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Veränderungen in der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Dokumenten nach § 52a UrhG

Achtung:
Verlängerte Nutzung von § 52a UrhG bis Feb 2018 und das neue UrhWissG ab dem 01.03.2018



Der § 52a UrhG erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen, urheberrechtlich geschützte und veröffentlichte Werke für Zwecke der Forschung und Lehre in Stud.IP online zu stellen.

Die Arbeitsgruppe zwischen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat am 15.12.2016 in Eilverhandlungen ein neues Ergebnis über die zukünftige Nutzung des § 52a UrhG erzielt. Dieses ermöglicht den Hochschulen den
§ 52aUrhG im bisherigen Umfang zunächst bis zum 28. Februar 2018 fortzuführen.

Zudem wird angestrebt eine sachgerechte dauerhafte Lösung für alle Beteiligten zu finden. Wir werden Sie so bald wie möglich darüber informieren.

Zunächst bedeutet das für uns, dass wir zu Jahresbeginn keine Dokumente in Stud.IP sperren müssen. Die Dokumente stehen auch nach dem Jahreswechsel weiterhin in den Stud.IP-Veranstaltungen zur Verfügung. Es entfällt also auch die Notwendigkeit bis zum Jahreswechsel unbedingt eine Kopie zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch zu speichern.

Lehrende können auch weiterhin die Möglichkeiten des § 52a UrhG nutzen, um urheberrechtliche geschützte Schriftwerke für den Unterricht bereitzustellen. Bitte beachten Sie aber dabei die geltenden Grenzen und Bedingungen (z.B. geschlossene Veranstaltung, nicht mehr als 12% bzw. 100 Seiten eines Buches, Artikel aus Fachzeitschriften max. 20 Seiten etc.).

Mehr zu der Verwendung der geschützten Werke finden Sie hier.

Weitere Hilfen und Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Thema senden Sie bitte eine E-Mail an den E-Learning-Service: support@elearning.uni-goettingen.de
Weitere Hilfematerialien finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte.