Förderung Erasmus+ Lehrendenmobilitäten


Lehrende, die im Rahmen von Erasmus+ an eine europäische Partneruniversität unterrichten, haben die Möglichkeit sich unter bestimmten Voraussetzungen auf Fördermittel des EU-Bildungsprogramms zu bewerben.
Eine Förderung kann erfolgen wenn,


  • ein gültiger Erasmus+ Vertrag vorliegt
  • mind. 8 h Lehre geleistet wird, ggf. mehr bei längeren Lehraufenthalten
  • alle weiteren formalen Voraussetzungen erfüllt sind (s. Leitfaden)
  • der Aufenthalt dazu dient, die Partnerschaft zu stärken und nachhaltig auszubauen
  • ggf. ein gemeinsames Studienprogramm angestrebt wird
  • die Studierenden an der aufnehmenden Einrichtung die Möglichkeit haben im Rahmen der Veranstaltung ECTS zu erwerben
  • die Mobilität zur Internationalisierung der Hochschulen beiträgt




Mobilitätsförderung

1. Aufenthaltspauschale

Die Aufenthaltspauschale bemisst sich nach der Länderkategorie, der Dauer des Lehraufenthaltes und ggf. zzgl. An- und/oder Abreisetag (unmittelbar vor oder nach der Mobilität).
Mit der Aufenthaltspauschale sind Unterkunftskosten sowie Verpflegung (vgl. mit Tagegeld) zu finanzieren.

2. Reisepauschale

Die Reisepauschale bemisst sich nach dem EU-Distance Calculator und wird einmalig für Hin- und Rückreise gezahlt. Die Pauschale umfasst alle Transportmittel.


Hinweise

Werden mit dem Lehraufenthalt Konferenzteilnahmen oder Urlaube verbunden, so sind diese Kosten von den Reisenden selbst zu tragen. Sachkosten (Druckkosten etc.) können nicht aus den Mobilitätsmitteln übernommen werden.
Konferenzen und Tagungen werden nicht als Erasmus+ Lehrendenmobilität gefördert.
Die mobilen Personen sorgen eigenständig für einen ausreichenden Versicherungsschutz (Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung).
Die Modalitäten sowie Rechte und Pflichten der/der Teilnehmer/-in und der entsendenden Einrichtung werden vor Antritt der Mobilität in einem von beiden Seiten zu unterzeichnenden Grant Agreement (Fördervereinbarung) geregelt.
Die Pauschalen werden in zwei Raten ausgezahlt.