DAAD Förderprogramme für Hochschulen

Regionalspezifische Programme

Zu Stärkung internationaler Beziehungen zwischen Hochschulen bestimmter Regionen, gibt es zusätzlich Regionalspezifische DAAD Förderprogramm Programme.

Beispiele für Regionalspezifische DAAD Förderprogramme:

Hochschuldialog mit der islamischen Welt
Ziel des Programms
Das Hauptziel ist die Förderung des Kulturdialogs mit der islamisch geprägten Welt durch Austausch und akademische Kooperation auf der Grundlage gemeinsamer wissenschaftlicher Interessen. Weitere wesentliche Ziele des Programms sind die nachhaltige Modernisierung der Hochschulausbildung in den Partnerländern, die gezielte Förderung qualifizierter akademischer Nachwuchskräfte der Regionen unter Berücksichtigung der Geschlechtergerechtigkeit, die Etablierung regionaler Lehr- und Forschungsnetzwerke sowie Beiträge der Hochschulen zur gesellschaftlichen Entwicklung und der Bildung einer Wissensgesellschaft in der Region.

Was wird gefördert?
Im Zentrum der Projektförderung steht die Unterstützung des Personenaustauschs und der Netzwerkbildung zwischen den Partnerhochschulen (z.B. Kontaktreisen der Projektvertreter, die Durchführung von Workshops, Sommerschulen und Fachkursen in Deutschland und in den Partnerregionen sowie Aufenthalte von Hochschullehrern, Studierenden und Graduierten aus Deutschland und den Zielländern an den Partnerinstitutionen des Projekts). Darüber hinaus werden in begrenztem Umfang Sach- und Personalmittel für die Umsetzung der Austauschmaßnahmen gefördert.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden können HochschullehrerInnen, Angehörige des Mittelbaus, Graduierte (z.B. DoktorandInnen) und Studierende aus Deutschland und den genannten Zielregionen, nicht jedoch aus Drittländern.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen.
GEnKO - Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm
Ziel des Programms
Im Mittelpunkt stehen die Festigung bestehender und die Initiierung neuer bilateraler Partnerschaften zwischen deutschen und koreanischen Hochschulen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Was wird gefördert?
In dem Programm werden die Mobilität und der Aufenthalt von Hochschulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen zum wissenschaftlichen Austausch gefördert. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Teilnehmer deutscher Hochschulen beantragt werden. Die National Research Foundation (NRF) übernimmt die Aufwendungen der koreanischen Projektteilnehmer.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Wissenschaftler/innen, Hochschullehrer/innen, Postdoktoranden, Doktoranden, Graduierte sowie Studierende nach dem 2. abgeschlossenen Studienjahr.

Wer kann einen Antrag stellen?
Anträge können Fachbereiche und Fakultäten deutscher Hochschulen, einreichen, die das geplante Förderprojekt in einem inhaltlich kohärenten Konzept darstellen.
AGGN - African Good Governance Network
Ziel des Programms
Im AGGN Netzwerk engagieren sich hervorragend ausgebildete afrikanische Akademiker, die entweder in Deutschland studiert haben oder noch studieren. Aufgrund ihrer Qualifikation können sie zu den zukünftigen afrikanischen Entscheidungsträgern aus Subsahara Afrika gezählt werden, die in ihren Heimatländern Demokratisierungsprozesse fördern und unterstützen sollen. Das AGGN ist ein dynamisches Netzwerk aus Gleichgestellten, die die Werte des ?Good Governance? aktiv verbreiten und so unter anderem die wirtschaftliche und demokratische Transformation in Subsahara Afrika unterstützen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden können Workshopteilnahmen (jährlich bis zu vier) zu Aspekten von Good Governance. Ebenso kann die aktive Teilnahme an Konferenzen, sowie die Durchführung eigentständiger, themenbezogener Workshops gefördert werden.

Wer wird gefördert?
Afrikanische Studierende/Graduierte, die sich zum Zeitpunkt der Auswahl, sowie während des ersten Jahres der Mitgliedschaft (noch) in Deutschland aufhalten.

Wer kann einen Antrag stellen?
Afrikanische Studierende, die sich zum Zeitpunkt der Auswahl, sowie während des ersten Jahres der Mitgliedschaft (noch) in Deutschland aufhalten und deutsche Hochschulen oder namhafte wissenschaftliche Institutionen, die geeignete Kandidaten für eine Mitgliedschaft nominieren.
Integrierte Projekte der Hochschulzusammenarbeit Brasilien - Deutschland
Ziel des Programms
Ziel des Programms ist es, durch Studierendenaustausch die Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und deutschen Hochschulen zu verstärken. Für die Studierenden soll das Studium an der ausländischen Hochschule Ergänzung und Erweiterung zum Studium an der Heimathochschule sein.

Was/ Wer wird gefördert?
Studierende ab dem dritten Studienjahr (i.e. Studierende im dritten Jahr des Bachelors und im Masterstudium), Hochschullehrer/innen und Postdocs werden gefördert.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt auf deutscher Seite sind Hochschullehrer/innen für ihre deutschen Hochschulen und Fachhochschulen. Das Programm steht allen Disziplinen offen.

Bei Fragen zu passenden DAAD Fördermöglichkeiten, aktuellen Ausschreibungen und zur Unterstützung bei der Antragsstellung, sowie bei Abrechnungs- und Nachweisangelegenheiten, kontaktieren Sie bitte:

Frau Dr. Anne Sennhenn
Förderberatung DAAD Programme
Göttingen International - The International Office
Telefon: +49 (0) 511 39 21294
Email: anne.sennhenn@zvw.uni-goettingen.de

Hinweis

Bitte beachten Sie, DAAD Anträge die der Zustimmung der Hochschulleitung bedürfen, mindestens 2 Wochen vor Antragsschluss an Göttingen International zu übermitteln. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihre Anträge entsprechend geprüft und die Zustimmung der Hochschulleitung fristgerecht eingeholt werden kann.