Lebendige Gegenwart
Das Göttinger Theologische Stift zeichnet sich im Unterschied zu anderen Theologischen Studienhäuser durch seine studentische Selbstverwaltung aus. Unser Zusammenleben organisieren wir basisdemokratisch. Entscheidungen, die das wissenschaftliche, politische und kulturelle Engagement unseres Haus betreffen, werden gemeinsam von den Bewohnerinnen und Bewohnern getroffen.
Im Laufe der Zeit hat das Göttinger Stift zahlreiche Wandlungen durchlaufen. Der Charakter unseres Hauses wird von jeder Generation seiner Bewohner immer wieder neu geprägt und spiegelt deren jeweilige theologische und gesellschaftliche Interessen wieder. Heute leben und studieren etwa fünfunddreißig Theologiestudierende im Stift. Sie kommen aus unterschiedlichen christlichen Kirchen und verschiedenen Ländern (in den letzten Jahren u. a. Ungarn, Moldawien, Rumänien, Armenien, den skandinavischen Ländern, Italien, Schweiz, Togo, Taiwan, Japan, Korea, Brasilien, USA). Mit seinen ca. 30 Prozent Studierenden aus dem Ausland und durch die Einbindung in zwei Austauschprogramme der Theologischen Fakultät hat das Stift ein ausgeprägtes internationales und ökumenisches Profil.
Förderung: Das Mietstipendium
Das Wohnen im Theologischen Stift ist mietfrei und stellt eine Form der Studienförderung für Studierende der Theologie (Kirchlicher Abschluss, Diplom, Lehramt) dar. Mit der Bewerbung um Aufnahme im Theologischen Stift bewirbt man sich auf ein Mietstipendium für zwei Semester, welches auf Antrag auf bis zu sechs Semester verlängert werden kann. Bis zu fünf Plätze können auch an Studierende aus nicht-theologischen Studiengängen vergeben werden.
Verwaltung
Das Theologische Stift wird von einem Stiftsinspektor gemeinsam mit den Studierenden verwaltet und steht unter der Aufsicht eines Kuratoriums. Das Stiftskuratorium setzt sich zusammen aus: