Philosophisches Seminar
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Prof. Dr. Bernd Ludwig


Kurz-Vita

*1955. 1981 Diplom in Physik an der Philipps-Universität Marburg, 1985 Promotion ebendort in Philosophie mit einer Arbeit über Kants Rechtsphilosophie. 1998 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur Philosophie Thomas Hobbes'. Zwischenzeitlich Wiss. Mitarbeiter und Wiss. Assistent an der Universität der Bundeswehr München, ferner Lehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Ulm. Von 2000 bis 2002 Hochschuldozent für Philosophie an der Universität des Saarlandes. Seit Oktober 2002 Professor für Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Geschichte der Philosophie (Neuzeit), Praktische Philosophie/Rechtsphilosophie, Wissenschaftsphilosophie.


Veröffentlichungen

Monographien und Editionen:


  • Kants Rechtslehre, Hamburg 1988.

  • I. Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre und I. Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre, jeweils mit einer Einleitung neu herausgegeben von B. Ludwig, Hamburg (Meiner) 1998 und 1990.

  • Die Wiederentdeckung des Epikureischen Naturrechts. Zu Thomas Hobbes' Philosophischer Entwicklung von De Cive zum Leviathan im Pariser Exil 1640-1651, Frankfurt 1998.

  • Aufklärung und Interpretation. Studien zu Kants Philosophie und ihrem Umkreis. Hrsg. von H. Klemme, B. Ludwig, M. Pauen und W. Stark, Würzburg 1999.

  • B. Ludwig, A. Eckl (Hrsg.): Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas. München: Beck 2005.





Aufsätze (Auswahl):


  • Einheitswissenschaft: Otto Neuraths Projekt einer Isolierung der Metaphysik, in W. Saltzer (Hrsg.): Zur Einheit der Naturwissenschaften in Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 1990, 45-58.

  • What is Newton's Law of Inertia About? Philosophical Reasoning and Explanation in Newton's Principia. Science in Context 5,1 (1992), 139-164.

  • Naturzustand, Eigentum und Staat. Immanuel Kants Relativierung des "Ideal des Hobbes". (Zusammen mit K. Herb). Kant Studien 83,3 (1993), 283-316.

  • Kants kritisches Staatsrecht. (Zusammen mit K. Herb). Jahrbuch für Recht und Ethik II (1994), 431-478.

  • Will die Natur unwiderstehlich die Republik? Einige Reflexionen anläßlich einer rätselhaften Textpassage in Kants Friedensschrift. Kant Studien 88 (1997), 218-228 und 89 (1998), 80-83.

  • Warum es keine 'hypothetischen Imperative' gibt, und warum Kants hypothetisch-gebietende Imperative keine analytischen Sätze sind, in: H. Klemme, B. Ludwig u. a. (Hrsg.), Aufklärung und Interpretation (s. o.), 105-124.

  • Politik als "ausübende Rechtslehre". Zur Staatstheorie Immanuel Kants, in: H. Lietzmann, P. Nitschke (Hrsg.), Klassische Politik. Politikverständnisse von der Antike bis ins 19. Jahrhundert, Leverkusen 2000, 175-220.

  • Neuzeitliche Staatsphilosophie und das Erbe des Christlichen Naturrechts: Thomas Hobbes' 'Leviathan', in: R. Voigt (Hrsg.): Der Staat als Leviathan, Baden-Baden 2000, 97-128.

  • Arbeit, Geld, Gesetz. Eine Neubestimmung von Ziel und Aufgabe der Eigentumstheorie John Lockes, Jahrbuch für politisches Denken 2001, 69-104.

  • Zweifeln am Wunder. David Humes 'ewige Schranke' gegen den Wunderglauben. Zeitschrift für Philosophische Forschung, 55 (2001), 52-79.

  • Locke on Tacit and Express Consent, The Locke-Newsletter, 2001, 147-156.

  • Auf dem Wege zu einer säkularen Moralwissenschaft: Von Hugo Grotius' De jure belli ac pacis zu Thomas Hobbes' Leviathan. Jahrbuch für Recht und Ethik 8 (2000), 3-32.

  • Whence Public Right? The Role of Theoretical and Practical Reasoning in Kant's Doctrine of Right, in: M. Timmons (ed.) Kant's Metaphysic of Morals, Oxford 2001, 159-183.

  • Warum kommen "mentale Ursachen" physikalischen Erklärungen eigentlich nicht in die Quere? Einige grundsätzliche Überlegungen zur Verwendung des Ausdrucks "A verursacht B" im Umkreis moderner naturwissenschaftlicher Theorien. Grazer Studien zu Philosophie 65 (2002), 171-197.

  • Kant, Garve and the Motives of Moral Action, in: Journal of Moral Philosophy, Vol. 4(2) (2007), 183-193.

  • Immanuel Kant, "Kleinere Schriften zur Geschichtsphilosophie und Politik". In: Immanuel Kant. Zum ewigen Frieden und andere Schriften. Fischer Verlag, Frankfurt a. M., 2008, 247-256 (Anhang).

  • Was wird in Kants Grundlegung eigentlich deduziert? - Über einen Grund der vermeintlichen Dunkelheit des "Dritten Abschnitts". In: Jahrbuch für Recht und Ethik, Bd. 16, 2009, 431-463.

  • Commentary on Kant's treatment of constitutional right (metaphysics of morals II: general remark A, §§ 51-52; conclusion, appendix) in: Ameriks, Karl; Höffe Otfried (eds.): Kant's Moral and Legal Philosophy (Series: The German Philosophical Tradition), Cambridge 2009.

  • Die "consequente Denkungsart der speculativen Kritik". Kants radikale Umgestaltung seiner Freiheitslehre im Jahre 1786 - und die Folgen für die Kritische Philosophie als Ganze. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 58/4 (2010), 595-628.



Motto:

"Ce n'est pas assez d'avoir l'esprit bon, mais le principal est de l'appliquer bien." (Descartes)



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