Humangeographie

Dr. Markus Keck

In meiner Tätigkeit an der Universität Göttingen befasse ich mich in konzeptioneller und empirischer Hinsicht mit aktuellen Trans-formationsprozessen innerhalb von Nahrungssystemen in Städten und im ländlichen Raum von Entwicklungs- und Schwellenländern, die ich aus räumlicher Perspektive heraus analysiere. Dabei geht es mir in erster Linie um die Frage, inwiefern Produktion, Handel, Konsum und Entsorgung von Lebensmitteln durch den gegen-wärtigen gesellschaftlichen Strukturwandel verändert werden und welche neuen Risiken und Machtungleichgewichte hieraus für bestimmte Bevölkerungsteile entstehen. Inhaltlich arbeite ich zu Fragen der Ernährungssicherung (Zingel et al. 2011, Keck 2017), zur Funktionsweise von Nahrungsmittelmärkten (Keck et al. 2012, Keck 2016) sowie zur Wahrnehmung und Bewertung von nahrungsbezogenen Risiken (Keck 2015, Keck forthcoming). Darüber hinaus untersuche ich die soziale Resilienz von Armutsgruppen (Keck & Etzold 2013, Keck & Sakdapolrak 2013), gewaltsam ausgetragene Konflikte (Keck 2015, Beckert & Keck 2015) und die Produktionsweisen moderner Räumlichkeit (Eisenberger & Keck 2015, Grenzebach & Keck forthcoming). Mein theoretisches Interesse gilt den Potenzialen und Grenzen praxisorientierter Ansätze (Keck 2015, Keck & Kramm forthcoming). Mein regionaler Schwerpunkt liegt in Südasien (Nepal, Bangladesch, Indien).





News


DFG-Logo13. März 2017: Forschungsprojekt kommt! Deutsche Forschungsgemein-schaft (DFG) bewilligt Projekt von M. Keck zum Thema "Politik des Wissens und Nicht-Wissens: Landwirtschaftliche Biotechnologie in Indien".