Fakultät für Agrarwissenschaften

Neuigkeiten

Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft ehrt Prof. Dr. Andreas von Tiedemann mit Anton de Bary-Medaille September 2018

Verleihung an den namhaften Phytomediziner der Georg-August-Universität Göttingen während der 61. Deutschen Pflanzenschutztagung in Stuttgart

AuszeichnungTiedemann Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft (DPG) hat im Rahmen der 61. Deutschen Pflanzenschutztagung an der Universität Hohenheim ihre bedeutendsten Preise an hervorragende Phytomediziner („Pflanzendoktoren“) verliehen. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Georg-August-Universität Göttingen erhält 2018 die Anton de Bary-Medaille für sein langjähriges wissenschaftliches Wirken.

Die DPG verleiht diese Medaille alle zwei Jahre. Sie ist nach dem Mykologen und Mitbegründer der Phytopathologie (Lehre der Pflanzenkrankheiten) Anton de Bary benannt. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann hat die Auszeichnung aus den Händen des 1. Vorsitzenden der DPG, apl. Prof. Dr. Johannes Hallmann, erhalten „in Würdigung seines herausragenden wissenschaftlichen Lebenswerkes zur Weiterentwicklung und Optimierung integrierter Pflanzenschutzstrategien in ackerbaulichen Kulturen“, so der Wortlaut der Ehrenurkunde.

Sein spezieller Fokus gilt Krankheiten, die durch pilzliche Schaderreger hervorgerufen werden. Prof. von Tiedemann entwickelte unter anderem Prognosesysteme für die Rapskrankheit Sclerotinia oder die Taubährigkeit an Weizen. Um den integrierten Pflanzenschutz mit weiteren innovativen Ideen zu verbessern, forscht er daran, in alten Sorten oder Wildpflanzen, den sog. pflanzengenetischen Ressourcen, gegenüber Pflanzenkrankheiten resistente bzw. tolerante Pflanzen herauszufiltern, um sie für die Züchtung moderner krankheitsresistenter Sorten zu nutzen. Mit seinen Arbeiten hat Prof. von Tiedemann zur Aufklärung und Verbesserung der Resistenzeigenschaften von Nutzpflanzen, als auch der Auffindung neuer Resistenzquellen (z.B. Verticillium- und Sclerotinia-Resistenz in Raps, Ramularia-Resistenz in Gerste) beigetragen.

Wegweisend sind seine Forschungen, wie klimarelevante Faktoren (z. B. Ozon, CO2, UV-B, Temperatur) die Ausbreitung und Ausprägung von Pflanzenkrank­heiten beeinflussen. Die Ausbildung und der Austausch von Studierenden, national wie international, ist ihm ein großes Anliegen. So geht der in Göttingen angebotene internationale Master „Crop Protection“ auf seine Initiative zurück.

Informationen zu den Auszeichnungen und den Preisträgern: www.plant-protect.net oder www.phytomedizin.org (Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft). Sämtliche Informationen zur Tagung finden Sie unter www.pflanzenschutztagung.de.

Foto: Robert Zech

V.i.S.d.P.:
Dr. Gerlinde Nachtigall
Pressesprecherin Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Messeweg 11-12
38104 Braunschweig
Tel. 0531 299-3204
www.julius-kuehn.de
www.pflanzenschutztagung.de




Auftakt des Blogs der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften September 2018


Am 6. September ging der neu entwickelte Blog „AgrarDebatten – Kommentare aus der Wissenschaft “ der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen online. Der Blog soll Forum für AgrarwissenschaftlerInnen aus Göttingen und darüber hinaus sein, und zugleich Plattform für alle Interessierten zu Themen aus der Landwirtschaft – ob nun kontrovers diskutiert, neutral illustriert oder persönlich kommentiert.

Die Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät und des AgriCareerNet – Netzwerk für Agrarkarrieren haben bei der Entwicklung des Blogs ein erklärtes Ziel ausgemacht: die dauerhafte Etablierung eines Mediums, das als Sprachrohr und alternative Plattform zum Veröffentlichen von Forschungsergebnissen und zum Austausch von Studierenden, Wissenschaftlern und allen an der Landwirtschaft interessierten regelmäßig genutzt wird. Neben etablierten und Nachwuchswissenschaftlern, sollen durch den Blog Studierende aus den Agrarwissenschaften ermutigt werden, sich aktiv an wissenschaftlichen Diskursen zu beteiligen.

AgrarDebatten bietet neben klassischen Textbeiträgen auch die Aufbereitung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen als Podcasts und Videos. Hierfür führen studentische MitarbeiterInnen kurze Interviews mit den Autoren und Autorinnen über Inhalte ihrer Studien und Anwendbarkeit der Ergebnisse. Diese werden in der Kategorie „Göttinger Studien“ vorgestellt. Kommentare und Standpunkte zu oft kontrovers geführten Debatten bilden die Inhalte der Kategorie „agrarkontrovers“. Zusätzlich werden jeden Freitag neue Studien aus den Agrarwissenschaften deutschland- und weltweit in der Kategorie „Forschungsfreitag“ präsentiert.
Landwirtschaftliche Themen sind häufig von gesellschaftlicher Tragweite und werden intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert, aus diesem Grund sollen besonders die unterschiedlichen Positionen von Seiten der Wissenschaft helfen, kontroverse Standpunkte aus allen Perspektiven zu beleuchten – AgrarDebatten soll hierfür eine Plattform unter studentischer Mitarbeit bieten.

Der Blog wird mit Mitteln des Göttingen Campus QPLUS im Teilprojekt: ‚Freiraum für Lehrende zur Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernkonzepten’ unter dem Titel „Partizipative Wissenschaftskommunikation und forschende Lehre als Garant wissenschaftlicher Diskurse – Erstellung eines Blogs als szientistisch-kollaboratives Projekt“ gefördert.

Zu finden ist der Blog mit ersten Inhalten zu Dürrehilfen, Welthandel, Image der Nutztierhaltung und vielem mehr ab jetzt unter: www.AgrarDebatten.blog .





Niedersachsen ist Hochburg der Agrarökonomie in Deutschland September 2018

Im jährlichen F.A.Z. - Ökonomenranking sind Agrarökonomen der Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig stark vertreten

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) erstellt jedes Jahr ein Ranking der einflussreichsten Ökonomen, die einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Deutschland, Österreich oder der Schweiz angehören. Im Gesamtranking sind neben Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen auf Platz 45, Prof. Dr. Martin Banse vom Thünen- Institut auf Platz 58 und Prof. Dr. Peter Weingarten vom Thünen-Institut auf Platz 93 vertreten. Im Teilranking Wissenschaft findet sich Prof. Dr. Matin Qaim, Universität Göttingen, auf Platz 21 wieder. Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Thünen-Institut, belegt den 51. Platz im Teilranking Politik.

Das Ökonomenranking der F.A.Z. basiert auf drei Teilgebieten: Politik, Medien und Forschung. In jedem Gebiet können die WissenschaftlerInnen Punkte entsprechend ihrer Nennung bzw. Zitate sammeln. Nur wer es schafft in Forschung und Öffentlichkeit (Politik und/oder Medien) Spuren zu hinterlassen, wird in das Gesamtranking aufgenommen. Für den Zeitraum August 2017 bis Juli 2018 schaffte dies Prof. Achim Spiller, Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte. Er erreichte den 45. Platz und ist somit der am höchsten geführte Agrarökonom Deutschlands. Neben Medien- und Forschungszitaten, führten fünf Nennungen aus der Politik zu diesem Ergebnis – welches zugleich Platz 27 im Teilranking Politik bedeutet. Prof. Matin Qaim, Professur für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung an der Universität Göttingen, ist mit Abstand der am besten publizierende Agrarökonom Deutschlands mit Platz 21 im Forschungsranking.

Wissenschaftler des Thünen-Instituts sind im Teilranking Politik stark repräsentiert, welches durch eine Umfrage bei Parlamentariern und Führungskräften von Ministerien auf Bundes- und auch auf Landesebene entstand. Den 58. Platz im Gesamtranking belegt Prof. Martin Banse, Leiter des Instituts für Marktanalyse. Auch er erhielt fünf Nennungen aus der Politik, zusätzlich zu zahlreichen Zitaten in der Forschung. Die gleiche Bedeutung für die Politik führte auch zu der Aufnahme von Prof. Peter Weingarten, Leiter des Instituts für Ländliche Räume, in das Gesamtranking, auf Platz 93. Der Präsident des Thünen-Instituts, Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, schaffte es im Teilranking Politik auf den 51. Platz.

Quellenangabe: Frankfurter Allgemeine Zeitung (2018): F.A.Z. Ökonomenranking 2018: Die Tabellen.




Save the Date: 52. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und gleichzeitig 44. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung vom 20. bis 22.02.2019 in Göttingen August 2018


ReproDVG
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    Die Fachgruppe Reproduktionsmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) veranstalten ihre Gemeinschaftstagung jedes Jahr an einem wechselnden Ort. Wir freuen uns ankündigen zu dürfen, dass die 52. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung, gleichzeitig die 44. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung, vom 20. - 22. Februar 2019 erstmals an der Georg-August-Universität in Göttingen stattfindet. Für Tierärzte/innen und Humanmediziner/innen werden entsprechende Fortbildungsstunden beantragt.

    Als Rahmen des wissenschaftlichen Programmes konnten wir fünf hochqualifizierte Kollegen aus den Bereichen Veterinärmedizin, Humanmedizin, Tierzucht und Stammzellforschung/Entwicklungsbiologie gewinnen. Das vorläufige Programm wird auf der Homepage der DVG zur Verfügung stehen. Der überwiegende weitere Teil des Programms wird wie bisher aus den eingesendeten Projekten in Form von Postern und Kurzvorträgen gestaltet.

