Seminar für Deutsche Philologie

Dr. Debora Helmer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft
Stellvertretende Leitung der Theodor Fontane-Arbeitsstelle


Curriculum Vitae
Geboren 1979; 2001-2007 Studium der Deutschen Philologie, Komparatistik und Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen; 2007 Magisterabschluss mit einer Arbeit über die narrative Darstellung des 'fernen Nordens' im Werk Klaus Böldls; 2006-2009 studentische und examinierte Hilfskraft bei Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Albrecht Schöne; 2008-2009 freie Mitarbeiterin der Redaktion des Kindler Literatur Lexikon (KLL); 2009-2010 Vertretung der Koordinationsstelle am Zentrum für komparatistische Studien der Universität Göttingen; seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Deutsche Philologie / Theodor-Fontane-Arbeitsstelle; promoviert 2012 mit einer Arbeit zur Sterbelyrik in der deutschen Gegenwartsliteratur.


Publikationen


  • „Kritik ist Kritik, und mir wird auch nichts geschenkt.“ – Theodor Fontanes Briefe und Theaterkritiken im Wechselspiel zwischen Reflexion und Rechtfertigung. [In Vorbereitung]

  • „Schlecht ist schlecht und es muß gesagt werden“ – Zur Bedeutung des Kommentars in Studienausgaben am Beispiel von Theodor Fontanes Theaterkritiken. In: Vom Nutzen der Editionen. Zur Bedeutung moderner Editorik für die Erforschung von Literatur- und Kulturgeschichte. Hg. v. Thomas Bein. Berlin 2015 (= Beihefte zu editio 39).

  • „Sterbender Mann mit Spiegel“. Lyrisch reflektiertes Sterben bei Heiner Müller, Robert Gernhardt und Ernst Jandl. Würzburg 2014.

  • „Menschenferne Weltenden“ – Zu Klaus Böldls Auseinandersetzung mit dem fernen Norden und dem Skandinavien-Mythos. In: Raumerkundungen. Der Erzähler Klaus Böldl. Hg. v. Claudia Gremler u. Uwe Schütte. Würzburg 2014, S. 33-46.

  • Zusammen mit Gabriele Radecke: „Die Druckfehler machen mich ganz nervös“. Theodor Fontanes (1819-1898) Theaterkritiken. In: ZfGerm 3/2012, NF 22, S. 618-621.

  • „In jedem ächten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen.“ – Christian Morgensterns Kinderlyrik. In: Der rote Wunderschirm. Kinderbücher der Sammlung Seifert von der Frühaufklärung bis zum Nationalsozialismus. Hg. v. Wolfgang Wangerin. Göttingen 2011, S. 119-121.

  • Rezensionen:
  • Franziska A. Irsigler: Beschriebene Gesichter. Ekphrastische Porträts in der Erzählkunst des Poetischen Realismus. In: Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft 62/2013, S. 110-113.

  • Nora Hoffmann: Photographie, Malerei und visuelle Wahrnehmung bei Theodor Fontane. In: Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft 61/2012, S. 146-147.



Vorträge


  • „Das Schauspiel ist nicht mehr und nicht weniger als ein Salat von großen Worten.“ Oder: Von der peinlichen Pflicht, die Wahrheit zu sagen. Theodor Fontane als Theaterkritiker.
    Vortrag am 24.04.2016 im Literaturmuseum „Theodor Storm“ in Heiligenstadt.

  • „Wie immer Ihr Th. F.“ Theodor Fontanes Briefe im Kontext. Gemeinsame Tagung des Theodor-Fontane-Archivs und der Theodor Fontane Gesellschaft e.V., 17.-19. September 2014 in Potsdam:
    „Kritik ist Kritik, und mir wird auch nichts geschenkt.“ – Theodor Fontanes Briefe und Theaterkritiken im Wechselspiel zwischen Reflexion und Rechtfertigung.

  • „Vom Nutzen der Editionen“. 15. internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition, 19.-22. Februar 2014 RWTH Aachen University:
    „Schlecht ist schlecht und es muss gesagt werden.“ – Zur Bedeutung des Kommentars in Studienausgaben am Beispiel der Neuedition von Theodor Fontanes Theaterkritiken.

  • Internationale Tagung: Klaus Böldl im Kontext, 2. Oktober 2013 in Birmingham, England: ‚Menschenferne Weltenden‘. Zur narrativen Darstellung des ‚fernen Nordens‘ im Werk Klaus Böldls.



Projekte


  • Edition der Theaterkritiken im Rahmen der Neuausgabe der Großen Brandenburger Ausgabe der Werke Theodor Fontanes