Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung

Friedemann Neumann, M.A.

Friedemann Neumann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator am Institut für Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen im BMBF-Forschungsprojekt „Vom ‚nackten Überleben‘ zu ‚vielversprechenden Dingen‘. Zur Materialität von Flucht und Migration“, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Lauser.

Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Forschungsprojekt „Mobile Welten“ am Institut für Ethnologie an der Goethe Universität Frankfurt. Neumann untersucht die Relevanz materieller Kultur anhand von Haushalten und Alltagsobjekten aus einer postmigrantischen Perspektive. Soziale und kulturelle Verhältnisse werden im (urbanen) Alltagsleben praktisch produziert, wahrgenommen und in Rahmen von Dingordnungen verschieden ausgehandelt. Neumanns alltagstheoretischer und phänomenologischer Ansatz möchte unterschiedlichen Migrationserfahrungen Raum geben, und diese gesellschaftlich kontextualisieren. Die dadurch mögliche Beantwortung der Frage, wie soziale und kulturelle „Differenzen“ kontextabhängig im Alltag entstehen, möchte einen Beitrag zu einem angemesseneren Verständnis postmigrantischer Gesellschaften leisten.

Seine Forschungsschwerpunkte sind: materielle Kultur, Migration und Postmigration, Haushalts- und Alltagsforschung, Phänomenologie sowie Stadtethnologie.