Aulakonzerte

SAISON 2017/18: GELIEBTER BRAHMS - aus dem großen Reichtum seines Kammermusikwerks

GELIEBTER BRAHMS - aus dem großen Reichtum seines Kammermusikwerks

Brahms selber ahnte zu Lebzeiten vermutlich kaum, dass sich bereits ein Jahrzehnt nach seinem Tod die Tonalität aufzulösen beginnen sollte. Hat man heute den vier Jahrzehnte umfassenden Schaffensprozess der Kammermusik von Brahms vor Augen - beginnend mit op. 1 (1853) und endend mit op. 120 (1894) -, kann man unschwer den Eindruck gewinnen, sein Werk stelle den Abschluss einer Gattungstradition dar, ähnlich, wie es Mahlers Oeuvre etwas später für die Sinfonie markieren sollte. Brahms Werk war sehr bewusst auf "dauerhafte" Wirkung angelegt, wie er es selbst ausdrückte. Seine Musik sollte den Veränderungen der Zeit zu widerstehen imstande sein. Brahms' Streichsextette, -quintette und -quartette, seine Klavierquartette und -trios, seine Violin-, Cello- und Klarinettensonaten, die Trios mit Horn und Klarinette, die Quintette mit Klavier und mit Klarinette, die Lieder und die Werke für zwei Klaviere und für Soloklavier gehören zum kostbarsten Schatz der Kammermusikliteratur.


1. Konzert: Sonntag, 24. September 2017

CAROLIN WIDMANN, Violine, und ALEXANDER LONQUICH, Klavier

Carolin Widmann 1 klein

Johannes Brahms, Sonate für Klavier und Violine G-Dur op.78 "Regenliedsonate"
Leos Janácek, Sonate für Violine und Klavier
Richard Strauss, Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op.18