnisse in der raum-orientierten sozial- und geisteswissenschaftlichen Forschung durch vergleichende Perspektiven zu gewinnen.

Im Mittelpunkt steht das Thema "The Politics of the New", welches sich kritisch mit einer weit verbreiteten Annahme zu Modernität auseinandersetzt: Die Annahme, dass jeder Moment in der Geschichte einzigartig ist, weil er aus einer Verkettung von vorher nie dagewesenen Ereignissen und sozialen Prozessen entsteht. Jede neue Generation glaubt, dass vor ihren Augen eine völlig "neue" Welt entsteht. CETREN wird untersuchen, wie verschiedene Handlungsmuster und Deutungen "des Neuen" sowohl im historischen als auch im regionalen Vergleich übereinstimmen bzw. sich widersprechen. Erforscht wird auch, welche Formen von Politik und welche Identitätskonstrukte durch eine Referenz zum "Neuen" hervorgebracht oder verworfen werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf den verschiedenen Formen des Widerstands gegen "das Neue".

Die Ziele von CETREN sollen mit drei Maßnahmenpaketen umgesetzt werden:

(1) Pilotprojekte: Innovationspotential transregionaler Forschung

Zwei Pilotprojekte mit einer Laufzeit von jeweils 24 Monaten werden durchgeführt, um exemplarisch das wissenschaftliche Innovationspotential einer inter- und transregionale Forschung verschiedener regionalwissenschaftlicher Zentren in Zusammenarbeit mit den Kerndisziplinen auf dem Göttinger Research Campus darzustellen. Im Mittelpunkt steht der Vergleich von Indien und China mit weiteren Weltregionen.

(2) Förderung transregionaler Forschung an der Universität

Ein jährlich stattfindender universitätsweiter Wettbewerb zur Förderung transregionaler Projekte soll den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Kerndisziplinen und den etablierten Zentren für Regionalstudien an der Universität Göttingen fördern. Durch eine Anschubfinanzierung erhalten Forschende verschiedenster Disziplinen den Anreiz, ihre Forschungsinteressen auf neue Weltregionen und vergleichende, transregionale Ansätze auszuweiten.

(3) Aufbau eines Kompetenznetzwerks für transregionale Forschung

Der Aufbau von methodischen Kompetenzen, die Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und das Erschließen neuer Forschungskooperationen durch Maßnahmen wie internationale Workshops, regelmäßige Netzwerktreffen, eine Vortragsreihe mit herausragenden internationalen Gastdozenten und eine internationale wissenschaftliche Konferenz sollen das Potential von transregionaler Forschung inneruniversitär bekannt und CETREN-Forschungsergebnisse national und international zugänglich machen.

Die Aufbauphase des Projekts wird sich über vier Jahre erstrecken; dazu erhält CETREN eine Förderung in Höhe von 1.2 Mio Euro. Im Anschluss an diese Initialphase soll in einer weiteren Förderperiode das Konzept über die Grenzen des Göttingen Research Campus hinaus ausgeweitet und eine neues, global ausgerichtetes Netzwerk aufgebaut werden, das zu einer aktiven Verknüpfung mit anderen weltweit herausragenden Forschungseinrichtungen und internationalen Netzwerken im Bereich der transregionalen Studien führt.