DAAD Fördermöglichkeiten für Hochschulen

Entwicklungszusammenarbeit

Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Engagement des DAAD für die Entwicklungszusammenarbeit. Viele Förderprogramme dienen dem Auf- und Ausbau nachhaltiger Strukturen in der Hochschulbildung und Wissenschaft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Beispiele für DAAD Förderprogramme zur Entwicklungszusammenarbeit:

Fact Finding Mission
Ziel des Programms
Ziel des Programms Fact Finding Missions ist eine längerfristig angelegte und vertraglich gebundene Kooperation auf Fachbereichs- bzw. Institutsebene vorzubereiten.

Was wird gefördert?
Gefördert werden Anbahnungsreisen von deutschen (und ausländischen) Hochschulangehörigen zur intensiveren Vorbereitung eines Kooperationsvorhabens und Klärung der Partnerstruktur.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Fachdelegationen deutscher Hochschulangehöriger.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen bzw. deren Fachbereiche oder Institute.
Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern
Ziel des Programms
Angestrebt wird die Verbesserung und Erweiterung der Lehre in den Partnerländern sowie Strukturbildung und Kapazitätsentwicklung an der Partnerhochschule.

Was wird gefördert?
Hochschulkooperationen zur Curricula- oder Modulentwicklung, Einrichtung internationaler Studiengänge sowie gegenseitiger Anerkennung von Hochschulabschlüssen werden gefördert.

Wer wird gefördert?
Die Fördermittel dienen in erster Linie dem partnerschaftsbezogenen Austausch von Hochschullehrern, Angehörigen des Mittelbaus, Graduierten (z.B. Doktoranden / -innen) und Studierenden aus Deutschland und den Partnerländern.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen, die Förderanträge für fachbezogene Kooperationsvorhaben auf Instituts- oder Fachbereichsebene stellen, wenn zwischen den Partnerhochschulen schriftliche Partnerschaftsvereinbarungen geschlossen worden sind. Diese sollten grundsätzlich auf Ebene der Hochschulleitung abgeschlossen sein und können in Einzelfällen nach der Bewilligung des Vorhabens nachgereicht werden, müssen dem DAAD aber vor Ausstellung des Zuwendungsvertrags vorliegen.
Partnerschaften zur Förderung der Biodiversität in Entwicklungsländern
Ziel des Programms
Das langfristige Ziel des Programms ist es, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Aufbau leistungsfähiger und weltoffener Hochschulen in Deutschland und den Partnerländern bei-zutragen, und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 (insbesondere zu den SDG 4, 14 und 15) und so letztlich zum Erhalt, der Wiederherstellung und der Förderung der Biodiversität in den Partnerländern zu leisten.

Was wird gefördert?
Förderfähig sind Vorhaben, die in Einklang mit dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) sowie verwandten Agenden (z.B. UNE-SCO-Programm? Man and the Biosphere? und Lima Action Plan, nationale und internationale Biodiversitätsagenden und -strategien) stehen und die einen Beitrag zu den im Wirkungsgefüge definierten Programm- und übergeordneten Zielen leisten.

Wer wird gefördert?
Zielgruppe des Programms sind WissenschaftlerInnen, Studierende, Graduierte und Doktoranden aus Deutschland und Entwicklungsländern sowie andere Teilnehmende aus dem Bereich Ressourcenschutz der Entwicklungsländer.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen auf Instituts- oder Fachbereichsebene sowie akademische Forschungseinrichtungen. Antragsteller und Kooperationspartner sollten aktive Hochschullehrende sein. Unter Federführung einer deutschen Hochschule können auch Konsortialanträge gestellt werden.
Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge (EPOS)
Ziel des Programms
Der DAAD vergibt in diesem Programm Individualstipendien an Teilnehmer aus Entwicklungs- und Schwellenländern für eine begrenzte Anzahl von entwicklungsbezogenen Postgraduiertenstudiengängen (EPOS) an deutschen Hochschulen. Das übergeordnete Ziel des Programms EPOS ist die Mitwirkung der ausgebildeten Fachkräfte an der Lösung entwicklungsrelevanter Fragestellungen. Gleichzeitig soll das Programm zur Internationalisierung der beteiligten Hochschulen beitragen.

Was wird gefördert?
Stipendien für Bewerber aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Außerdem erhalten die Studiengänge Mittel zur (tutoriellen) Betreuung der Stipendiaten.

Wer wird gefördert?
Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern mit erstem akademischen Examen (nicht älter als 6 Jahre) und mindestens zweijähriger Berufserfahrung aus Ministerien, zentralen Dienststellen, untergeordneten Behörden, Industrie- und Handelskammern, Unternehmen und Betrieben sowie Mitarbeiter in NROs und Entwicklungszusammenarbeitsprojekten bilden die vorrangig angesprochene Klientel dieses Programms. .

Wer kann einen Antrag stellen?
Zur Aufnahme in das Programm: Deutsche Hochschulen mit internationalen Postgraduiertenstudiengängen, die sich ausdrücklich auch an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern richten. Stipendien: Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern

Bei Fragen zu passenden DAAD Fördermöglichkeiten, aktuellen Ausschreibungen und zur Unterstützung bei der Antragsstellung, sowie bei Abrechnungs- und Nachweisangelegenheiten, kontaktieren Sie bitte:

Frau Dr. Anne Sennhenn
Förderberatung DAAD Programme
Göttingen International - The International Office
Telefon: +49 (0) 511 39 21294
Email: anne.sennhenn@zvw.uni-goettingen.de

Hinweis

Bitte beachten Sie, DAAD Anträge die der Zustimmung der Hochschulleitung bedürfen, mindestens 2 Wochen vor Antragsschluss an Göttingen International zu übermitteln. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihre Anträge entsprechend geprüft und die Zustimmung der Hochschulleitung fristgerecht eingeholt werden kann.