In publica commoda

Forschungsförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Neben der Grundfinanzierung von niedersächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen fördert das Land Niedersachsen auch die projektbezogene Forschung mit Mitteln aus dem Landeshaushalt und aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung. Einen Teil der jährlich verfügbaren Fördermittel der VolkswagenStiftung erhält das Land Niedersachsen "vorab". Hierzu werden dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vorgelegt, die zuvor von der Niedersächsischen Landesregierung beschlossen wurden. Es gibt vier Förderlinien, die aus dem Niedersächsischen Vorab finanziert werden:

    "Forschungsverbünde und Forschungsschwerpunkte", um international sichtbare Forschungsschwerpunkte zu etablieren. Anträge über die Hochschulleitung können nach vorheriger Beratung mit dem Ministerium jederzeit vorgelegt werden;

      "Neue Forschungsgebiete", die eine hohe strategische sowie profil- und strukturbildende Bedeutung haben (Anschubförderung). Entsprechende Initiativen sollten von der Leitung der Hochschule oder Forschungseinrichtung frühzeitig mit dem Ministerium abgestimmt werden. Die Anträge werden von unabhängigen wissenschaftlichen Gutachtern/ -innen geprüft;

        "Holen & Halten", um Berufungs- und Bleibeverhandlungen von besonderer Bedeutung zu unterstützen;

          "Programme und Ausschreibungen" zu aktuellen, forschungspolitischen Initiativen;



        In der Einzelförderung wird aus Haushaltsmitteln das Programm Pro*Niedersachsen finanziert. Gefördert werden darin zum einen Forschungsprojekte in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, zum anderen wissenschaftliche Veranstaltungen aus allen Fachdisziplinen. Im Rahmen der "Forschungskooperation Niedersachsen und Israel" werden kooperative Forschungsprojekte mit der Hebräischen Universität Jerusalem oder dem Technion Haifa gefördert.