    Tagungsort ist das Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa am Wilhelmsplatz 3. Ziel der Veranstaltung ist der wissenschaftliche Austausch zwischen Human- und Veterinärmedizin. Der Gedankenaustausch ist eine wichtige Grundlage um den zukünftigen Herausforderungen in der Reproduktionsmedizin in beiden Disziplinen begegnen zu können. Bei Fragen zum wissenschaftlichen Programm können Sie sich an das lokale Organisationskomitee wenden (februartagung2019@uni-goettingen.de).

    Informationen zum Call for Abstracts

    Lokale Tagungsorganisation : Prof. Dr. Jens Tetens, Carina Blaschka, Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Agrarwissenschaften, Department für Nutztierwissenschaften




    Diese Ergebnisse können sich sehen lassen: die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen besticht im bundesweiten und internationalen Vergleich August 2018


    siegel klein Der in diesem Jahr erschienene DFG-Förderatlas (Deutsche Forschungsgemeinschaft) belegt das wissenschaftliche Engagement der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften: im Bereich der Agrarwissenschaften führt die Universität Göttingen die Rangliste der DFG-Bewilligungen zwischen 2014 bis 2016 an – und das mit Abstand. Zusätzlich erschien das weltweit bekannteste Ranking der Universitäten von der Shanghai Ranking Consultancy: Im weltweiten Vergleich, basierend auf agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen, glänzt die Göttinger Universität auf Platz 23 von insgesamt 500 Universitäten, deutschlandweit ist das der erste Platz.

    Mit 21.6 Millionen € eingeworbenen DFG-Mitteln verteidigte die Universität Göttingen ihren ersten Platz im Bereich Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin. An zweiter Stelle steht die Universität Gießen mit 8.3 Millionen €, gefolgt von München, Bonn und Hohenheim. Mit 220.8 Millionen € an DFG-Bewilligungen insgesamt landet die Göttinger Universität im bundesweiten Vergleich auf dem 10. Platz. Hier können sich übrigens neben den Agrarwissenschaften besonders die Biologie und die Medizin über einen Großteil der Fördergelder freuen. Auch wenn die Höhe an Drittmitteln allein kein Garant für hohe Forschungsqualität sein kann, ist sie zumindest eine wichtige Kennzahl für gute wissenschaftliche Arbeit, da die Gelder mit fundiertem und wissenschaftlichem Engagement eingeworben werden müssen, wie die Herausgeber des Förderatlas betonen. Diesen hohen Status verteidigt die Universität Göttingen schon seit einiger Zeit.

    Im „Global Ranking of Academic Subjects“, veröffentlicht von der ShanghaiRanking Consultancy, punktet die Göttinger Universität mit Platz 23 als höchstbewertete deutsche Universität. Gemessen wird dies anhand der Anzahl und Qualität der agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen. Laut Berechnungen der ShanghaiRanking Consultancy entstanden über 81% der Veröffentlichungen aus internationaler Zusammenarbeit – ein Indikator dafür, dass die Fakultät für Agrarwissenschaften eine weltoffene Forschungsinstitution ist. „Sicherlich ist immer Luft nach oben – auf den derzeitigen Standard kann die Fakultät allerdings durchaus stolz sein.“ stellt Prof. Dr. Elke Pawelzik, Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, zufrieden fest.


    Angaben beider Quellen:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft (2018): DFG-Förderatlas 2018.
    ShanghaiRanking Consultancy (2018): Academic Ranking of World Universities.





    Lebensmittel der Zukunft - Wissenschaftler erforschen Akzeptanz und Geschmack von Mikroalgen als Zutat August 2018


    jerky sushi Pasta Mit der stetig wachsenden Bevölkerung steigt auch der weltweite Bedarf an proteinreichen Lebensmitteln. Da sich die Fleischerzeugung nicht unbegrenzt steigern lässt, suchen Wissenschaftler nach alternativen Proteinquellen, um den Bedarf zu decken. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen beschäftigen sich zurzeit mit der Frage, inwiefern sich die proteinreiche Mikroalge Spirulina (Arthrospira platensis) für die Herstellung von Lebensmitteln eignet. Dabei spielen sowohl Textur und Geschmack als auch die Akzeptanz durch Verbraucher eine Rolle.

    Die sogenannte Nassextrusion ist ein etabliertes Verfahren, um beispielsweise aus Sojaprotein faserige und bissfeste Produkte herzustellen, die in ihrer Textur Fleisch ähneln. Als Soja-Schnitzel, Soja-Steaks oder Soja-Nuggets findet man sie in vielen Supermarktregalen. Die Verarbeitung von Spirulina auf diese Weise ist allerdings bislang kaum erforscht. Die Göttinger Wissenschaftler untersuchten deshalb zunächst, inwiefern die Mikroalge überhaupt geeignet ist, Basisprodukte für Fleischalternativen herzustellen und welchen Einfluss die technischen Parameter auf die sensorischen Eigenschaften des Produkts haben.

