Diese mittelalterliche Form des Ackerbaus beherbergt viele der bedrohten und z.T. in der freien Natur ausgestorbenen Wildkräuter unserer landwirtschaftlichen Kulturflächen. Die Bewirtschaftung der Flächen als Acker bietet den Pflanzen geeigneten Lebensraum und vermittelt den Studierenden Einblicke in eine historische Rotationswirtschaft. Für alle Besucher ist der farbenprächtige Anblick der blühenden Äcker ein optisches Erlebnis und eine Erinnerung an vergangene Kulturlandschaft. Um dieses Stück alter mitteleuropäischer Kultur zu erhalten, bauen wir im Neuen Botanischen Garten die farbenprächtigen Ackerwildkrautarten in einer 3-Felder-Wirtschaft an. Im Wechsel werden Wintergetreide, Kartoffeln und Sommergetreide angebaut, alle paar Jahre wird anstelle der Hackfrucht eine Brache zwischengeschaltet. Eine beschilderte Sammlung seltener und schöner Ackerunkräuter finden Sie neben dem Alpinenhaus auf der anderen Seite des Teichs.
Öffnungszeiten:
Freiland immer offen !
Alpinenhaus tagsüber
Versuchshäuser auf Anfrage
Kontakt:
Dr. Rolf Callauch
Gartenkustos
Tel. +49 (0)551 / 39-5725
Fax +49 (0)551 / 39-3556
rcallau@uni-goettingen.de