Schwerpunkt Rehabilitations- und Sportmedizin

Forschungsschwerpunkte und -projekte

Präventive und rehabilitative Sport- , Arbeits- und Hyperbarmedizin

Leistungsphysiologie
Die Spiroergometrie ist eine Untersuchungsmethode der Sport- und Arbeitsmedizin zur Prüfung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit, der Funktion des kardiopulmonalen Systems und des Stoffwechsels unter definierten Belastungsbedingungen.


Biomedizintechnik in der Leistungsmedizin – Messtechnik
Dieser Forschungsschwerpunkt erfordert eine Zusammenarbeit zwischen Medizin, exakten Naturwissenschaften und Trainingswissenschaften. Ein besonderer Schwerpunkt im Rahmen der Publikationstätigkeit liegt in der Anmeldung von Schutzrechten, um ein Höchstmaß an Objektivität in der Qualitätsbewertung von Entwicklungsleistungen zu sichern.


Biomechanik in der rehabilitativen Medizin und im Behindertensport
Biomechanische Messmethoden werden sowohl in der Sport- als auch in der rehabilitativen Medizin zur Objektivierung von unterschiedlichen Bewegungsabläufen und –mustern benötigt. Sie dienen der Evaluation des motorischen Lernens, von Operationsergebnissen, der prothetischen Versorgung sowie der funktionellen Leistungsfähigkeit.


Sportartspezifische Leistungsdiagnostik – Schwimmen, Tauchen
Die sportartspezifische Leistungsdiagnostik ist nicht auf den Wettkampf- und Leistungssport begrenzt sondern dient vor allem der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit im Alltag und im Beruf z.B. während und nach einer rehabilitativen oder sekundär präventiven Therapie.


Leistungsdiagnostik für den Behindertensport – Schwimmen, Ski alpin
(Nationalmannschaft der Behinderten)


Fit im Forst
Fit im Forst ist ein drittmittelgefördertes Forschungsprojekt des Instituts für Sportwissenschaften in Kooperation mit den Niedersächsischen Landesforsten. Die bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte wurde im Jahr 2007 von der Sportmedizin zunächst als Pilotprojekt konzipiert und wird mittlerweile im fünften Jahr flächendeckend in ganz Niedersachsen implementiert. Über 500 Forstwirte und Revierförster nehmen an dem einmal wöchentlich stattfindenden Training teil. Die Evaluation zeigte anhand der motorischen und psychosozialen Parameter sowie einer Analyse des Krankenstandes die Effizienz der Intervention auf und verdeutlichte die Notwendigkeit einer bewegungsbezogenen Intervention bei einem Berufsbild mit vergleichsweise hoher körperlicher Belastung. Die Einführung eines Qualitätsmanagements soll die Grundlage für weitere qualitative Verbesserungen sowie eine dauerhafte Implementierung legen.