    Hier geht es weiter zur vollständigen Pressemitteilung auf Deutsch und auf Englisch .

    Originalveröffentlichungen:

    Stephanie Grahl et al. Towards more sustainable meat alternatives: How technical parameters affect the sensory properties of extrusion products derived from soy and algae. Journal of Cleaner Production 2018. Doi: 10.1016/j.jclepro.2018.07.041.

    Stephanie Grahl et al. Consumer-Oriented Product Development: The Conceptualization of Novel Food Products Based on Spirulina (Arthrospira platensis) and Resulting Consumer Expectations. Journal of Food Quality 2018. Doi: 10.1155/2018/1919482.





    Abschlussworkshop stellt Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts „Sustainability Transitions“ vor Juli 2018


    Projektteam SusTrans Vor drei Jahren startete das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in soziotechnischer Perspektive“ mit starkem Nachhaltigkeitsbezug in Göttingen. Im Mittelpunkt stand die Suche nach nachhaltigen Proteinquellen für die Human- und die Tierernährung. Für die menschliche Ernährung wurden Mikroalgen, für die Fütterung von Nutztieren auch Insekten in den Blick genommen. Vergangene Woche wurde in einem Abschlussworkshop im Kreishaus Osnabrück Bilanz gezogen und die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

    Die Projektergebnisse zeigen, dass sowohl Algen- als auch Insekten das Potenzial besitzen als Alternative in der Tierfütterung eingesetzt zu werden. „Bei den Landwirten und Herstellern ist mittlerweile ein Problembewusstsein für die Sicherstellung einer Versorgung mit nachhaltigen Futtermitteln vorhanden“, fasst Projektleiterin Dr. Ramona Weinrich zusammen. Die Akteure stehen jedoch noch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben rechtlichen Barrieren, speziell beim Einsatz von Insekten in der Tierernährung, besteht die Notwendigkeit, genügend große Mengen zu einem wettbewerbsfähigem Preis im Vergleich zu Soja zu produzieren. Lebensmittel zur Unterstützung einer fleischreduzierten Ernährung auf Algenbasis sucht man im Lebensmitteleinzelhandel gegenwärtig noch vergebens. Im Projekt wurden jedoch erste wichtige Erkenntnisse dazu erarbeitet, wie derartige Produkte aussehen und schmecken sollte. Gefüllte Pasta sind vielen Konsumenten bereits vertraut und somit besonders erfolgversprechend. „Gegenwärtig werden in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich verschiedene Geschmacksrichtungen getestet, um die Vorlieben der Verbraucher im Ländervergleich aufzuzeigen und potenziell interessierten Unternehmen Anhaltspunkte für die weitere Produktentwicklung zu geben“, so Weinrich.


    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.

    Alle Neuigkeiten und Publikationen des Forschungsprojekts finden Sie auf der Projektseite .




    Agrarökonom Prof. Qaim zum Mitglied der Leopoldina gewählt Juni 2018


    QaimProf. Dr. Matin Qaim vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen wurde kürzlich zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“ gewählt. Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. Zu Mitgliedern werden Personen gewählt, die sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Die Akademie bearbeitet unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht, vermittelt die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit und vertritt diese Themen national wie international. Qaim ist einer der ersten Agrarökonomen überhaupt, der zum Mitglied der Leopoldina gewählt wurde. Er wird für seine Forschung in den Bereichen Welternährung und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft ausgezeichnet.






    Pressemitteilung: Die Macht der Bilder Juni 2018


    Schweinestall Die meisten Tiere in der Landwirtschaft werden in konventionellen Ställen gehalten. Wie Verbraucher reagieren, wenn sie realitätsnahe Bilder solcher Ställe sehen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Bozen untersucht. Bilder aus üblichen Ställen werden demnach von Personen ohne landwirtschaftlichen Bezug sehr negativ bewertet. Aus den Ergebnissen kann abgeleitet werden, wie eine akzeptierte Tierhaltung in Europa ausgestaltet werden müsste. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Animal Frontiers erschienen.

    Originalveröffentlichung: Busch, G., Spiller, A, (2018). Pictures in public communications about livestock farming. Animal Frontiers, 8(01), S. 27-33.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.



    Pressemitteilung: Wie kann der Welthandel fairer werden? Mai 2018


    Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen haben eine Methode entwickelt, um die moralischen Normen einer Gesellschaft genau erfassen zu können. Produkte, die von Verbrauchern als ethisch bedenk-lich eingestuft werden, können so im Handel besser kontrolliert werden. Denn die Welthandelsorganisation (WTO) hat die Möglichkeit, über den Rechtfertigungsgrund „öffentliche Sittlichkeit“ Importverbote oder ver-pflichtende Kennzeichnungen für moralisch bedenklich produzierte Erzeugnisse – etwa aus Kinderarbeit – auszusprechen. Das Messinstrument der Göttinger Forscherinnen und Forscher kann die WTO dabei unterstützen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.

