Abteilung Agrarökologie

Populäres



Der große Schwund

In Deutschland sterben viele Insektenarten aus - und auch die Masse der Tiere nimmt ab.


Autor: Monika Offenberger | Datum: 26.03.2016 | Badische Zeitung






AGROFORSTSYSTEME AM RAND TROPISCHER REGENWÄLDER

Kakaobluete_Bea_MaasBiodiversitätsschutz und ökologische Dienstleistungen


Teja Tscharntke, Yann Clough und Bea Maas | Regenwald, Christian Feest & Christine Kron | Rosenheim 2015: Ausstellungszentrum Lokschuppen | Foto: Bea Maas








Wildbienen: Gefährdete Helfer im Obstanbau

Groß, süß und saftig sollen Erdbeeren sein. Damit sie sich so vorteilhaft entwickeln, müssen sie von Bienen besucht werden. Zwar können sich Erdbeerblüten selbst bestäuben. Doch nur wenn Bienen darin herumspazieren, wird die Erdbeere auch etwas.

Dauer: 24:16 min. | Autor: Diemut Klärner | Datum: 17.05.2015 | hriNFO Wissenswert





Schwungvolle Teamarbeit

Honigbienen arbeiten am effektivsten gemeinsam mit Wildbienen. Über die Bedeutung der Bestäubung sprachen wir mit dem
Göttinger Agrarökologen Professor Teja Tscharntke

Interview mit Prof. Dr. Teja Tscharntke | anlässlich der Verleihung des Culturapreis der Alfred-Toepfer-Stiftung an Professorin Alexandra-Maria Klein | DEUTSCHES BIENEN-JOURNAL 9/2014 7 | Silke Beckedorf






Kinder-Uni Göttingen

Tutti Frutti – Bienen und Bestäubung

Teja Tscharntke und Catrin Westphal

Erdbeeren Kristin KrewenkaOhne Bienen gäbe es kaum Früchte. Denn die meisten Pflanzen, die für die Nahrungsproduktion angebaut werden, brauchen eine gute Bestäubung, wie sie von Bienen auf wunderbare Weise vollbracht wird. In unserer Veranstaltung geht es um die Lebensweise von Honigbienen und die davon stark abweichende der wilden Bienen. Es geht auch darum, warum nur für bestimmte Lebensmittel Betäubungsleistungen gebraucht werden. Wir werden auch Honige kosten, deren unterschiedlicher Geschmack auf Unterschiede bei den Blütenbesuchen der Honigbienen zurück zu führen ist.

Ort: ZHG, Hörsaal 10, Platz der Göttinger Sieben 5
Termin: 27.11.2013 um 17:00 Uhr


Summbienen-Bastelanleitung

Hier geht es zum Bericht des Göttinger Tageblatts








Lassen sich Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung im Randbereich tropischer Regenwälder verbinden?

Teja Tscharntke und Yann Clough


Kakaobluete_Yann_CloughDie Zerstörung tropischer Regenwälder gehört zu den wichtigsten Ursachen des weltweiten Artenrückgangs.Gerade die am meisten gefährdeten Arten sind auf den strikten Schutz ungestörter Regenwälder angewiesen.Entsprechend sollte darauf höchste öffentliche Aufmerksamkeit liegen. Allerdings stehen weltweit nur 12 % der Landfläche unter Schutz und 40 % werden landwirtschaftlich genutzt, sodass Schutzgebiete keineswegs für einen nachhaltigen Biodiversitätsschutz ausreichen...

Rundgespräche der Kommission für Ökologie, Bd. 42 »Schutz und Nutzung von Tropenwäldern«, S. 65-74.© 2013 by Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München – ISSN 0938-5851 – ISBN 978-3-89937-156-7.

Foto: Y. Clough








Pflanzenbauliches Handeln bestimmt Biodiversität und assoziierte Ökosystemdienstleistungen in Agrarökosystemen

Teja Tscharntke

Tscharntke T (2012): Pflanzenbauliches Handeln bestimmt Biodiversität und assoziierte Ökosystemdienstleistungen in Agrarökosystemen. Mitteilungen der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften 24: 17–20. OPEN ACCESS








Reine Produktionssteigerung ist nicht die Lösung!

Wie passen Hungerbekämpfung und Schutz der Artenvielfalt zusammen? - Interview mit Teja Tscharntke


Agrarökologen der Universität Göttingen und aus den USA publizierten aktuell eine Studie, wonach eine Steigerung der Nahrungsproduktion und eine Intensivierung der Landwirtschaft in Europa nicht unbedingt zu einer Verringerung des Hungers in der Welt beitragen müssen. Professor Dr. Teja TSCHARNTKE, Göttingen, erläutert im Gespräch mit der Ernährungs Umschau die Hintergründe.
Interview in Ernährungs Umschau (pdf) click hier









Der Kommissionsvorschlag zur GAP-Reform 2013 - aus Sicht von Göttinger und Witzenhäuser Agrarwissenschaftler(inne)n


Es hat in der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) seit 1992 zahlreiche mehr oder weniger erfolgreiche Reformschritte gegeben, die die gemeinsame Agrarpolitik generell liberalisiert, ihre Budget-Kosten reduziert und die handels- und produktionsverzerrenden Wirkungen abgebaut haben. Gleichwohl werden immer noch 42% des EU-Haushaltes für die Agrarpolitik aufgewendet und die Umweltwirkungen werden kontrovers diskutiert. Auch die Verteilung der Direktzahlungen zwischen den Landwirten und zwischen den Mitgliedern der Europäischen Union wird teilweise kontrovers diskutiert. GAP-Diskussionspapier (pdf) click hier








Nahrungsmittelsicherheit im Spannungsfeld: Bioökonomie contra Biodiversität?

Teja Tscharntke


Interview in Biologie in unserer Zeit, Heft 2/2012, S. 120-122








Entwicklung einer Agrarumweltmaßnahme zur Förderung der Biodiversität auf durchschnittlichen Böden
Workshop-Bericht, Biozentrum Klein Flottbek, Hamburg, 4. März 2011

2011Deckblatt_AgrarumweltmassnahmenWorkshopReportHamburg2011_200.jpg1. Zielsetzung
Vertreter aus der Landwirtschaft, den Landwirtschaftskammern, der Landwirtschafts- und Umweltpolitik, Ressort- sowie universitärer Forschung waren eingeladen worden, um Vorschläge für eine Agrarumweltmaßnahme zum Schutz der Biodiversität zu reflektieren und zu entwickeln.
Die Landwirtschaft auf durchschnittlichen und guten Böden ist von Agrarumweltmaßnahmen bisher kaum erreicht worden. Sie besitzt jedoch aufgrund ihres Flächenumfangs und des hohen Anteils von Offenlandarten unter den bedrohten Arten (ca. 70 %) ein großes Potenzial für die Erhaltung der biologischen Vielfalt – ein bis 2010 deutlich verfehltes Ziel. Der größte Teil der Ackerflächen wird mit Wintergetreide bestellt und Maßnahmen, mit denen zumindest die funktionelle Diversität (Bestäuber und Blattlausantagonisten) erhalten werden könnten, sind auf diesen Flächen vielfach erfolgreich erprobt worden. Gerade auf besseren Böden werden Maßnahmen benötigt, die eine geringe Ertragswirkung haben, damit die Finanzierungskosten akzeptabel bleiben. Die biologische Vielfalt in landwirtschaftlich geprägten Regionen, zumeist gemessen an der Bestandsentwicklung von Wirbeltieren, braucht eine Grundlage. Workshop-Bericht (pdf) click here











Report from a workshop held in Göttingen, Germany, 10-11 March 2011
Can agrobiodiversity enhance food security facing climate change? – The insurance function of biodiversity declined through all scales

Motivation
Changing climate expressed as increased variability in temperature and precipitation (e.g. inundations, heat waves, droughts, shifts in rainy season) requires a high adaptive capacity of crop and animal breeds.
Biodiversity at different scales is assigned an insurance function as it increases the probability that at least parts of the genepool, species, or ecosystems will match with changing environmental conditions. However, this insurance hypothesis deriving from ecological theory is far from being ... Insurance report (pdf) click here











2010Buch_Fokus_Biodiversitaet_182.pngFokus Biodiversität - Wie Biodiversität in der Kulturlandschaft erhalten und nachhaltig genutzt werden kann


Volkmar Wolters, Stefan Hotes

2010, ISBN-13: 978-3-86581-172-1

Biodiversität ist eine Voraussetzung für das Wohlergehen menschlicher Gesellschaften: Die Vielfalt genetischer Informationen, von Arten und Ökosystemen liefert uns Nahrung und Rohstoffe, sie reguliert Energieflüsse und Stoffkreisläufe und ist Element kultureller Identität.
Gerade in Kulturlandschaften ist der Einfluss menschlicher Aktivitäten auf die Biodiversität offenkundig. Infolge der Vereinheitlichung von Landschaften z.B. durch industrielle Land- und Forstwirtschaft und Urbanisierung ist die Gesamtbilanz der Biodiversitätsentwicklung negativ: Arten und ihre Lebensräume verschwinden rascher als neue entstehen können. Diesen Trend zu verlangsamen und letztlich zu stoppen ist als gesellschaftliche Herausforderung erkannt und als politisches Ziel formuliert worden.
Um Wege zu erkunden, wie wir dieser Verpflichtung nachkommen können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2000 bis 2010 im Forschungsprogramm BIOLOG (Вiological Diversity and Global Change) Biodiversitätsforschung gefördert. In diesem Buch werden ausgewählte Ergebnisse und die daraus abzuleitenden Konsequenzen für eine nachhaltige Landnutzung vorgestellt.






Fallstudien und Übersichten zur Biodiversität in Kulturlandschaften

Kapitelauszüge mit freundlicher Genehmigung des Oekom Verlages

2.2 Fallstudien zur Biodiversität von Kulturlandschaften

2.2.1 Ackerwildpflanzen-Diversität richtig managen – von Feldern über Landschaften zu Regionen (pdf)
Carsten Thies, Doreen Gabriel, Indra Roschewitz, Birte Waßmuth, Andreas Flohre, Teja Tscharntke

2.3.3 Dienstleistungsbereich Versorgung: Die Rolle der Biodiversität für die Produktion von Nahrungsmitteln und biologischen Rohstoffen (pdf)
Carsten Thies, Teja Tscharntke

2.3.3.1 Diversität, Produktivität und landwirtschaftliche Intensivierung (pdf)
Carsten Thies, Johannes Schreiber, Andreas Flohre, Christina Fischer,Teja Tscharntke

2.3.3.2 Bedeutung und Management der Bestäubung in Kulturlandschaften (pdf)
Teja Tscharntke, Carsten Dormann, Andrea Holzschuh, Alexandra M. Klein, Carsten Thies

2.3.3.3 Landschaftsmanagement für eine nachhaltige biologische Schädlingsbekämpfung (pdf)
Teja Tscharntke, Carsten Dormann, Christina Fischer, Andreas Flohre, Sebastian Hänke, Andrea Holzschuh, Barbara Scheid, Christoph Scherber, Martin H. Schmidt-Entling, Ines Vollhardt, Carsten Thies












Ergebnisse des Moduls "Interdisziplinäre Projektarbeit" (MAgr0034)


2005LandwirtschaftundUmwelt13Deckblatt_200.pngDie Harzer Bergwiesen und das Harzer Rotvieh – Management alter Kulturlandschaften

Die Bergwiesen des Harzes sind Relikte einer alten Kulturlandschaft. Ihre Einzigartigkeit, hohe Artenvielfalt mit vielen gefährdeten Arten und fast unerschöpfliche Blütenpracht sind für den Naturschutz und Tourismus gleichermaßen von besonderer Bedeutung. Die Aufgabe der traditionell extensiven Landbewirtschaftung, die durch Heugewinnung und Beweidung mit dem Harzer Rotvieh geprägt ist, stellt die größte Gefährdung für diese montanen Grünlandflächen dar. Ohne die Landwirtschaft entwickeln sich die Bergwiesen über verschiedene Sukzessionsstadien schnell bis hin zum Wald oder werden anderweitig genutzt (Bebauung). Sie verlieren dann ihren jetzigen Charakter und damit die Funktion als Lebensraum für die montane Flora und Fauna. Die Multifunktionalität dieser alten Kulturlandschaft wurden im Rahmen des interdisziplinären Projektstudiums der Studienrichtung Ressourcenmangement an der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften im Sommer-Semester 2005 untersucht. Die Arbeiten befassen sich mit der Nutzungsgeschichte der Harzer Bergwiesen, besprechen aktuelle Pflegepläne und analysieren Aspekte der Pflanzendiversität. Die Haltung und Zukunftsperspektiven des vom Aussterben bedrohten Harzer Rotviehs, die Beziehungen zwischen Mensch, Rotvieh und Landschaft sowie die regionale Vermarktung des Rotvieh-Fleisches bilden einen weiteren Schwerpunkt. ... weiter