In publica commoda

Pro*Niedersachsen - Forschungsprojekte der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Im Mittelpunkt des Programms stehen hochrangige Forschungsvorhaben in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, die neue Impulse für die jeweilige Fachrichtung erkennen lassen. Gefördert werden Projekte, die - möglichst ausgehend von in Niedersachsen verankerten Forschungsgegenständen - Fragestellungen von überregionalem wissenschaftlichem Interesse entwickeln. Anträge können durch hauptberuflich und unbefristet tätiges wissenschaftliches Personal gestellt werden. Antragsberechtigt sind auch Juniorprofessorinnen und -Professoren, sofern die zuständige Fakultät sicherstellt, dass auch nach dem möglichen Ausscheiden der Juniorprofessorin/ des Juniorprofessors die Durchführung des Projekts gewährleistet ist. Projekte können für einen Zeitraum von höchstens drei Jahren mit einem Mittelvolumen von höchstens 250.000 Eur gefördert werden. Eine Förderung der Vorhaben kann frühestens ab dem 01.08. eines jeden Jahres erfolgen.

Förderfähig sind Doktorandinnen/Doktoranden (1/2 Stelle bis zu drei Jahre); Postdoktorandinnen / Postdoktoranden (bis zu einer vollen Stelle), Vertretungsmittel zur Ermöglichung von "Forschungszeit" für Professorinnen und Professoren (bis zu einem Jahr), Sach- und Reisekosten und Druck- bzw. Publikationskosten für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen (bis zu 5.000 Eur).

Forschungsprojekte sollen nach Art der Fragestellung, des Themas und der Ausgewiesenheit der Bearbeiter den Standards nationaler und übernationaler Forschungsprogramme genügen. Ein Antrag (max. 20 Seiten) ist hinsichtlich der Anforderungen und der Begutachtungskriterien mit klassischen DFG-Sachbeihilfe-Anträgen vergleichbar. Er soll Auskunft geben über

- Ziele und Relevanz des Vorhabens vor dem Hintergrund des Forschungsstandes,
- zur Innovativität des Projekts,
- zu einschlägigen eigenen Vorarbeiten,
- zu Kooperationen,
- zum Arbeits- und Zeitplan


Alle Anträge müssen über die Universität eingereicht werden und sollten in der Abt. Forschung eine Woche vor Antragsfrist 2-fach ausgedruckt / ungebunden mit einer elektronischen Version des Antrages (eine einzige Datei inkl. aller Anlagen als PDF- oder Word-Datei) auf CD-Rom und zugleich auch als Maildokument vorliegen.

Bei Fragen zur Programmausschreibung können Sie sich an Dr. Doris von der Brelie-Lewien aus der Forschungsabteilung wenden. Sie steht Ihnen für eine frühzeitige Antragsberatung ebenso wie für eine Antragsdurchsicht vor Abgabe gerne zur Verfügung. Allgemeine Fragen beantwortet im Ministerium Frau Bettina Weber, Tel. 0511 / 120-2523,.