    Originalveröffentlichung: Winnie Isabel Sonntag & Achim Spiller. Measuring Public Concerns? Developing a Moral Concerns Scale Regarding Non-Product Related Process and Production Methods. Sustainability 2018.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.




    Sebastian Streit, Doktorand an der Universität Göttingen, erhält Internationalen DLG-Preis Mai 2018


    DLGPreis Streit (DLG). Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat Sebastian Streit aus Göttingen mit dem Internationalen DLG-Preis ausgezeichnet. DLG-Präsident Hubertus Paetow und Stefan Teepker, Vorsitzender der Auswahlkommission des Internationalen DLG-Preises, überreichten den Preis im Rahmen der Jahrestagung der Jungen DLG am 26. Mai 2018 in Braunschweig.

    Der 28-jährige, aus Scheden (Landkreis Göttingen) stammende Preisträger absolvierte nach dem Abitur ein Bachelor- sowie ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Nutzpflanzenwissenschaften“ an der der Georg-August-Universität Göttingen. Beide Studiengänge schloss er mit besonderen Auszeichnungen ab. Seit 2017 ist er Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der der Georg-August-Universität Göttingen in der Arbeitsgruppe von Prof. Andreas von Tiedemann. Praktische Erfahrungen und Einblicke in die internationale Landwirtschaft sammelte der Preisträger, der Gewinner zahlreicher Förderpreise ist, während Auslandsaufenthalten, die ihn nach Italien, Lettland, Litauen, Schweden und in die Türkei führten.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung der DLG.

    Foto: DLG-Präsident Hubertus Paetow (r.) und Stefan Teepker (l.) überteeichten die Auszeichnung. Fotoquelle: DLG




    Niedersächsisches Erfolgsmodell zum Exportmodell machen – Auftaktveranstaltung des Verbunds von niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaft Mai 2018


    StrategiekonferenzAm 24.05.2018 fand an der Universität Vechta die „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ statt. Mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Transformation bzw. die Weiterentwicklung nur gemeinschaftlich zu bewältigen sei. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.


    Die vollständige Pressemitteilung zur Veranstaltung.

    Der Votrag von Prof. Dr. Achim Spiller mit dem Titel "Transformative Nachhaltigkeitsforschung zwischen Acker, Stall und Konsum"

    Foto: Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (Mitte) mit den Referent_innen und Organisator_innen der Strategiekonferenz. (Quelle: KFoto/Kokenge)




    Presseinformation: Göttinger Veterinärmediziner erhält Ehrenprofessur Mai 2018


    Prof.Brenig Der Veterinärmediziner und Molekularbiologe Prof. Dr. Dr. Bertram Brenig, Direktor des Tierärztlichen Instituts an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen, ist erneut mit einer Ehrenprofessur ausgezeichnet worden. Brenig wurde für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Molekulargenetik und funktionalen Genomik von der Moskauer Staatlichen Akademie für Veterinärmedizin und Biotechnologie geehrt. Rektor Prof. Fyodor Vasilevich hob in seiner Laudatio die besonderen wissenschaftlichen Verdienste Brenigs um die Veterinärmedizin hervor. Er leiste mit seinen Arbeiten einen entscheidenden Beitrag zur züchterischen Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls mit außergewöhnlicher internationaler Strahlkraft.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.




    Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes „MarkiT“ Markenfleischprogramm - Integration von Tierwohl Mai 2018


    Das Verbundprojekt „MarkiT“ (Markenfleischprogramm - Integration von Tierwohl) wurde durch die öffentliche Abschlussveranstaltung mit dem Titel „WIE LÄSST SICH EIN TIERWOHL-UPGRADE REALISIEREN?“ beendet. Die wichtigsten Erkenntnisse zur Integration von Tierwohlbestrebungen in einem Markenfleischprogramm wurden hier aus wissenschaftlicher und praxisrelevanter Sicht - vom Landwirt bis zum Verbraucher - vorgestellt. Eine Herausforderung besteht darin, die Wünsche der Konsumenten nach einer artgerechteren Schweinehaltung zu berücksichtigen und die Besonderheiten der Produktionsrichtlinien klar zu kommunizieren. Auf Basis dieser Forderungen und Herausforderungen für die Wertschöpfungskette startete im Dezember 2014 das vom BMEL und der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Verbund-Forschungsprojekt „MarkiT“. Verbundpartner sind die Fleischwerk EDEKA Nord GmbH, die Vermarktungsgemeinschaft für Zucht- und Nutzvieh ZNVG e. G., die Georg-August-Universität Göttingen, die Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und die Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung GIQS e. V.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.




    Die Jubiläumsausgabe der agrar aktuell ist erschienen Mai 2018

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    Die bereits 20. Ausgabe der agrar aktuell ist erschienen. Die Jubiläumsausgabe hält neben Neuigkeiten zu Forschungsprojekten, Studium, Alumni-Arbeit usw. an der Fakultät für Agrarwissenschaften auch eine kleine Überraschung bereit.

    Sie steht online hier zum Download bereit. Alle vorherigen Ausgaben findet man hier .

    Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.





    Auftaktveranstaltung des Verbunds „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ in Vechta April 2018


    Vechta Die niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft hat in der Vergangenheit eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Sie hat die ländliche Region im Nordwesten stark gemacht und prägt sie immer noch maßgeblich. Damit das Erfolgsmodell auch noch in Zukunft tragfähig ist, richtet der Verbund für Transformationswissenschaft, an dem 5 niedersächsische Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen beteiligt sind, eine Strategiekonferenz aus. Diese findet am 24.05.2018 in der Aula der Universität Vechta statt. Eingeladen sind alle Akteure, die sich für die Zukunft der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion interessieren und mit namhaften Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden über die Entwicklung des für den ländlichen Raum Niedersachsens wichtigsten Wirtschaftszweigs zu diskutieren.

    Das Programm der Auftaktveranstaltung

    Weitere Informationen zum Verbundprojekt & Anmeldung zur Veranstaltung




    Internationale Anerkennung für Göttinger Studien zu Tier- und Pflanzenzucht April 2018

    Prof.Simianer_kleiner Große Auszeichnung für den Göttinger Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Henner Simianer: Seine Forschungsarbeit zu Vorhersagemethoden in der Tier- und Pflanzenzucht wird jetzt in der Sonderausgabe Spotlight der Fachzeitschrift Genetics veröffentlicht. Jedes Jahr publiziert die Zeitschrift der Genetics Society of America wissenschaftliche Beiträge, die durch exzellente Forschung gekennzeichnet sind. Simianer ist Leiter der Abteilung Tierzucht und Haustiergenetik der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen. Zudem erscheinen weitere Forschungsergebnisse in der Mai-Ausgabe der Genetics.

    Der publizierte Beitrag in Spotlight basiert auf einer Studie des internationalen Forscherteams um Simianer zur Entwicklung einer neuen Methode zur Vorhersage über den züchterischen Wert des Erbguts in der Tier- und Pflanzenzucht. Hier geht es weiter zur vollständigen Pressemitteilung mit Informationen zu den Journal-Beiträgen.





    Planspiel zum Nährstoffüberschuss in der Landwirtschaft April 2018


    Planspiel2018 Für die Entwicklung von Lösungen der Nährstoffproblematik soll in Rotenburg ein Planspiel durchgeführt werden. Dafür werden aktuell Teilnehmer gesucht. Das Projekt wird von der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Göttinger Universität in Zusammenarbeit mit dem Landvolk Niedersachsen und der Landwirtschaftskammer durchgeführt.

    Anlass ist die Einführung der Düngeverordnung, mit der die Bundesregierung die Gewässer und die Umwelt schützen will. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium bereitet derzeit die Umsetzung des Düngerechtes in das Landesrecht vor. Die neuen Regelungen sind in erster Linie für Landwirte, Lohnunternehmen und Landhändler von Belang. Über Handel und Konsum von landwirtschaftlichen Produkten sind zudem Lebensmittelhändler und Verbraucher betroffen. Sie können mit ihren Entscheidungen auch Einfluss auf die künftigen Entwicklungen in der Landwirtschaft nehmen.

    Anmeldungen können ab sofort bei gwiese@uni-goettingen.de erfolgen. Nähere Informationen finden sich unter www.uni-goettingen.de/planspiel und hier .




    Presseinformation: Effekte des Ökolandbaus auf Klima, Umwelt und Gesundheit April 2018

    ReisbauernIndonesien
    Eine Studie der Universität Göttingen belegt, dass nur die Kombination von ökologischen und konventionellen Anbautechniken eine global nachhaltige Landwirtschaft garantieren kann. Agrarökonomen untersuchten den Einfluss des Ökolandbaus auf Umwelt, Klima und Gesundheit in unterschiedlichen Teilen der Welt. Dabei fanden sie heraus, dass der Anbau von Biolebensmitteln zu viel Ackerfläche benötigt, um sich weltweit positiv auf die Artenvielfalt auswirken zu können. Zudem ist er in ärmeren Ländern zur Ernährungssicherung ungeeignet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Annual Review of Resource Economics erschienen. Hier geht es weiter zur vollständigen Presseinformation.

    (Foto: Stefan Schwarze)




    Presseinformation: Bienenbestäubung verbessert die Qualität und Haltbarkeit von Erdbeerfrüchten März 2018

    Honigbiene
    Ein interdisziplinäres Forscherteam des Departments für Nutzpflanzenwissenschaften konnte erstmals zeigen, dass die Blütenbestäubung durch Bienen eine deutlich bessere Fruchtqualität bewirkt als bei Selbstbestäubung. Die Insektenbestäubung hat einen entscheidenden Einfluss auf die hormonellen Prozesse während der Fruchtentwicklung, die im Vergleich mit Früchten aus eigenbestäubten Blüten zu einem typischeren Geschmacksergebnis führen. Zwar erzielt die aufwändige Bestäubung per Menschenhand qualitativ ähnlich gute Früchte, doch sie ist umständlich, teuer und zeitintensiv. Nur die Insektenbestäubung kann der steigenden Lebensmittelnachfrage gerecht werden sowie Ertrag und Qualität der Produkte und damit ihre Vermarktbarkeit garantieren. Die Ergebnisse der Studie sind in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment veröffentlicht. Hier geht es weiter zur vollständigen Presseinformation.





    Abschlussworkshop des Projektes „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in sozio-techni­scher Perspektive“ März 2018


    Am 22. Juni 2018 findet der Abschlussworkshop des Projektes „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in sozio-techni­scher Perspektive“ in Osnabrück statt.

    Über drei Jahre wurden in einem interdisziplinären Forschungsteam die Potenziale für eine „sustainability transition“ im Bereich der Landwirtschaft und Ernährung durch die Erschließung alternativer Proteinquellen untersucht. Nun neigt sich das Projekt dem Ende zu, und die Ergebnisse sollen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und durch Beiträge aus der Praxis erweitert werden. Die Tagungsagenda finden Sie hier .

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für die organisatorische Planung schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail mit Angabe der Zahl und der Namen der teilnehmenden Person/en sowie dem Namen der jeweiligen Organisation (Forschungseinrichtung, Unternehmen, Verband usw.) bis zum 4. Juni an: ramona.weinrich@agr.uni-goettingen.de





    Presseinformation: Göttinger Studie zum Anbau- und Kaufverhalten bei Tomaten Februar 2018


    Tomatenexperiment
    Der Konsument muss wieder einen Bezug zum Produkt bekommen, und der Geschmack sollte verbessert werden. Ergebnisse einer Studie an der Uni Göttingen zu den Unterschieden zwischen Anbauern und Nicht- Anbauern von Tomaten. Die praxisrelevanten Ergebnisse der Studie sind in der Gartenbaufachzeitung TASPO, Ausgabe 9, erschienen.

    Hier geht es zur begleitenden Presseinformation Göttinger Studie zum Anbau- und Kaufverhalten bei Tomaten: Agrarwissenschaftler belegen Zusammenhang zwischen Qualitätskauf und persönlichem Bezug .




    Presseinformation: Schweine und Masthähnchen akzeptieren alternative Futterproteine Januar 2018


    FutterproteineKlein
    Schweine und Masthähnchen können nur gesund aufwachsen, wenn sie optimal ernährt werden. Dabei spielt insbesondere die Proteinversorgung eine herausragende Rolle. In Deutschland stammt ein Großteil des Futterproteins aus Soja-Importen. Wissenschaftler der Universität Göttingen erforschen zurzeit, ob und wie Soja durch Insekten- oder Algenmehle ersetzt werden kann. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass die Tiere das neue Futter gut annehmen und verwerten können.

    Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung .






    Internationales DAAD Alumni Seminar 2017 zur Sicherung der weltweiten Ernährung November 2017



    Insgesamt 25 Alumni aus 14 verschiedenen Ländern nahmen am Fachseminar Steigerung der Ernährungssicherung durch Precision Agriculture - Food security increase by precision agriculture teil. Das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Seminar fand vom 06. bis 13.11.2017 bei der Abteilung Agrartechnik in Göttingen statt. In dieser Veranstaltung beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, ob Precision Agriculture einen Schlüssel zur weltweiten Sicherung der Ernährung darstellen kann.

    Einen detaillierten Bericht finden Sie auf den Seiten der Agrartechnik.




    Die 19. Ausgabe der "agrar aktuell" ist erschienen November 2017

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    Zwei Mal im Jahr erscheint sie: die agrar aktuell mit Neuigkeiten zu Forschungsprojekten, Studium, Alumni-Arbeit usw. an der Fakultät für Agrarwissenschaften, aber auch mit fakultätsübergreifenden Themen. Die bereits 19. Ausgabe ist soeben erschienen und steht online zum Download bereit.
    Alle vorherigen Ausgaben findet man hier . Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.










    Öffentliche Vorlesungsreihe WS 2017/2018 September 2017

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    Nachhaltiges Ressourcenmanagement in der Landwirtschaft lautet der Titel der öffentlichen Vorlesungsreihe der agrarwissenschaftlichen Fakultät für das Wintersemester 2017/18. In diesem Rahmen wird zu Themen, wie Biodiversität, Transformationsherausforderungen der Tierhaltung und 'ökologische Intensivierung', referiert.

    Den Auftakt der Vorlesungsreihe bildet der Festvortrag "Welche Agrarpolitik brauchen wir für eine nachhaltige Landwirtschaft?" von Prof. Dr. Harald Grethe von der Humboldt-Universität zu Berlin, welcher als Teil der Goldenen Promotionsfeier am 23. Oktober 2017 stattfindet.

    Organisiert wird die Vorlesungsreihe in diesem Jahr von Prof. Dr. Teja Tscharntke ( Professur für Agrarökologie ).







    Qaim einflussreichster Agrarökonom Deutschlands September 2017

    Qaim Professor Matin Qaim von der Universität Göttingen wurde im kürzlich erschienenen Ökonomen-Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als einflussreichster Agrarökonom Deutschlands gekürt. Die FAZ bewertet in regelmäßigen Abständen Wirtschaftswissenschaftler im deutschsprachigen Raum nach ihrer Forschungsleistung und ihrer Sichtbarkeit in den öffentlichen Medien und in der Politikberatung. Im Gesamtranking aller Wirtschaftswissenschaftler belegt Qaim Platz 13, er ist damit der am besten bewertete Agrarökonom. In seiner Forschung beschäftigt sich Qaim mit sozioökonomischen Fragen von Hunger, Armut und nachhaltiger Agrarentwicklung.

    Weitere Details: F.A.Z. - Ökonomenranking





    Diskussionsveranstaltung: Stalleinbrüche und Undercover-Videos Mai 2017

    Am 19.05.17 organisierte die Fachschaft Agrarwissenschaften zusammen mit dem Lehrstuhl "Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte" eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Stalleinbrüche und Undercover-Videos: Organisierte Kriminalität oder legitimer Tierschutz?". Einen Rückblick über die Veranstaltung inklusive Präsentationen der Referenten und einen Videomitschnitt finden Sie hier .



    Die neue "agrar aktuell" ist erschienen Mai 2017

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    Die agrarwissenschaftliche Fakultät gibt zweimal im Jahr einen Newsletter heraus. Die bereits 18. Ausgabe ist soeben erschienen. Sie steht online hier zum Download bereit.
    Alle vorherigen Ausgaben findet man hier . Die gedruckte Version liegt am Bauernquader (am Eingang des Blauen Turmes) oder auch im Café Central aus.








    Gewinner des Kommunikationswettbewerbs stehen fest Mai 2017


    "Willys Haufen unter der Lupe" ist einer der zwei Gewinnerbeiträge von Wolfgang Klahsen und Andrea Tappenbeck für den Kommunikationswettbewerb für Agrarstudierende, welchen die Sektion Agrarwissenschaften im Alumni Göttingen e.V. im letzten Semester ins Leben rief.

    WillysHaufen
    Den zweiten Gewinnerbeitrag "Darf man seine Mitarbeiter ausspionieren" finden Sie in der neuen Ausgabe von agrar aktuell, dem Newsletter der Fakultät für Agrarwissenschaften.

    Das Gewinnervideo können Sie hier sehen



    Ehrendoktor für Johan Swinnen April 2017


    Die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen verleiht dem belgischen Agrarökonomen Johan Swinnen den Ehrendoktortitel für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der internationalen Agrar- und Ernährungspolitik. Johan Swinnen ist Professor für Agrar- und Entwicklungsökonomie an der Katholischen Universität Leuven (Belgien).

    Er ist einer der weltweit führenden Agrarökonomen mit wegweisenden Forschungsbeiträgen zu Fragen der Agrarentwicklung, Politikreform und der Rolle des internationalen Handels für die Hunger- und Armutsbekämpfung. Von 2012 bis 2015 war er Präsident der internationalen Agrarökonomen-Gesellschaft.

    Ehrendoktor Prof. Swinnen kooperiert seit rund 20 Jahren mit Agrarwissenschaftlern in Göttingen in Forschung und Lehre. Unter anderem ist er als Mercator-Gastprofessor am Ausbildungsprogramm des GlobalFood-Graduiertenkollegs beteiligt.

    Die Ehrendoktorwürde wurde am Freitag, den 28.04.2017, um 18:00 Uhr im Rahmen eines Festakts in der Aula am Wilhelmsplatz durch die Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, Frau Prof. Elke Pawelzik, verliehen. Der Festakt fand am Rande des GlobalFood-Symposiums vor internationalem Publikum statt. Prof. Swinnen referierte in seiner Dankesrede zum Thema "Some Reflections on the Economics of Agriculture, Food, and Development".



    Kontakt: Prof. Dr. Matin Qaim, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Georg-August-Universität Göttingen, Tel.: 0551-39-4806, Email: mqaim@uni-goettingen.de



    Meistzitiertester Kopf der Tier- und Pflanzenökologie April 2017


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    Prof. Dr. Teja Tscharntke, Leiter des Lehrstuhls für Agrarökologie, führt die Liste der meistzitierten Köpfe der Tier- und Pflanzenökologie mit 2.946 Zitaten und 102 Artikeln an. Erstellt wurde die Liste vom Labourjournal online, welches in der Publikationsanalyse Artikel von 2011 bis 2015 berücksichtigte.

    Ranking des Laborjournals